Mordfall Monika Crantz

Schrecklicher Fund im Wald: Wird jetzt der "Mord ohne Leiche" endlich aufgeklärt?

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Gehören die Knochen, die in einem Wald bei Lüneburg gefunden wurden, zum "Mord ohne Leiche"?

Schrecklicher Fund in einem Wald bei Lüneburg: Schon Ende September hatte ein Förster einen menschlichen Schädel gefunden. Jetzt hat die Polizei weitere Knochen entdeckt - und könnte damit Licht in den Mordfall Monika Crantz bringen.

Lüneburg - In einem Wald bei Lüneburg hat die Polizei am Mittwoch drei Knochen gefunden, die vermutlich zu einem menschlichen Körper gehören. Das hat die Polizei am Donnerstag bestätigt, wie nordbuzz.de* berichtet. Der Verdacht der Ermittler: Es könnte sich bei den im Wald gefundenen Knochen um die Überreste einer seit fast 20 Jahren vermissten Frau handeln.

Der Fall gilt als einer der spektakulärsten Kriminalfälle der vergangenen Jahrzehnte - und machte als "Mord ohne Leiche" Schlagzeilen.

Lüneburg: Schädel und Knochen im Wald entdeckt - gehört Skelett zu vermisster Monika Crantz? 

In einem Wald bei Lüneburg hat die Polizei weitere Knochen gefunden, nachdem ein Förster bereits einen menschlichen Schädel gefunden hatte.

Bereits Ende September hatte ein Förster einen menschlichen Schädel in dem Wald bei Lüneburg gefunden. Grund genug für die Polizei, das Gebiet zwischen Fernsehturm und Elbe-Seitenkanal bei Neu Sülbeck erneut zu durchsuchen. Und die Beamten wurden fündig - und hatten schnell einen Verdacht.

Suchaktion im Mordfall Crantz

Polizei kann nach Schädel-Fund im Wald bei Lüneburg "nichts ausschließen"

Die 1999 verschwundene Monika Crantz. Ihr wegen Mord verurteilter Mann begang im Gefängnis nach dem Urteil Selbstmord.

Handelt es sich bei den Knochen und dem Schädel um die Überreste der Leiche von Monika Crantz? „Wir können diese Möglichkeit zum gegenwärtigen Zeitpunkt jedenfalls nicht ausschließen“, wird Kriminaldirektor Steffen Grimme, Leiter der Lüneburger Kripo, von der "Landeszeitung" aus Lüneburg zitiert.

Gehören Schädel und Knochen aus dem Wald bei Lüneburg zu den Überresten von Monika Crantz

Bereits 1999 war die Polizei in dem Gebiet bei Lüneburg auf der Suche nach der verschwundenen Monika Crantz - hier eine Suchaktion bei Gudow.

Monika Crantz, eine damals 49 Jahre alte Geschäftsfrau aus Ratzeburg in Schleswig-Holstein, wird seit 1999 vermisst. Ein Gericht befand ihren Ehemann Hartmut Crantz in der Folge für schuldig, seine Frau aus Habgier ermordet zu haben, im Jahr 2000 wurde er zu lebenslanger Haft verurteilt. Das Urteil ging in die Revision, wurde 2003 aber bestätigt. Wenige Tage später erhängte sich Hartmut Crantz in seiner Zelle.

Ob es sich bei den Knochen und dem Schädel wirklich um die Überreste von Monika Crantz handelt, soll nun die Gerichtsmedizin klären. "Es ist natürlich möglich, dass die Knochen schon seit Jahrzehnten dort im Wald gelegen haben. Aber es ist auch nicht auszuschließen, dass ein Zusammenhang mit dem Fall Monika Crantz besteht", sagte Kai Richter von der Polizeiinspektion Lüneburg.

Mit Material von dpa

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