"Keine Liebeserklärung für eine Partei"

Koalition: Freie Wähler legen sich nicht  fest

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Hubert Aiwanger hält sich alle Optionen offen.

Abensberg - Zwei Wochen vor der Landtagswahl in Bayern haben sich die Freien Wählen nicht zu einer Koalitionsaussage durchgerungen.

„Ich werde heute keine Liebeserklärung für eine Partei abgeben“, sagte der Bundes- und Landeschef Hubert Aiwanger am Montag beim politischen Frühschoppen auf dem Gillamoos-Volksfest im niederbayerischen Abensberg. „Wir werden kein Steigbügelhalter für schwarzen Größenwahn oder eine linke Republik sein!“ Entweder sei eine Politik aus der Mitte heraus möglich, oder die Freien Wählen blieben weiter in der Opposition.

Aiwanger betonte, dass die Freien Wähler die einzige Partei seien, die noch Ideen und eine eigene Meinung hätten. „Wir setzen die Themen für Bayern und wissen, was für die kleinen Leute in Bayern wichtig ist.“ Werde der Freistaat künftig mit einer absoluten Mehrheit der CSU regiert, drohe Stillstand. Politik müsse über Parteigrenzen hinweg erfolgen. Ein Ministerpräsident müsse sich künftig alle vier bis sechs Wochen mit den Parteien im Landtag zusammensetzen, forderte Aiwanger.

dpa

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