Tierschützer entsetzt

Grausame Bilder: Tierquäler wirft Hund immer wieder in eiskalte Nordsee

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Die Wellen sollen auch am besagten Tag in der Nordsee ziemlich hoch gewesen sein. (Archivbild).

Die Bilder werden nicht nur für Hundeliebhaber schwer zu ertragen sein: In der nordenglischen Hafenstadt Hartlepool hat ein Tierquäler einen Hund immer wieder ins eiskalte Meer geworfen.

Hartlepool - Der Fall ereignete sich am Hafen der englischen Stadt Hartlepool, direkt an der Nordsee. Augenzeugen hatten dort beobachtet, wie ein Mann - der selbst in eine dicke Winterjacke und einen Schal eingepackt war - einen Windhund von einer Mauer aus immer wieder in die eiskalte Nordsee warf. 

Ein Leser der englischen Hartlepool Mail hatte der Zeitung Bilder von dem grausamen Vorfall geschickt, die am vergangenen Donnerstag online veröffentlicht wurden. Zusammen mit seinen Kindern war der Mann Zeuge der grausamen Tat geworden, die sich eine Woche zuvor ereignet haben soll. 

Auf den verstörenden Bildern ist zu sehen, wie der Mann den verängstigt wirkenden Hund ins Wasser schmeißt. Am Halsband des Tieres ist noch eine rote Leine angelegt. Mit deren Hilfe, so berichteten die Zeugen, zog der Mann das hilflose Tier wieder aus dem Meer, bevor er sich den Hund erneut schnappte und wieder ins eiskalte Meer warf. Der Wellengang soll an diesem Tag besonders stark gewesen sein, weshalb das Martyrium des Hundes nochmal eine andere Dimension annahm. 

Vor dieser unfassbaren Tat seien dem Bericht zufolge insgesamt drei Männer mit mehreren Windhunden, die Maulkörbe trugen, am Hafen gesichtet worden sein. Bisher fehlt von der Gruppe allerdings jede Spur.  

Welches Motiv der Täter für die grausame Aktion hatte, ist völlig unklar. „Diese Bilder sind sehr belastend“, wird die Tierschutzorganisation RSPCA zitiert. Sie versucht nun, den Tierquäler zu identifizieren und ruft Menschen, die Informationen oder Hinweise geben können, auf, sich zu melden.

va

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