Schlimme Verwüstungen in Livorno

Nach Unwettern in Italien: Achtes Todesopfer gefunden

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Wassermassen: Nach Unwettern in Toskana sind mindestens acht Menschen ums Leben gekommen.

Nach schweren Unwettern in Italien ist ein achtes Opfer geborgen worden. Starke Regenfälle waren am Sonntag über der Region niedergegangen, nun gibt es Kritik.

Livorno - Nach den schweren Unwettern in Italien ist eine weitere Leiche geborgen worden. Die Frau sei leblos in der Stadt Livorno in der Toskana gefunden worden, wie eine Sprecherin des Zivilschutzes am Montag sagte. Sie sei das achte Todesopfer des Unwetters. Ein Mensch wurde noch vermisst.

Wasser- und Schlammmassen hatten die Stadt am Wochenende überrascht und schwere Schäden angerichtet. Staatspräsident Sergio Mattarella sagte laut einer Mitteilung, die durch das Unwetter angerichtete Katastrophe müsse die politische Welt schnellstmöglich dazu bewegen, ernsthaft über die Effekte des Klimawandels nachzudenken.

Schlechtwetterfront zieht nach Süden ab

Am Montag wurden Vorwürfe laut, wonach die Unwettergefahr am Vortag unterschätzt worden sei und Warnungen nicht scharf genug gewesen seien. Die Schlechtwetterfront zog unterdessen in Richtung Süden weiter, wo neben Regenfällen und Gewittern vor starkem Wind gewarnt wurde.

Auch in Kroatien richteten starke Regenfälle Schäden an. Die bei Urlaubern beliebte Adriastadt Zadar wurde am Montag unter Wasser gesetzt. Autos blieben stecken, Einkaufszentren wurden ebenso überschwemmt wie ein Friedhof. Auch ein Krankenhaus war betroffen.

dpa

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