Spektakuläre Flucht oder verbotene Affäre? 

Prinzessin Haya nimmt sich Anwalt von Mega-Popstar - Tochter Latifa über Scheich: „Der Teufel“

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Prinzessin Haya Bint al-Hussein, Ehefrau von Scheich Mohammed bin Raschid Al Maktum ist verschwunden.

Die arabische Prinzessin Haya ist seit Wochen wie vom Erdboden verschluckt. Medien berichten von einer möglichen spektakulären Flucht und eine angebliche Affäre. 

Update vom 18. Juli: Nach wie vor soll sich Prinzessin Haya von Jordanien in London aufhalten. Zu den Hintergründen ihrer Flucht vor Ehemann Mohammed gibt es nun neue Details. Der mächtigste Mann Dubais soll laut der Times seiner Frau Haya einen „unangebrachten Kontakt“ mit dem Sicherheitspersonal vorwerfen. Hatte Prinzessin Haya eine Affäre mit dem Bodyguard? Damit begründet der Prinz zumindest die anstehende Scheidung. 

Schon am 30. Juli verhandelt ein Londoner Gericht laut britischen Medienberichten das Sorgerecht für die zwei gemeinsamen Kinder des Paares. In einer Scheidung dieser Größenordnung kämpfen natürlich die besten Anwälte. Die Juristinnen, die schon für Madonna und Guy Ritchi stritten, nehmen sich der royalen Trennung an. Madonnas Anwältin Fiona Shackleton steht auf Hayas Seite. Helen Ward handelte einen guten Deal für Guy Ritchi aus. Nun vetritt sie „den Teufel“, wie Tochter Latifa angeblich ihren Vater nennt.

Prinzessin Haya geflohen - Tochter über Scheich: „Der Teufel“

Update vom 13. Juli: Noch immer gilt Prinzessin Haya von Jordanien als vermisst. Etliche Medien berichten von einer spektakulären Flucht der Prinzessin aus dem Palast von Scheich Mohammed bin Rashid al Maktum. Zuletzt war über eine Affaire Hayas mit ihrem Leibwächter berichtet worden. Dem widerspricht nun der österreichische Kurier. Hier heißt es, dass Haya lediglich mit Hilfe ihres Leibwächters fliehen konnte, „dem man jetzt auch ein Verhältnis mit ihr andichtet“.

Die Prinzessin sei mit 40 Millionen Flucht-Kasse und ihren beiden Kindern vor dem Scheich geflohen, heißt es weiter. Wie RTL berichtet, soll sich die Prinzessin im Londoner Nobel-Stadtteil Kensington verstecken. Der Scheich habe die Auslieferung verlangt. Doch in Großbritannien soll man auf dieses Ansinnen nicht reagiert haben. Nun fürchtet die Prinzessin demnach eine Entführung durch Handlanger des Scheichs - lässt sich rund um die Uhr von einer privaten Sicherheitsfirma bewachen.

Diese Furcht könnte nicht ganz unbegründet sein. Der Emir von Dubai ist dem Bericht des Kuriers nach gefürchtet und griff in einem ähnlichen Fall schon einmal mit aller Härte durch: Als zwei seiner Töchter aus dem Palast flohen, sollen sie mit „brutaler Gewalt“ zurückgeholt worden sein. Latifa soll in einem Video vor ihrem Fluchtversuch über den Scheich gesagt haben: „Er ist der Teufel, es gibt nichts Gutes an ihm. Er tötet Menschen, um seinen Ruf zu schützen.“

Prinzessin Haya gelang im Gegensatz dazu die Flucht. Dass sie in England untertaucht, kommt nicht ganz überraschend, schließlich wuchs sie in Großbritannien auf und studierte in Oxford.

Benson W. wird bereits seit Ende Juni vermisst. Nun veröffentlichte die Polizei ein Bild des Essener, er benötigt dringend Medikamente.

Unheimliches Verschwinden der Jordanien-Prinzessin Haya

Update vom 7. Juli: In dem Fall um die verschwundene Prinzessin Haya Bint al-Hussein aus Dubai kommen nun neue Details ans Licht. Wie die Bild berichtet, stehe die Vermutung im Raum, dass die Frau des Scheichs Mohammed bin Rashid al-Maktoum ein Verhältnis mit ihrem Bodyguard hatte. 

Darüber berichtete zunächst die Times. Demnach soll der Mann früher ein Offizier bei der britischen Marine gewesen sein und später für eine Sicherheitsfirma gearbeitet haben, die „UK Mission Enterprise Ltd.“ heißt und der Regierung in Dubai gehört. Sie sei dafür zuständig, immer ein Auge auf die Familie zu haben. 

Den Informationen zufolge soll der Bodyguard deshalb auf sehr vielen Reisen dabei gewesen sein. Die Frau des Scheichs sei dabei immer wieder in seiner Nähe gewesen, habe ihm Geschenke gemacht. Das habe ihrem Ehemann, dem Herrscher Dubais, gar nicht gefallen. Eine anonyme Quelle soll berichtet haben, dass Haya nun „die Angst ihres Lebens“ hat. Der Scheich habe mittlerweile die Scheidung eingereicht, die schon seit Wochen vorbereitet gewesen sein soll. 

Unsere Erstmeldung vom 3. Juli: Arabische Prinzessin verschwunden - aus dem Scheich-Palast geflohen?

