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Vulkanausbruch auf La Palma: Schon über 2000 Gebäude zerstört - Katastrophe in Zeitlupe

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Von: Tanja Kipke

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Die Zerstörung auf La Palma durch den Vulkanausbruch ist enorm.
Die Zerstörung auf La Palma durch den Vulkanausbruch ist enorm. © Daniel Roca/dpa

Der Vulkan auf La Palma zerstört nach und nach große Teile der Insel. Bewohner bangen um ihre Existenzen. Wann der Ausbruch vorbei sein wird, weiß keiner.

La Palma - Es scheint kein Ende in Sicht. Seit fünf Wochen spuckt der bisher namenlose Feuerberg in der Cumbre
Vieja im Süden der Insel La Palma große Mengen Lava, Rauch und Asche aus*. Die etwa 85.000 Bewohner der Kanareninsel können einfach nicht zur Ruhe kommen. Auch am Sonntag ist der Vulkanausbruch mit unverminderter Heftigkeit weitergegangen. Die Auswirkungen der Naturkatastrophe sind selbst in Deutschland zu spüren*.

Vulkanausbruch auf La Palma: Für Betroffene eine Katastrophe in Zeitlupe

Die Lava hat ein Gebäude nach dem anderen langsam aber unaufhaltsam unter sich begraben - am Sonntag waren es schon 2270, wie der staatliche TV-Sender RTVE berichtete. Rund 900 Hektar, was mehr als 1200 Fußballfeldern entspricht, sind mit einer mehrere Meter dicken schwarzen Lavakruste bedeckt: Wohngebiete, Bananenplantagen, Straßen, Bewässerungsbecken, Gewächshäuser, Gärten sowie Wald- und Buschland. Zahlreiche Existenzen sind gefährdet - viele Bewohner haben bereits alles verloren.

Bäume stehen auf einer Decke aus Vulkanasche.
Bäume stehen auf einer Decke aus Vulkanasche auf La Palma. © Daniel Roca/dpa

Für die Betroffenen, von denen etwa 7000 ihre Häuser verlassen mussten, ist es eine Katastrophe in Zeitlupe. Wie hoch die Schäden insgesamt sind, bleibt derzeit unklar. Vor Wochen sprach die Inselregierung schon von 400 Millionen Euro, aber diese Schätzung dürfte inzwischen überholt sein.

Video: Bewohner auf La Palma räumen auf - „Asche wird hart wie Zement“

Vulkanologen können keine Prognose geben - „Es kann noch Monate dauern“

Auch viele leichte bis mittlere Erdbeben zerrten an den Nerven der Menschen. Allein am Sonntag bebte die Erde fast 80 Mal. Wie lange der Ausbruch noch dauert, können Vulkanologen nicht sagen. Es könne noch Wochen oder auch Monate dauern. Der letzte Ausbruch 1971 war nach 24 Tagen beendet, der davor 1949 nach 42 Tagen. (tkip/dpa) *Merkur.de/bayern ist ein Angebot von IPPEN.MEDIA

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