Dreiste Werbung

Foodwatch: Fünf Kinder-Produkte am Pranger

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Diese Produkte sind Foodwatch ein Dorn im Auge

Berlin - Die Verbraucherorganisation Foodwatch hat Werbung für ungesunde Kinderlebensmittel hinter dem Rücken der Eltern kritisiert. Diese fünf Produkte stehen am Pranger:

So sollten Kinder für Produkte mit den höchsten Gewinnmargen angelockt werden, sagte Oliver Huizinga von Foodwatch am Donnerstag. „Und das sind nun einmal Süßigkeiten und Snacks.“ Zwar werde Fehlernährung wie Übergewicht beklagt, Hersteller würden aber nicht zur Verantwortung gezogen. Foodwatch rügt etwa, dass Kinder direkt über Sportvereine, Schulen oder Handys angesprochen werden. Hohe Zucker-Anteile würden auf Packungen verschleiert.

Foodwatch hat fünf Produkte für den Negativpreis „Goldener Windbeutel“ nominiert:

Capri-Sonne von Wild/SiSi Werke

Kommentar: Sport- und Schul-Marketing für einen Soft-Drink, so zuckrig wie Coca-Cola

Monster-Backe Knister von Ehrmann

Kommentar: Überzuckerter Joghurt wie Spielzeug gegen Langeweile vermarktet

Pom-Bär von Funny-frisch/Intersnack

Kommentar: Trickst die eigene Werbebeschränkung aus: Kartoffelchips angeblich „kindgerecht“

Kosmostars von Nestlé

Kommentar: „Vollkorngarantie“ und Portionstricks verschleiern: Flocken zuckriger als Butterkekse

Paula von Dr. Oetker

Kommentar: Klingeltöne, iPhone-App und Online-Spiele: Digitaler Kinderfang für zuckrigen Pudding

Hier geht's zur Abstimmung.

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