Hintergrund bislang unklar

Fahrzeug fährt in Soldatengruppe bei Paris - Sechs Verletzte

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Google Earth-Screenshot zeigt den Pariser Vorort Levallois-Perret bei Paris, wo ein Fahrzeug in eine Gruppe Soldaten gefahren ist. Foto: Google/dpa

Paris (dpa) - Ein Fahrzeug ist in einem Vorort von Paris in eine Gruppe Soldaten gefahren und hat sechs Menschen verletzt. Es gebe zwei Schwer- und vier Leichtverletzte, sagte eine Polizeisprecherin am Mittwoch der Deutschen Presse-Agentur. Der Fahrer sei geflohen.

Nähere Angaben zum Ablauf des Vorfalls in Levallois-Perret oder zu Hintergründen der Tat konnte die Sprecherin zunächst nicht machen.

Der Bürgermeister des Orts, Patrick Balkany, sagte dem Sender BFMTV, dass die verletzten Militärs nicht in Lebensgefahr seien. "Das ist zweifellos ein vorsätzlicher Akt", meinte er. Das Fahrzeug habe sich zuvor auf der Straße positioniert: Der Fahrer habe augenscheinlich darauf gewartet, dass die Soldaten zu ihrem Fahrzeug gehen, und sei dann auf sie zugerast. "Das ist eine abscheuliche Aggression."

Die Soldaten sollen zur Anti-Terror-Operation Sentinelle gehören, die in vielen französischen Städten patrouilliert. Hinweise auf das Motiv des Fahrers sind bislang nicht bekannt.

Französische Sicherheitskräfte waren schon mehrfach Ziel von Anschlägen, im April wurde ein Polizist auf den Pariser Champs-Élysées erschossen. Am Wochenende war ein Mann mit einem Messer am Eiffelturm festgenommen worden, der in einer Vernehmung sagte, er habe einen Anschlag auf einen Soldaten geplant. Er wurde inzwischen in ein psychiatrisches Krankenhaus eingewiesen.

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