Alkoholfrei ist auf dem Vormarsch

Mehr Bier und höhere Preise: Heineken steigert Gewinn - und warnt vor Coronavirus-Folgen

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Gute Nachrichten für Bierbrauer Heineken: Der niederländische Bierbrauer steigert seinen Gewinn. 

Heineken konnte seinen Umsatz 2019 enorm steigern. Für 2020 erwartet der Konzern ebenfalls Umsatzwachstum - doch er warnt vor den Folgen des Coronavirus.

  • Heineken konnte im vergangenen Jahr seinen Gewinn enorm steigern.
  • Besonders alkoholfreie Sorten werden immer beliebter.
  • Dennoch will der Unternehmenschef Jean-François van Boxmeer im Sommer zurücktreten

Amsterdam - Heineken hat im vergangenen Jahr seinen Gewinn um auf knapp 2,2 Milliarden Euro gesteigert. Das entspricht einer Steigerung von rund 13 Prozent. Der niederländische Bierbrauer konnte mehr Bier zu höheren Preisen verkaufen, wie aus den Jahreszahlen hervorgeht, die das Unternehmen am Mittwoch in Amsterdam veröffentlichte. Auch in diesem Jahr setzt der zweitgrößte Bierbrauer der Welt wieder auf Wachstum.

Heineken machte 2019 28,5 Milliarden Euro Umsatz - alkoholfreie Sorten sind auf dem Vormarsch

Heineken schloss 2019 mit einem Umsatz von rund 28,5 Milliarden Euro ab, das waren etwa 6,4 Prozent mehr als im Vorjahr. Allein bei der Heineken-Marke sah das Unternehmen Zuwächse von 8,3 Prozent. Der Vormarsch des alkoholfreien Bieres setzte sich nach Angaben des Unternehmens fort. Von den rund 241 Millionen Hektolitern Bier waren rund 14 Millionen alkoholfrei oder -arm. Die alkoholfreien Sorten bewirbt das Unternehmen auch auf Twitter.

Der Unternehmenschef Jean-François van Boxmeer erwartet für 2020 erneut steigende Erlöse. Allerdings wies er darauf hin, dass etwa die Auswirkungen des Coronavirus in Asien* noch Jean-François van Boxmeer seien. Gerade in Asien hatte Heineken im vergangenen Jahr 12 Prozent mehr Bier verkauft. Auch in anderen Kontinenten mit Ausnahme von Europa stieg der Umsatz. Der Belgier van Boxmeer hatte am Vortag seinen Rücktritt für diesen Sommer angekündigt.

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