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Öko-Test: Beste Sonnencreme – günstige Eigenmarken unter den Testsiegern

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Von: Lena Zschirpe

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Gerade im Sommer ist Sonnencreme zum Schutz unverzichtbar. Aber welches Produkt ist wirklich empfehlenswert? Öko-Test hat mehrere untersucht.

Dortmund – Gerade im Sommer ist Sonnencreme unverzichtbar. Sie schützt vor UV-Strahlen und vor allem vor ungeliebtem Sonnenbrand. Doch von einigen Lotionen aus dem Handel sollte man besser die Finger lassen, berichtet RUHR24. Öko-Test hat 21 Produkte unter die Lupe genommen.

VerbrauchermagazinÖko-Test
ChefredakteurinKerstin Scheidecker
Erstausgabe1985

Sonnencreme für Kinder und Babys im Test: 21 Produkte bei Öko-Test

Zwar handelt es sich dabei genau genommen um Sonnencreme für Kinder. Grundsätzlich können erwachsene Personen die Lotion aber auch benutzen. Für Menschen mit besonders heller oder empfindlicher Haut wird das sogar unter anderem von Stiftung Warentest empfohlen. Alte Sonnencreme aus dem Vorjahr sollte man aber besser nicht mehr verwenden.

Bei den Kindersonnencremes sehen die Tester von Öko-Test grundsätzlich eine positive Entwicklung im Gegensatz zu einer zwei Jahre alten Untersuchung. Insgesamt neun Cremes haben mit „sehr gut“ und fünf mit „gut“ abgeschnitten. Öko-Test kann daher mittlerweile mehr Lotionen empfehlen, als noch 2020. Außerdem seien im Test keine problematischen Konservierungsstoffe oder stark allergene oder aus anderen Gründen kritische Duftstoffe gefunden.

Verschiedene Filter in Sonnencremes für Kinder: Kritische Stoffe besser als Sonnenbrand

Allerdings kommen bedenkliche UV-Filter in den getesteten Produkten vor. Eine Sonnencreme enthält beispielsweise Silberchlorid, das laut Öko-Test „in Produkten für Kinder unter drei Jahren nichts zu suchen“ hat. Auch der Filter Homosalat kommt wird einer Lotion verwendet. Laut neueren Daten aus Tierversuchen kann dieser Leber, Nieren und die Schilddrüse schädigen. Der UV-Filter Octocrylen kann sogar hormonelle Auswirkungen haben.

Öko-Test lenkt aber auch ein: Ein potenziell bedenklicher UV-Filter ist nach aktuellem Stand immer noch besser, als ein Sonnenbrand. Grundsätzlich empfehlen die Experten bei Produkte mit anderen chemischen UV-Filtern oder die mineralischen Filter Titandioxid und Zinkoxid.

Sonnencreme Öko-Test Sonnenbrand
Öko-Test hat Sonnencreme untersucht. © Martin Dziadek/Imago

Die Cremes mit mineralischem Filter lassen sich häufig allerdings etwas schwerer auftragen und weniger gut verschmieren. Sie hinterlassen zudem den sogenannten „Weißeleffekt“, der neben weißen Flecken auf der Haut auch einen positiven Nebeneffekt hat: Man sieht gerade bei Kindern sehr gut, ob Körperstellen aus Versehen noch nicht eingecremt worden sind (mehr Testberichte bei RUHR24 lesen).

Sonnencreme für Kinder bei Öko-Test: So wurde getestet

Die Produkte aus dem aktuellen Öko-Test (Ausgabe 05/22) sind in Drogerien, Apotheken, dem Reformhaus oder im Supermarkt erhältlich. Bei drei Produkten handelt es sich um zertifizierte Naturkosmetik. Nach eigenen Angaben haben die Tester allerdings Sonnencreme mit einem sehr hohen Lichtschutzfaktor (LSF) von 50 oder 50+ bevorzugt und hauptsächlich parfümfreie oder sensitive Produkte ausgesucht.

Diese Sonnencremes für Kinder haben im Test 2022 besonders gut abgeschnitten:

Interessant: Mit Babydream und Alverde sind vergleichsweise günstige Eigenmarken von Drogerien unter den Testsiegern vertreten. Auch in einem Sonnencreme-Test von Stiftung Warentest haben günstige Produkte gut abgeschnitten.

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