Bodenoffensive im Irak

IS erobert syrische Grenzstadt fast vollständig zurück

Ein Fahrzeugkonvoi mit IS-Mitgliedern auf dem Weg von Al-Rakka (Syrien) in den Irak. In beiden Ländern steht die Terrormiliz mit dem Rücken zur Wand. Foto: Militant website
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Ein Fahrzeugkonvoi mit IS-Mitgliedern auf dem Weg von Al-Rakka (Syrien) in den Irak. In beiden Ländern steht die Terrormiliz mit dem Rücken zur Wand. Foto: Militant website
Kämpfer des IS in der Nähe von Al-Rakka: Die Terrormiliz IS hat inzwischen 96 Prozent des von ihr einst kontrollierten Territoriums verloren. Foto: Raqqa Media Center of the Islamic State group
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Kämpfer des IS in der Nähe von Al-Rakka: Die Terrormiliz IS hat inzwischen 96 Prozent des von ihr einst kontrollierten Territoriums verloren. Foto: Raqqa Media Center of the Islamic State group
Trümmerberge: Mitglieder der von den USA unterstützten Syrischen Demokratischen Kräfte in der vom IS befreiten Stadt Al-Rakka. Foto: Asmaa Waguih
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Trümmerberge: Mitglieder der von den USA unterstützten Syrischen Demokratischen Kräfte in der vom IS befreiten Stadt Al-Rakka. Foto: Asmaa Waguih
Viel ist nicht mehr übrig: Ein Auto steht im syrischen Al-Rakka am Rande einer schwer zerstörten Straße. Foto: Gabriel Chaim
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Viel ist nicht mehr übrig: Ein Auto steht im syrischen Al-Rakka am Rande einer schwer zerstörten Straße. Foto: Gabriel Chaim
Das Standbild aus einem Video zeigt einen russischen Tu-22M Bomber, der seine Bomben über einer IS-Stellung bei Abu Kamal (Syrien) abwirft. Foto: Russisches Verteidigungsministerium
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Das Standbild aus einem Video zeigt einen russischen Tu-22M Bomber, der seine Bomben über einer IS-Stellung bei Abu Kamal (Syrien) abwirft. Foto: Russisches Verteidigungsministerium
IS-Kämpfer werden in einer Basis der Syrischen Demokratischen Kräfte in Al-Rakka festgehalten. Foto: Furat FM
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IS-Kämpfer werden in einer Basis der Syrischen Demokratischen Kräfte in Al-Rakka festgehalten. Foto: Furat FM
Ein IS-Kämpfer in Mossul mit einem ferngesteuerten Fahrzeug, das mit Minen beladen ist. Foto: Militant Photo
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Ein IS-Kämpfer in Mossul mit einem ferngesteuerten Fahrzeug, das mit Minen beladen ist. Foto: Militant Photo
Ein Soldat hält Mitte Oktober in der zurückeroberten Stadt Al-Rakka eine zurückgelassene Flagge der IS-Fanatiker hoch. Foto: Asmaa Waguih/AP
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Ein Soldat hält Mitte Oktober in der zurückeroberten Stadt Al-Rakka eine zurückgelassene Flagge der IS-Fanatiker hoch. Foto: Asmaa Waguih/AP

Erst am Donnerstag vermeldete die syrische Armeeführung die Eroberung der Grenzstadt Albu Kamal. Doch die Extremisten schlagen bei einem Gegenangriff zurück. Gleichzeitig startet Iraks Armee eine Offensive.

Damaskus/Bagdad (dpa) - Die Terrormiliz Islamischer Staat (IS) hat eine ihrer letzten Bastionen in Syrien Aktivisten zufolge fast vollständig zurückerobert. Der IS habe die Regimekräfte in der ostsyrischen Grenzstadt Albu Kamal zum Rückzug an die Ortsgrenze gezwungen.

Das meldete die Syrische Beobachtungsstelle für Menschenrechte. Es gebe auf beiden Seiten zahlreiche Todesopfer. Die staatliche syrische Nachrichtenagentur Sana berichtete zunächst nicht über die Kämpfe. Die syrische Armee und die Menschenrechtler hatten am Donnerstag gemeldet, die Regierungskräfte hätten die sunnitische Terrormiliz aus Albu Kamal vertrieben.

Die Grenzstadt ist strategisch wichtig, da sie die IS-Gebiete in Syrien und im Irak miteinander verbindet. Die Extremisten haben nach Angaben der von den USA angeführten Anti-IS-Koalition mittlerweile mehr als 95 Prozent ihres früheren Herrschaftsgebietes in den beiden Ländern verloren. Die Extremisten kontrollieren nur noch wenige von Wüste geprägte Regionen an der Grenze.

Iraks Armee begann an der Grenze zu Syrien eine Bodenoffensive, um die letzten IS-Gebiete im Land zu erobern. Befreit werden solle der Ort Rawa im Euphrat-Tal, teilte der Kommandeur des Einsatzes, Abd al-Amir Raschid Jarallah, mit. Aus Militärkreisen hieß es, die Armee sei bis ins Zentrum der Ortschaft Al-Rumana vorgedrungen. Der IS habe sich in die Wüste zurückgezogen. Die Ortschaft liegt nur wenige Kilometer von der Grenze entfernt.

Die Extremisten hatten vor mehr als drei Jahren große Teile des Iraks und Syriens überrannt und dann in den eroberten Gebieten ein Kalifat ausgerufen. In den vergangenen Monaten verloren sie jedoch nacheinander ihre früheren Hochburgen Mossul im Nordirak sowie Al-Rakka und Dair as-Saur in Syrien.

Unklar ist, ob IS-Anführer Abu Bakr al-Bagdadi noch am Leben ist. Das Vereidigungsministerium in Moskau hatte im Juli gemeldet, er sie möglicherweise bei einem russischen Luftangriff in Syrien ums Leben gekommen. Das US-Militär geht jedoch davon aus, dass er noch lebt.

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