Notstand ausgerufen

Tornados im Süden der USA: Zerstörungen und Verletzte

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Gregory Rugon in den Resten seines Hauses. In den Trümmern sucht er nach Gegenständen, die der Tornado verschont hat. Foto: Gerald Herbert

Nicht weniger als sieben Tornados ziehen über den Süden der USA. Der Notstand wird ausgerufen, es gibt schwere Schäden.

New Orleans (dpa) - Ein Tornado hat in der US-Stadt New Orleans schwere Schäden angerichtet. Auch eine Einrichtung der Weltraumbehörde Nasa ist betroffen. Sieben Wirbelstürme zogen am Dienstag (Ortszeit) über den Bundesstaat Louisiana.

Allein in New Orleans wurden mindestens 31 Menschen verletzt, wie die Zeitung "The Times-Picayune" unter Berufung auf das Büro des Bürgermeisters berichtete. Mindestens 250 Häuser wurden beschädigt.

Auch aus der Region um Baton Rouge wurden mehrere Verletzte gemeldet. Der Gouverneur von Louisiana rief den Notstand aus. Autos und Dächer wirbelten durch die Luft. Trotz der zum Teil erheblichen Schäden kam nach ersten Angaben niemand ums Leben.

Nahe New Orleans zog ein Tornado über die Montage-Anlage der Nasa in Michoud. Mehrere Mitarbeiter seien verletzt worden, und es gebe Schäden an Gebäuden, teilte die Behörde mit. In Michoud werden Bauteile und Ausrüstung für das US-Weltraumprogramm hergestellt, etwa für die Raumkapsel "Orion" und die Trägerrakete "SLS". Diese seien nicht beschädigt worden.

2005 verwüstete Hurrikan "Katrina" New Orleans. Damals waren 80 Prozent der Stadt überschwemmt, mindestens 1300 Menschen starben. Die jetzigen Tornados zerstörten laut "New Orleans Advocate" auch die Häuser von Menschen, die nach "Katrina" wieder alles aufgebaut hatten.

Tweet NASA

Bericht Times-Picayune

Nasa - Michoud

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