Tag der Bundeswehr

Von der Leyen räumt Mängel bei der Truppe ein

Spezialkräfte der Bundeswehr führen in Dresden die Befreiung einer Geisel aus dem Gebäude des Militärischen Museums vor. Foto: Monika Skolimowska
1 von 7
Spezialkräfte der Bundeswehr führen in Dresden die Befreiung einer Geisel aus dem Gebäude des Militärischen Museums vor. Foto: Monika Skolimowska
Fliegen für Deutschland: Ein Fallschirmspringer landet nach einem Absprung vom Transportflugzeug Airbus A400M auf dem Fliegerhorst Wunstorf. Foto: Swen Pförtner
2 von 7
Fliegen für Deutschland: Ein Fallschirmspringer landet nach einem Absprung vom Transportflugzeug Airbus A400M auf dem Fliegerhorst Wunstorf. Foto: Swen Pförtner
Spezialkräfte der Bundeswehr seilen sich beim Tag der Bundeswehr von einem Hubschrauber ab. Foto: Monika Skolimowska
3 von 7
Spezialkräfte der Bundeswehr seilen sich beim Tag der Bundeswehr von einem Hubschrauber ab. Foto: Monika Skolimowska
Der Fliegerhorst Wunstorf ist einer von 21 Standorten beim "tag der Bundeswehr". Foto: Swen Pförtner
4 von 7
Der Fliegerhorst Wunstorf ist einer von 21 Standorten beim "tag der Bundeswehr". Foto: Swen Pförtner
Bundesverteidigungsministerin Ursula von der Leyen steht auf einem Truppenübungsplatz neben Brigadegeneral Heico Hübner und wartet auf den Beginn eines Manövers. Am Tag der Bundeswehr präsentieren sich die deutschen Streitkräfte. Foto: Bernd Thissen/Archiv
5 von 7
Bundesverteidigungsministerin Ursula von der Leyen steht auf einem Truppenübungsplatz neben Brigadegeneral Heico Hübner und wartet auf den Beginn eines Manövers. Am Tag der Bundeswehr präsentieren sich die deutschen Streitkräfte. Foto: Bernd Thissen/Archiv
Mal schauen, wie es da drin aussieht: Besucher stehen auf dem Fliegerhorst Wunstorf vor einer Hercules C130 der US-Luftwaffe Schlange. Foto: Swen Pförtner
6 von 7
Mal schauen, wie es da drin aussieht: Besucher stehen auf dem Fliegerhorst Wunstorf vor einer Hercules C130 der US-Luftwaffe Schlange. Foto: Swen Pförtner
Einer der nicht besonders vielen einsatzfähigen Eurofighter der Bundeswehr landet auf dem Fliegerhorst Wunstdorf. Foto: Swen Pförtner
7 von 7
Einer der nicht besonders vielen einsatzfähigen Eurofighter der Bundeswehr landet auf dem Fliegerhorst Wunstdorf. Foto: Swen Pförtner

Dresden/Oldenburg (dpa) - Zum Tag der Bundeswehr präsentieren sich die Streitkräfte heute an 16 Standorten in Deutschland. In der sächsischen Landeshauptstadt Dresden etwa stellt sich das Kommando Spezialkräfte (KSK) vor.

Verteidigungsministerin Ursula von der Leyen (CDU) räumte bei der Veranstaltung Mängel und Versäumnisse bei der Bundeswehr ein. 25 Jahre des Kürzens und Schrumpfens hätten Lücken bei Material und Ausstattung hinterlassen, sagte sie in Oldenburg. Immer wieder gebe es Schlagzeilen, was "gerade wieder nicht schwimmt, nicht rollt oder nicht fliegt oder wo es an der persönlichen Ausstattung der Soldaten hapert".

Einiges sei sicher übertrieben, aber vieles treffe zu. "Was 25 Jahre lang gekürzt worden ist, das schütteln wir nicht ohne weiteres in zwei, drei Jahren wieder aus den Kleidern", sagte die Ministerin und sprach von einem langem Atem.

Den Tag der Bundeswehr, mit dem die Truppe für sich werben will, gibt es seit 2015. Er fand in diesem Jahr an 16 Standorten statt. Vergangenes Jahr waren rund 270.000 Besucher zu den Veranstaltungen gekommen.

Von der Leyen ging auch auf die internationale Lage ein. Die Sicherheitslage sei unberechenbarer geworden. "Im Osten stellt der Kreml europäische Grenzen infrage und ignoriert unser Völkerrecht." In Afrika und im Osten sehe man mit Sorge, wie sich Krise an Krise reihe. "Weil die Lage so ist, wie sie ist, braucht Deutschland eine einsatzbereite, eine modern aufgestellte Bundeswehr. Unser Europa braucht dringend mehr Investitionen in seine Sicherheit." Es gebe zudem die Verpflichtung den Soldatinnen und Soldaten gegenüber, dass sie so gut wie möglich geschützt und ausgerüstet sind.

Tag der Bundeswehr

DAS KÖNNTE SIE AUCH INTERESSIEREN

Mehr zum Thema

Kommentare

Ab dem 25.5.2018 gilt die Datenschutzgrundverordnung. Dazu haben wir unser Kommentarsystem geändert. Um kommentieren zu können, müssen Sie sich bei unserem Dienstleister DISQUS anmelden. Sollten Sie zuvor bereits ein Profil bei DISQUS angelegt haben, können Sie dieses weiter verwenden. Nutzer, die sich über den alten Portal-Login angemeldet haben, müssen sich bitte einmalig direkt bei DISQUS neu anmelden.