Fluss sieht harmlos aus

Unfassbar! Kinder spielen an Rheinufer, wo drei Menschen starben

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Die Unfallstelle sieht harmlos aus.

Worms - Nachdem drei Menschen in Rheindürkheim tragisch ums Leben kamen, spielten wenige Tage danach Kinder an der Unglückstelle:

Innerhalb weniger Tagen ertranken zwei Mädchen im Rhein in Worms. Kurz darauf fiel ein 39-jähriger Familienvater dem Fluss zum Opfer. Er wollte einen Jugendlichen aus dem Wasser retten. Der Teenager schaffte es an Land, sein Retter jedoch ertrank im Rhein. Beide Unfälle ereigneten sich an der gleichen Stelle. 

Kinder spielen an Todesstelle

Am Dienstag (14. August) spielten Kinder auf den Steinen am Rhein. Zwar piff ihr Opa sie schnell wieder zurück, allerdings will sich wohl niemand vorstellen, was passieren könnte, wenn die Kinder auf den Steinen ausrutschen und ins Wasser fallen. 

Alles wirkt harmlos

Das Gefährliche an der Unglücksstelle ist, dass sie harmlos aussieht! Das Ufer wirkt schön, ruhig und hat für den ersten Eindruck einen optimalen Einstieg ins Wasser. Dadurch wird vermutlich diese Stelle schnell unterschätzt.

Der Rhein birgt bekanntlich viele Gefahren, besonders durch gefährliche Strudel. In der Vergangenheit ist es immer wieder zu tödlichen Unglücksfällen gekommen, obgleich den Menschen bewusst sein muss, dass ein fließendes Gewässer unkalkulierbare Risiken birgt, selbst für einen erfahrenen Schwimmer. Das Baden im Rhein erfolgt auf eigenes Risiko“, so Oberbürgermeister Michael Kissel. 

Was die Stadt nun plant und warum nun Asylsuchende verstärkt über die Gefahren des Rhein aufgeklärt werden müssen, erfahren Sie auf LUDWIGSHAFEN24.DE*

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pm/jol

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