Vuitton, Dior und Co.

Luxuslabels wollen keine Magermodels mehr -Größe 34 genügt 

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Models laufen auf der Sao Paulo Fashion Week.

Zu dünn, zu knochig - immer wieder schockieren Fotos von untergewichtigen Models. In Frankreich sind Magermodels per Gesetz verboten. In den USA wollen Luxuslabels scheinbar auch andere Wege gehen.  

New York - Die französischen Modegiganten LVMH und Kering wollen mit einer gemeinsamen Charta Magermodels und sehr junge Mannequins vom Laufsteg verbannen. 

Das am Mittwoch vor der New Yorker Fashion Week veröffentlichte Dokument schreibt es den Marken der beiden Konzerne - unter anderem Gucci, Saint Laurent, Vuitton und Dior - vor, keine Damenmodels mit der Kleidergröße 32 zu beschäftigen. 

Größe 34 ist in Ordnung

Castingagenturen sollen demnach weibliche Mannequins erst ab der Größe 34 auswählen. Verlangt werden auch Gesundheitszertifikate, die zum Zeitpunkt eines Fotoshootings oder einer Modenschau höchstens sechs Monate alt sein dürfen. 

Außerdem dürfen die Marken von LVMH und Kering keine Models unter 16 Jahren beschäftigen, wenn Erwachsenenmode vorgeführt werden soll. Die konkurrierenden Modekonzerne reagieren mit der Charta auf die immer wieder aufflammende Kritik an sehr dünnen Models. Nicht nur gibt es Befürchtungen um die Gesundheit der Mannequins; kritisiert wird auch ein schlechtes Vorbild für junge Frauen, die sich auf Modelmaße herunterhungern.

Für Wirbel sorgte Anfang des Jahres ein dänisches Model. Laut tz.de* war die 20-Jährige angeblich für einen Job bei Louis Vuitton zu dick.

Mit Kurven zum Star

GNTM: Ex-Kandidatin Sarina Nowak startet in den USA durch - als Curvey Model.

Die Modekette Zara wollte mit kurvigen Frauen werben, wie Merkur.de* berichtet. Allerdings ging die Aktion gründlich schief.

AFP


*Merkur.de ist Teil des bundesweiten Ippen-Digital-Redaktionsnetzwerkes.

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