Digitalisierung der Arbeit

FDP fordert flexiblere Arbeitszeiten in Deutschland

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Eine Frau arbeitet an einem Laptop. Foto: Daniel Naupold/Illustration

Berlin (dpa) - Die FDP fordert neue Freiräume für die individuelle Einteilung der Arbeitszeit in Deutschland. "

Wir sehen die Digitalisierung der Arbeitswelt als Chance, denn sie eröffnet den Menschen mehr Freiheit und Selbstbestimmung mit Blick auf die Frage, was, wann und von wo sie arbeiten", sagte der arbeitsmarktpolitische Sprecher der FDP im Bundestag, Johannes Vogel, der Deutschen Presse-Agentur in Berlin. Ein Gesetzentwurf der FDP dazu wird an diesem Donnerstag im Bundestag beraten. Vogel sieht das Arbeitszeitgesetz als nicht mehr passend an für die heutige Zeit.

"Wer etwa das Büro am Nachmittag verlassen hat, um Zeit mit seinen Kindern zu verbringen und am Abend um 23 Uhr noch eine dienstliche E-Mail schreiben will, der darf die Arbeit am nächsten Morgen nicht vor zehn Uhr fortsetzen, weil eine ununterbrochene Ruhezeit von mindestens elf Stunden einzuhalten ist", erläuterte Vogel. "Das ist in Zeiten von mobilem Arbeiten und Home Office nicht mehr zeitgemäß und wird heute in Deutschland schon massenhaft ignoriert." Eine "Experimentierklausel", wie sie im Koalitionsvertrag von Union und SPD vorgesehen ist, reiche bei weitem nicht. "Notwendig ist eine echte Erneuerung und Rechtssicherheit für alle Beteiligten."

Die Ruhezeit solle flexibler eingeteilt werden können. Die Menschen sollten auch mehr Freiheit bei der Aufteilung der Arbeitszeit unter der Woche haben.

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