Drama in Tirol

Stromschlag am Weidezaun: Schüler (10) musste wiederbelebt werden

Ein Zehnjähriger ist am Montag durch einen Stromschlag an einem elektrischen Weidezaun bei Kufstein (Österreich) lebensgefährlich verletzt worden. 

Kufstein - Ein zehnjähriger Schüler ist in Söll bei Kufstein in einen elektrischen Weidezaun geraten und lebensgefährlich verletzt worden. Ein Notarzt konnte den Buben wiederbeleben. Er liege auf der Intensivstation, schwebe inzwischen aber nicht mehr in akuter Lebensgefahr, sagte ein Sprecher der Innsbrucker Klinik am Dienstag der österreichischen Nachrichtenagentur APA.

Der Junge war am Montag gegen 12.45 Uhr auf dem Nachhauseweg von der Schule vom Rad abgestiegen, um etwas aufzuheben. Dabei streifte er mit dem Helm den Zaun.  Zwei Schulkollegen die den 10-Jährigen begleiteten, verständigten zwei Passanten, denen es gelang das Kind aus dem Stromkreis zu befreien, berichtet die Polizei.

Eine derart schwere Verletzung sei ungewöhnlich, hieß es. Das Stromgerät des Weidezauns wurde sichergestellt. Die Polizei ermittelt. Man habe einen „Anlassbericht“ angefordert, sagte der Sprecher der Staatsanwaltschaft Innsbruck, Hansjörg Mayr. Dann werde über die weiteren Schritte entschieden.

Die Ermittlungen einen Tag nach dem schrecklichen Unfall dauern noch an, wie rosenheim24.de* berichtet.

Vor zwei Monaten ist ein Berliner Schüler (14) bei einem Stromunfall in Tirol ums Leben gekommen

Ein tragischer Stromunfall hat sich vergangenes Jahr in München in einer Schule ereignet, wietz.de* berichtete: Ein Elektriker (49) starb nach einem Stromschlag, er hatte an einem Schaltkasten gearbeitet.

dpa/ml


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Rubriklistenbild: © dpa / Uli Deck

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