150.000 Euro Schaden

Drei Sattelzüge ineinander geschoben - Lkw-Fahrer kommt bei tragischem Unfall ums Leben

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Ein Lkw-Fahrer wurde bei einem Unfall auf der Autobahn A1 bei Bremen tödlich verletzt. Er war nahezu ungebremst in einen Aufleger gefahren und hatte diesen auf einen dritten Sattelzug geschoben.

Tödlich verletzt wurde ein Lkw-Fahrer, als er auf der A1 nahezu ungebremst in einen Auflieger krachte und diesen in einen Sattelzug schob. Es gab weitere Verletzte, der Schaden beträgt 150.000 Euro.

Harpstedt / Bremen - Ein Lkw-Fahrer konnte nur noch tot aus seinem Führerhaus geborgen werden, nachdem er auf der Autobahn A1 im Bereich der Gemeinde Harpstedt bei Bremen nahezu ungebremst in einen Auflieger krachte und diesen auf einen Sattelzug schob. Die beiden anderen Fahrer wurden leicht verletzt, es entstand ein Sachschaden von 150.000 Euro, wie nordbuzz.de* berichtet.

Unfall mit drei Lkw auf der A1 bei Bremen - Verursacher verunglückt tödlich 


Nach Polizeiangaben befuhr der 52-jährige Mann aus dem Landkreis Stendal mit seinem Lkw gegen 16.12 Uhr die Autobahn A1 bei Bremen in Fahrtrichtung Hamburg. Kurz hinter der Anschlussstelle Wildeshausen-Nord übersah er einen Stau bzw. stockenden Verkehr auf dem rechten Fahrstreifen und fuhr nahezu ungebremst auf den Auflieger eines 73-jährigen Mannes aus Zwickau auf. Dieser wurde aufs Heck eines weiteren Sattelzuges geschoben. Der 25-jährige Fahrer aus Polen erlitt einen Schock, wollte sich jedoch nicht medizinisch behandeln lassen.

A1-Vollsperrung bei Bremen - Todesfall und hoher Sachschaden auf der Autobahn


Leichte Verletzungen erlitt der 73-Jährige und wurde in ein Krankenhaus gefahren. Der Verursacher des Unfalls auf der A1 bei Bremen konnte von den Rettungskräften nur noch tot aus seinem Führerhaus geborgen werden. Die Polizei schätzt den entstandenen Sachschaden auf mindesten 150.000 Euro. Im Einsatz waren 25 Feuerwehr-Kräfte, drei Rettungswagen, ein Notarztfahrzeug sowie ein Rettungshubschrauber. Die Autobahn wurde ab der Anschlussstelle Wildeshausen-Nord zunächst voll gesperrt, ab 17.45 Uhr konnten die gestauten Fahrzeuge auf dem linke Fahrstreifen an der Unfallstelle vorbeigeführt werden. Um 1.25 Uhr wurde die Vollsperrung aufgehoben.

*nordbuzz.de ist Teil des bundesweiten Ippen-Digital-Redaktionsnetzwerks.

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