Zwischen SUV und E-Mobilität

Verkehrsclub: IAA ist eine "schizophrene" Veranstaltung

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Dieselmotor auf der IAA: Der Verkehrsclub Deutschland fordert einen Kurswechsel. Foto: Uwe Anspach

Frankfurt/Main (dpa) - Der Verkehrsclub Deutschland (VCD) hat die Autohersteller und ihren Auftritt auf der Branchenmesse IAA kritisiert. VCD-Experte Gerd Lottsiepen sprach von einer "schizophrenen" Veranstaltung.

Zwar hätten die Autobauer zahlreiche neue E-Autos angekündigt. Die Realität aber sei eine andere. An den Ständen seien SUVs und Sportwagen die eigentlichen Stars. Dies sei "purer Anachronismus", sagte Lottsiepen der Deutschen Presse-Agentur in Frankfurt. "Das ist alter Kaffee, der verkauft wird."

Mit Blick auf die angekündigten Milliarden-Investitionen der Hersteller in die Elektromobilität meinte Lottsiepen: "Sie denken, aber sie denken nicht konsequent genug." Die Autobauer hätten in den vergangenen Jahren viel Geld mit Verbrennungsmotoren verdient. Notwendig sei nun aber ein Kurswechsel.

Die Hersteller hatten am Dienstag eine Offensive bei E-Autos angekündigt und versuchen damit, die Diesel-Krise hinter sich zu lassen. Zuletzt war der Druck auf die Branche gestiegen, umweltfreundlicher zu werden. "Das Image ist unten", sagte Lottsiepen.

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