Unterschlupf 

Betrunkener Ehemann bittet Polizei um ungewöhnlichen Gefallen

Ein betrunkener Ehemann hat sich am Samstagabend mit einem ungewöhnlichen Wunsch an die Polizei gewandt. Der 34-Jährige wollte in seinem Zustand auf keinen Fall nach Hause.  

Rheinfelden - Eine Zelle im Polizeirevier ist immer noch besser als zu Hause betrunken die Ehefrau angreifen: Das dachte sich ein 34 Jahre alter Mann in Rheinfelden (Kreis Lörrach/Baden-Württemberg) und hoffte deswegen auf Unterschlupf bei der Polizei für eine Nacht. 

Warum wollte der Mann auf die Polizeiwache?

Der Grund für die Bitte des Mannes waren Streitigkeiten zwischen ihm und seiner Ehefrau, wie die Polizei am Sonntag mitteilte. „Der Ehemann machte sich über sein eigenes Verhalten Sorgen, weil er befürchtete gegenüber seiner Familie gewalttätig zu werden, wenn ihm nicht geholfen würde“, erklärte ein Polizeisprecher in seiner Pressemitteilung.

So reagiert die Polizei auf die ungewöhnliche Bitte

Da so eine Bitte eher selten vorkommt, fuhren die zunächst skeptischen Beamten am Samstag zur Wohnanschrift der Familie. Danach war alles klar. „Dem Wunsch des Ehemannes wurde entsprochen. Er wurde zum Revier gebracht, wo ihn jedoch kurze Zeit später die Schwester abholte.“ Ein Test bei dem Hilfe suchenden Ehemann hatte einen Wert von mehr als 1,6 Promille Alkohol im Blut ergeben.

Besonders abenteuerlustig hat dagegen der Alkohol vor Kurzem einen 24-Jährigen gemacht, er raste mit Blaulicht durch Mönchengladbach. Für Schlagzeilen sorgte ein anderer Fall, wie in der tz.de* zu lesen ist: In Schlangenlinien war ein Radfahrer auf der Autobahn unterwegs.  

dpa

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Rubriklistenbild: © dpa

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