BGH verhandelt

Energieinformationen in Immobilienanzeigen vor Gericht

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Wohnungssuche in einer Zeitung. Der BGH befasst sich mit der Frage, ob Makler Angaben aus einem vorliegenden Energieausweis verschweigen dürfen. Foto: Simon Ribnitzky/Symbol

Karlsruhe (dpa) - Wer nach einer Immobilie sucht, erwartet bereits in den Anzeigen genaue Informationen auch zum Energiebedarf. Der Bundesgerichtshof (BGH) befasst sich heute mit der Frage, ob Makler Angaben aus einem vorliegenden Energieausweis verschweigen dürfen.

Mehrere Oberlandesgerichte sehen darin ein wettbewerbswidriges Verhalten. Verbraucherschützer hatten Immobilienmakler zuvor abgemahnt.

Wenn Eigentümer oder Vermieter solche Anzeigen aufgeben, ist die Rechtslage eindeutig: Sie sind nach der Energieeinsparverordnung ausdrücklich dazu verpflichtet, Angaben zum Baujahr, zur Art des Energieausweises, zum wesentlichen Energieträger der Heizung, zum Energiebedarf oder -verbrauch sowie bei Wohngebäuden zu Energieeffizienzklasse zu machen. (AZ: I ZR 229/16, I ZR 232/16, I ZR 4/17)

Energieeinsparverordnung

Pressemitteilung BGH

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