London - Prinzessin Haya Bint al-Hussein, bekannt auch als die Prinzessin von Jordanien, ist seit Wochen wie vom Erdboden verschluckt. Die Prinzessin Haya (45) soll mit ihren zwei Kindern aus Dubai geflohen sein. Wo sich die Prinzessin aufhält, ist unklar. Gerüchten zufolge soll sich die Prinzessin in London in der Nähe des Kensington Palastes aufhalten. Die gebürtige Jordanierin soll ein gutes Verhältnis zur britischen Königsfamilie, insbesondere zur Queen (93) haben.  

Im Fall einer aus Dubai verschwundenen Prinzessin wird es am 30. Juli eine Anhörung vor einem Familiengericht in London geben. Das sagte eine Gerichtssprecherin am Mittwoch der Deutschen Presse-Agentur. Worum es dabei geht und ob Prinzessin Haya Bint al-Hussein sogar anwesend sein wird, konnte die Sprecherin nicht sagen.

Britischen Medien zufolge ist die 45-Jährige mit ihren zwei Kindern vor ihrem Mann, dem Emir von Dubai, nach Europa geflohen. Angeblich soll Haya sich zuvor auch in Deutschland aufgehalten haben. „Dazu liegen uns keine Informationen vor“, sagte jedoch eine Sprecherin des Auswärtigen Amtes in Berlin. In Großbritannien soll sie der „New York Times“ zufolge politisches Asyl beantragt haben.

Prinzessin Haya soll aus „Angst um ihr Leben“ geflohen sein 

Laut der englischen „Times“ soll Prinzessin Haya aus „Angst um ihr Leben“ geflohen sein und die beiden gemeinsamen Kinder sowie 35 Millionen mitgenommen haben. Hier heißt es, sie habe Asyl in Europa beantragt und bereits die Zusicherung aus Deutschland bleiben zu können. Deutsche Diplomaten sollen ihr sogar bei der Flucht geholfen haben. Ihr Mann der Scheich beschimpfte seine Frau indes auf Instagram des „Verrats“.

Prinzessin Haya aus Arabischen Emiraten geflohen?

Nach BBC-Angaben könnte es bei Anhörung um die Kinder des Ehepaars gehen. Haya ist die sechste Frau von Scheich Mohammed Bin Raschid Al Maktum (69) und Halbschwester des jordanischen Königs Abdullah II. Der Scheich soll etwa zwischen 20 und 30 Kinder haben.

Die Prinzessin ist den Berichten zufolge aus den Vereinigten Arabischen Emiraten geflohen, nachdem sie vergeblich versucht habe, in einem Familienstreit zu vermitteln. Dabei sei es um Scheicha Latifa, eine erwachsene Tochter ihres Mannes aus einer anderen Ehe, gegangen.

Denn Prinzessin Haya ist nicht die erste Frau aus dem Umfeld des Emirs, die aus dem Land geflohen ist. Im Februar vergangenen Jahres unternahm bereits dessen Tochter Latifa einen spektakulären Fluchtversuch. Per Jet-Ski und Yacht hatte die junge Frau versucht, das Land zu verlassen, bis sie schließlich von einem Sonderkommando vor der indischen Küste gestoppt und gewaltsam zurückgebracht worden sein soll, wie Unterstützer Latifas behaupten.

Nicht die erste Prinzessin die aus dem Harem des Scheichs flieht

In einem 39 Minuten langen Video vor ihrem Fluchtversuch versuchte Scheicha Latifa zu erklären, warum sie nicht mehr in einem goldenen Käfig leben wollte und sprach auch über das „große Ego“ ihres Vaters, dem Herrscher von Dubai, und warf ihm vor, für die Bewahrung seines Rufs zu töten.

Prinzessin Haya, die jetzt ebenfalls geflohen sein soll, hatte ihren Ehemann im Fall der verschwundenen Tochter noch öffentlich verteidigt. Sie lud sogar die frühere UN-Menschenrechtskommissarin Mary Robinson nach Dubai ein, um zu zeigen, dass es Latifa gut gehe. Das Außenministerium der Vereinigten Arabischen Emirate veröffentlichte anschließend Fotos von dem Treffen. Im Fall von Prinzessin Haya hält sich der Hof des Emirs bislang bedeckt.

Auch das britische Außenministerium in London wollte auf Anfrage keine Stellungnahme zu Hayas Fall abgeben. Es handele sich um eine private Angelegenheit.

Dubais Herrscher Scheich Mohammed Bin Rashid al Maktum (Archivfoto).

Versteckt sich die Prinzessin beim Kensington Palast?

Haya ist der Zeitung „Guardian“ zufolge mit den britischen Royals befreundet und hat ein 85 Millionen Pfund (etwa 95 Millionen Euro) teures Haus in der Nähe des Kensington-Palastes. Sie besuchte Privatschulen in Großbritannien und studierte Philosophie, Politik und Wirtschaft an der renommierten Universität Oxford.

Entgegen ihren Gewohnheiten sei die leidenschaftliche Springreiterin in diesem Jahr nicht auf dem berühmten Pferderennen in Ascot in der Nähe von London zu sehen gewesen, schrieb der „Guardian“ weiter.

„Wir sind überzeugt, dass Prinzessin Haya in ihrem Haus in London ist“, sagte Rechtsanwalt David Haigh von der Initiative „Free Latifa“ in einem Gespräch mit der Deutschen Presse-Agentur.

dpa/rjs/ml

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