Paketbombe 

Postsendung explodiert in Firma in Marburg - Details zu den Hintergründen 

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Eine Nagelbombe soll in Marburg einen Mann verletzt haben. 

Nach einer Explosion in einer Firma wurde eine Postfiliale geschlossen. Die Ermittler konnten bald Entwarnung geben. Jetzt gibt es Details zu den Hintergründen. 

Update vom 23. April: Der am Donnerstag bei einer Explosion schwer verletzte Marburger Geschäftsmann hat den angeblichen Anschlag auf sich nur vorgetäuscht. Der 34-Jährige räumte bei seiner Vernehmung ein, die mutmaßliche Paketbombe selbst gebastelt zu haben. Dabei explodierte ihm offenbar versehentlich eine Kartusche mit Feuerzeugbenzin und fügte ihm die Verletzungen zu, wie die Staatsanwaltschaft in Marburg am Dienstag mitteilte. Als Motiv für das inszenierte Attentat gab der Mann familiäre Probleme an.

Erstmeldung: Postsendung explodiert in Firma in Marburg - Hintergründe unklar

In einer Marburger Firma ist am Donnerstag ersten Ermittlungen zufolge eine Postsendung explodiert. Eine Person sei dabei leicht verletzt worden, die Staatsanwaltschaft habe Ermittlungen aufgenommen, teilte ein Sprecher der Behörde mit. Nach einem Bericht der „Bild“-Zeitung wurde der Geschäftsführer des nicht näher benannten Unternehmens durch eine Nagelbombe verletzt. Dazu wollte sich die Staatsanwaltschaft auch auf mehrfache Nachfrage nicht äußern.

Der Tathergang sei noch unklar. Hintergründe seien noch ungewiss. Weitere Details nannte ein Sprecher nicht. Als Reaktion auf die Explosion wurde eine Postfiliale in der Gutenbergstraße vorübergehend geräumt. Es wurde geprüft, ob in einem dortigen Postfach der Firma weitere Gefahr lauerte. Es hätten sich aber keine Auffälligkeiten ergeben, sagte der Sprecher der Staatsanwaltschaft. Wie die Bild-Zeitung berichtet, hätten Sprengstoffexperten die Postfiliale mit Spürhunden durchsucht, aber nichts Verdächtiges gefunden.

Experten des hessischen Landeskriminalamts wurden eingeschaltet. Schon kurz nach dem Einsatz lief der Betrieb in der Postfiliale wieder normal weiter.

Die „Oberhessische Presse“ in Marburg berichtete, die Firma sei bereits häufiger bedroht worden. Zur Explosion kam es am Donnerstag gegen 8.30 beim Öffnen der Sendung.

dpa

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