Nobelpreisträgerin

Malala Yousafzai zur UN-Friedensbotschafterin gekürt

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2012 war Yousafzai in ihrer pakistanischen Heimat angeschossen worden, weil sie sich für Bildung von Mädchen einsetzte. 

New York - Die Kinderrechtsaktivistin und Nobelpreisträgerin Malala Yousafzai (19) ist zur jüngsten UN-Friedensbotschafterin der Geschichte ernannt worden.

"Wenn wir Mädchen Bildung geben, verändern wir ihre Gemeinschaft und die ganze Gesellschaft", sagte Yousafzai bei der feierlichen Veranstaltung am Montag im Hauptquartier der Vereinten Nationen in New York. "Ich habe Hoffnung und mache allen jungen Mädchen da draußen Mut: Ihr müsst aufstehen und an euch glauben. Wenn ihr eine strahlende Zukunft haben wollt, müsst ihr jetzt an die Arbeit gehen."

2012 war Yousafzai in ihrer pakistanischen Heimat angeschossen worden, weil sie sich für Bildung von Mädchen einsetzte. Inzwischen lebt sie mit ihrer Familie in Großbritannien. 2014 bekam sie gemeinsam mit dem indischen Kinderrechtsaktivisten Kailash Satyarthi den Friedensnobelpreis.

Bereits vor drei Jahren, an ihrem 16. Geburtstag, hatte Yousafzai eine Rede vor den Vereinten Nationen gehalten. "Damals habe ich der Welt gesagt, dass Bildung ein grundsätzliches Menschenrecht für jedes Mädchen ist. Heute stehe ich hier und sage dasselbe." Die Ernennung zur Friedensbotschafterin war von UN-Generalsekretär António Guterres verkündet worden. Weitere Friedensbotschafter sind unter anderem die Schauspieler Leonardo DiCaprio, Michael Douglas und Edward Norton. In dem Ehrenamt soll sich Yousafzai vor allem für die Bildung von Mädchen auf der Welt einsetzen.

dpa

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