Haare frisiert - Tochter tot

Kind (4) stirbt, weil Vater zum Friseur geht - Kleines Mädchen kann nicht mehr gerettet werden

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Obwohl Bauarbeiter auf das Mädchen aufmerksam wurden, konnte die Vierjährige nicht mehr gerettet werden. 

Während sich ein Vater die Haare beim Friseur machen lässt, verstirbt seine Tochter im abgeschlossenen Auto. Der Vorfall ereignete sich bei knapp 30 Grad im Schatten. 

Rijeka/Kroatien - Weil ihr Vater sich die Haare beim Friseur machen ließ, verstarb nun ein erst vier Jahre altes Mädchen. Das Kind wurde im Auto zurückgelassen, obwohl zu diesem Zeitpunkt mehr als 30 Grad im Schatten herrschten. 

Wie das lokale Nachrichtenportal istrain.hr am Dienstag unter Berufung auf Krankenhausärzte berichtete, wurden Bauarbeiter zunächst auf das Mädchen aufmerksam, doch auch eine schnell eingeleitete Rettung konnte das Mädchen nicht mehr retten. 

Todesfall in Kroatien: Für Mädchen kommt jede Hilfe zu spät 

Der Vater des Mädchens erklärt nach dem Vorfall gegenüber der Polizei, den Wagen am vergangenen Donnerstag nahe dem Küstenort Rovinj auf der Halbinsel Istrien abgestellt zu haben. Weil die Tochter zu diesem Zeitpunkt schlief, ließ er sie in dem abgeschlossenen Fahrzeug zurück und ging zum Friseur. 

Erst etwa zwei Stunden später bemerkten Bauarbeiter die bewusstlose Vierjährige und riefen den Rettungsdienst. Obwohl Ärzte noch versuchten das Kind zu retten, kam für das Mädchen jede Hilfe zu spät. Das Kind erlag im Kinderspital von Rijeka den schweren Organschädigungen, die es durch Hitzeschock und Dehydrierung erlitten hatte.

Tod im Auto: Temperaturen von 30 Grad in Kroatien 

Zu diesem Zeitpunkt herrschten im Umkreis von Rovinj Temperaturen von 30 Grad Celsius im Schatten. Gegen den 33-Jährigen wurde Strafanzeige wegen des Verdachts auf ein Tötungsdelikt erstattet.

Im Fall der auf Kreta tot aufgefundenen Wissenschaftlerin Dr. Suzanne E. ermittelt nun die Polizei. Ein Verbrechen kann nicht mehr ausgeschlossen werden. Außerdem wurde in Kroatien ein deutscher Urlauber erstochen. Der Grund ist kaum zu glauben.

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