Teufelsdroge Crack!

Die Polizei schnappt einen Dealer - womit er die Beamten bewirft, ist wirklich krass

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Die Polizei Frankfurt hat einen Crackdealer geschnappt. Mit seiner Reaktion hatten die Beamten wohl nicht gerechnet.

Polizisten schnappen einen Crackdealer, doch der weiß sich zu wehren - mit kuriosen Mitteln.

Update 27.08.: Wie die Polizei eben bekannt gegeben hat, hatten die Beamten in ihrem Pressebericht einen Fehler gemacht. Der Crackdealer wurde nicht, wie fälschlicherweise angegeben, in der Homburger Landstraße in Preungesheim erwischt. Der Zugriff fand in der Karlstraße im Frankfurter Bahnhofsviertel statt.

Frankfurt - Aufmerksame Polizisten haben in Frankfurt einen Drogendeal beobachtet. Die Beamten schnappten sich am Freitag gegen 17.10 Uhr zunächst den Kunden. Als dessen Personalien aufgenommen waren, wollte die Polizei den Dealer in der Homburger Landstraße (Stadtteil Preungesheim) drankriegen. Das berichtet extratipp.com*. Doch der 37-Jährige erwies sich als harter Brocken. Als die Beamten auftraten, warf der Frankfurter den Polizisten Cracksteine ins Gesicht. Bei der Festnahme wehrte sich der Dealer erheblich. Laut Polizeibericht schlug und trat der Mann wild um sich. Einen Polizisten würgte der Rauschgifthändler sogar (Lesen Sie auch: Mann geht in den Hauptbahnhof - sofort sticht Irrer mit Messer zu). 

Polizei Frankfurt schnappt Dealer - womit er die Beamten bewirft, ist unglaublich

Während des Kampfes gelang es dem Dealer, weitere Drogen und Bargeld wegzuwerfen. Schlecht für die Polizei Frankfurt: Diese Beweismittel wurden blitzartig von umherstehenden Junkies aufgesammelt, die sofort das Weite suchten. Dennoch hatten die Beamten Glück: In der Wohnung des Beschuldigten fanden sie ein Drogenlabor zum Aufkochen von Crack. Rund 80 Gramm der Teufelsdroge wurden sichergestellt. Außerdem fand die Polizei in der Wohnung Diebesgut. Der 37 Jahre alte Frankfurter wurde zwischenzeitlich inhaftiert, später kam der Dealer wieder auf freien Fuß.

*extratipp.com ist Teil des bundesweiten Ippen-Digital-Redaktionsnetzwerkes.

Matthias Hoffmann

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