Zivile Luftfahrt im Fokus

Medien: Terroristen können Sprengsätze in Laptops verbergen

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Darf in manchen Fällen nicht mehr ins Handgepäck: Die US-Regierung hat die Mitnahme von größeren Elektronikgeräten im Handgepäck auf Flügen aus einigen Ländern in die USA verboten. Foto: Frank Leonhardt

Washington (dpa) - Terrororganisationen haben nach Erkenntnissen von US-Ermittlern Methoden entwickelt, um Sprengsätze in Laptops und anderen elektronischen Geräten zu verbergen. Der Sprengstoff werde möglicherweise von den Scannern bei der Sicherheitskontrolle an Flughäfen nicht entdeckt.

Das berichteten die Fernsehsender CNN, CBS und andere. Sie beriefen sich auf Informanten aus der US-Bundespolizei FBI und andere Quellen aus Geheimdiensten. Demnach haben sich nicht näher bezeichnete Terrorgruppen auch Kontrollgeräte besorgt, um zu überprüfen, ob die getarnten Bomben tatsächlich unsichtbar sind.

Das US-Heimatschutzministerium bestätigte die Fernsehberichte nicht. Es gebe jedoch Hinweise darauf, "dass Terrorgruppen weiterhin die zivile Luftfahrt zum Ziel haben, darunter fällt auch das Einschmuggeln von Sprengladungen in Elektronikgeräten", hieß es in einer Stellungnahme.

Die Erkenntnisse würden erklären, warum die USA und Großbritannien in der vergangenen Woche die Vorschriften für die Mitnahme größerer Elektronikgeräte verschärft haben. Die US-Regierung verbot am 21. März die Mitnahme dieser Geräte im Handgepäck auf Direktflügen von zehn Flughäfen im Nahen Osten und Afrika in die Vereinigten Staaten. Großbritannien verschärfte seine Regeln ebenso für einige Flüge aus derselben Region ins Vereinigte Königreich.

An Bord verboten sind nach US-Angaben alle elektronischen Geräte, die größer als Mobiltelefone sind, also Laptops, Tablet-Computer, E-Book-Reader oder Kameras. Die Elektronikgeräte können jedoch im Gepäck aufgegeben werden, das im Flugzeugbauch verstaut wird. Medizinische Geräte bleiben an Bord erlaubt.

Q&A Homeland Security

CNN-Bericht

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