In militärischem Sperrgebiet festgenommen

Zwei deutsche Journalisten in Griechenland freigesprochen

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Ein türkischer Wachturm hinter einem Hochsicherheitszaun an der Grenze zwischen Griechenland und der Türkei in Neva Vyssa, Evros.

Drehen ohne Drehgenehmigung in militärischem Sperrgebiet kann Folgen haben. Zwei deutsche Journalisten bekamen es an einem griechisch-türkischen Grenzfluss zu spüren. Sie wurden festgenommen. Nun sind sie aber wieder frei.

Athen/Berlin - Die zwei in Griechenland festgenommenen deutschen Journalisten sind wieder frei. Ein Gericht in der griechischen Grenzstadt Orestiada hat festgestellt, dass sie versehentlich in eine militärische Sperrzone am Grenzfluss Evros gelangt sind und sie freigesprochen. Dies bestätigte der Anwalt der beiden, Dimitrios Kadoglou, der Deutschen Presse-Agentur.

Die beiden NDR-Reporter waren am Vortag an der Grenze zu der Türkei in Polizeigewahrsam genommen worden und von der Staatsanwaltschaft wegen illegalen Betretens eines griechischen militärischen Sperrgebietes angeklagt worden. Die NDR-Reporter - eine Frau und ein Mann - waren für das Magazin „Panorama“ im Grenzgebiet zwischen Griechenland und der Türkei unterwegs und recherchierten zur Situation von Flüchtlingen, teilte der NDR am Samstag weiter mit.

dpa

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