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Preise bei Aldi und Lidl steigen weiter – App zeigt günstige Lebensmittel

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Von: Jessica Jung

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Durch Inflation und den Ukraine-Krieg steigen die Preise in den Supermärkten. Eine App kann Verbrauchern helfen, die günstigsten Artikel zu filtern.

Dortmund – In Deutschland steigen nicht nur die Spritpreise, sondern auch die der Lebensmittel. Eine App, die Preise vergleicht, kennen viele Menschen allerdings nur vom Tanken. Jetzt gibt es dasselbe Verfahren auch für Discounter* und Supermärkte wie Aldi, Lidl und Edeka, weiß RUHR24*.

BegriffApplikation
AbkürzungApp
BedeutungAnwendungssoftware für Betriebssysteme

Preise für Lebensmittel steigen: Diese App zeigt billigste Produkte bei Aldi, Lidl und Edeka

Die App, die Preise für die Kunden vergleichen soll, nennt sich „smhaggle“. Der Name der App soll sich aus den beiden Worten „smart“ und „haggle“ zusammensetzen, und bedeutet auf Deutsch so viel wie cleveres Feilschen. Laut der Website sollen Verbraucher durchschnittlich 30 Prozent bei Lebensmitteleinkäufen sparen (mehr News zu digitalen Themen* bei RUHR24).

Bei den steigenden Preisen der Lebensmittel* könnte sich das auf Dauer lohnen. Nach Angaben von chip.de sollen das pro Haushalt durchschnittlich 1.200 Euro im Jahr sein. Außerdem können sich Kunden durch die App das Durchblättern der Werbeprospekte sparen. Anstatt die Schnäppchen selbst herauszusuchen, soll dies „smhaggle“ übernehmen.

Steigende Preise für Lebensmittel: So zeigt die App die billigsten Produkte an

Nach dem Installieren der App können Nutzer sich einen Einkaufszettel anlegen. Durch eine sogenannte Umkreissuche sollen Verbraucher genau sehen, wo die Produkte in dieser Umgebung am günstigsten sind. Zusätzlich soll es bei der App eine Favoritenfunktion geben, die über die Preisentwicklung der wichtigsten Produkte informiert.

Sobald ein Einkauf abgeschlossen ist, können Nutzer den erhaltenen Kassenbon abfotografieren und die Informationen in der App mit anderen Nutzern teilen. Denn nur durch eine Rückmeldung werden gültige Preise in der App angezeigt. Zur Belohnung gibt es eine 5 Cent Gutschrift für jeden hochgeladenen Supermarkt-Bon, 10 Cent für Kassenzettel aus Drogeriemärkten und 30 Cent für Bons aus dem Baumarkt.

Lebensmittelpreise steigen: Diese Nachteile gibt es bei der Nutzung der App

Wer die App nutzen möchte, dem sollte der Datenschutz nicht allzu wichtig sein. Denn alle Einkaufsdaten, die Nutzer angeben, werden mit dem Anbieter der App geteilt. Zusammen mit personenbezogenen Daten wird daraus ein Einkaufsprofil erstellt.

Mann schaut im Supermarkt auf sein Handy.
Eine App soll Kunden die günstigsten Produkte herausfiltern. © Imago

Der Anbieter kann durch die Nutzung der Software sehen, welches Produkt wann und wo zu welchem Preis gekauft wurde. Verbraucher müssen also abwägen, was ihnen wichtiger ist: die Privatsphäre, oder gute Angebote, die gezielte Produktsuche und das Stöbern in verschiedenen Kategorien. *RUHR24 ist Teil des Redaktionsnetzwerks von IPPEN.MEDIA.

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