Neues im Vermissten-Fall in Berlin

Rebecca (15) vermisst: Autobahnsystem registrierte Familienauto - wer nutzte das Auto am Morgen des Verschwindens? 

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Die Suche nach der vermissten Rebecca geht weiter. 

Rebecca Reusch (15) aus Berlin bleibt vermisst. Der Schwager des Mädchens ist weiter in Untersuchungshaft. Es häufen sich die Indizien für ein Verbrechen. 

  • Seit dem Morgen des 18. Februar 2019 wird die 15-jährige Rebecca aus Berlin vermisst.
  • Die Berliner Polizei ging mit Fahndungsbildern an die Öffentlichkeit. 
  • Die Kripo geht von einem schweren Verbrechen aus.
  • Zuletzt übernachtete die Schülerin bei einer ihrer Schwestern und deren Ehemann in der Wohnung des Paares. 
  • Am zehnten Tag nach dem Verschwinden Rebeccas kam es zu einer Festnahme - offenbar steht ihr Schwager unter Verdacht. 
  • Der Schwager wurde am Freitag wieder freigelassen, dann am Montag wieder festgenommen.
  • Noch immer ist unklar, was mit dem Mädchen passierte - und ob es noch lebt. 

>>>Aktualisieren<<<

Update vom 6. März 2019, 9.13 Uhr: Noch immer fehlt jede Spur von der 15-jährigen Rebecca. Wie die Bild berichtet, gibt es nun eine weitere Ungereimtheit, die das mögliche Verbrechen des Mädchens noch mysteriöser erscheinen lässt. Demnach sei das Auto des dringend Tatverdächtigen Florian R. am Morgen des Verschwindens auf einer Autobahn in Brandenburg, genauer gesagt in Richtung Frankfurt an der Oder registriert worden. Das System der Brandenburger Polizei registrierte den pinken Twingo demnach, die genaue Uhrzeit sei dabei bekannt. In genau diesem Auto wurden laut geheimen Informationen auch Haare von Rebecca und Faserspuren der verschwundenen Decke gefunden. 

Obwohl der Schwager gegen 5.45 Uhr am besagtem Morgen von einer Firmenfeier zurückkam, war es Rebeccas Schwester Jessica, die, laut übereinstimmenden Medienberichten, das Auto in den Morgenstunden nutzte, um zunächst das Kind zur Kindertagesstätte zu bringen und danach zur Arbeit zu fahren.

Lesen Sie alle aktuellen Nachrichten über Rebecca Reusch ab sofort in unseren neuem Nachrichten-Ticker. 

Was ist bisher über das Verschwinden der 15-Jährigen bekannt? Und auch „Aktenzeichen XY“ nimmt sich dem mysteriösen Fall an. Am Mittwochabend spricht ein Chefermittler live im Studio in Ismaning. 

Diese Botschaft postete Rebeccas Schwester auf Instagram.

Update vom 5. März 2019, 14.44 Uhr: Rebeccas Schwester Vivien hat sich erneut über ihren Social-Media-Account zu Wort gemeldet. In ihrer Instagram-Story postete sie ein Foto, das Textauszüge von Artikel 6 der Europäischen Menschenrechtskonvention zeigt. Diese bezieht sich auf die Gewährleistung der strafrechtlichen Unschuldsvermutung. Damit spricht sich die 23-Jährige offenbar gegen eine Vorverurteilung ihrers Schwagers aus, der seit Montag als Verdächtiger in Untersuchungshaft sitzt. Gleichzeitig kündigte Viviene an, ihr Postfach zu schließen und betonte ein weiteres mal: „Wir finden dich und der Schuldige für diese Odysee wird gefunden!“ Zuletzt appellierte sie noch einmal an die Bevölkerung: „...bitte weiter teilen. Es muss doch irgendwer etwas mitbekommen haben!!!?“, so die Bitte von Rebeccas Schwester. 

Rebecca (15) vermisst: Haare im Kofferraum gefunden - WhatsApp-Wirbel um Schwager

Update vom 5. März 2019, 13.38 Uhr: Wie der Berliner Kurier berichtet, soll es sich bei den Fasern im Auto des Schwagers um die von einer ebenfalls verschwundenen Fleece-Decke von Rebecca handeln. Laut Welt solle es sich um Faserspuren einer Jacke gehandelt haben. 

Das Familienauto wurde, laut Berliner Kurier, von Rebeccas Schwager sowie von ihrer Schwester Jessica benutzt. Zum Zeitpunkt des Verschwindens soll Jessica mit dem Auto unterwegs gewesen sein. Der Schwager habe wohl keinen Zugriff gehabt.

Video: Wie glaubwürdig ist die neue Zeugin im Fall Rebecca?

Update vom 5. März 2019, 11.50 Uhr: Von der vermissten Rebecca (15) aus Berlin fehlt immer noch jede Spur. „Die oberste Priorität ist es, Rebecca zu finden“, sagte eine Sprecherin der Staatsanwaltschaft gegenüber der Nachrichtenagentur dpa. Es gebe eine Menge Anhaltspunkte. Der tatverdächtige Schwager (27) sitzt in Untersuchungshaft und schweigt, laut Staatsanwaltschaft. 

Vermisste Rebecca: Verdächtiger Schwager schweigt

Update vom 5. März 2019, 10.52 Uhr: Am Dienstagvormittag wurde nun der Haftbefehl gegen den festgenommen Schwager von Rebecca verkündet, teilte die Generalstaatsanwaltschaft Berlin via Twitter mit. Der 27-Jährige befinde sich nunmehr in Untersuchungshaft. „Die Ermittlungen der Mordkommission und der Staatsanwaltschaft, insbesondere die Suche nach Rebecca, dauern weiter an“, heißt es in dem Tweet. 

Vermisstenfall Rebecca Reusch: Haare im Auto der Schwester gefunden 

Update vom 5. März 2019, 9.42 Uhr: Die Polizei geht 348 Hinweisen im Fall der vermissten Rebecca aus Berlin nach, teilte die Nachrichtenagentur dpa am Dienstagmorgen mit. Was genau die Ermittler gegen den festgenommenen Schwager (27) in der Hand haben, ist bislang unbekannt. 

Wie die Welt berichtet, sollen im Kofferraum des Autos der älteren Schwester von Rebecca Haare und Faserspuren der Jacke gefunden worden sein, die die 15-Jährige am Tag vor ihrem Verschwinden bei sich hatte. Weiter habe der Schwager bei der Vernehmung wohl Angaben gemacht haben, die widersprüchlich seien.

Schwager benutzte WhatsApp-Nachrichten, als er angeblich schlief 

Er soll demnach gesagt haben, dass er zum Zeitpunkt des Verschwindens von Rebecca geschlafen habe. Doch genau zu diesem Zeitpunkt soll der 27-Jährige WhatsApp-Nachrichten geschrieben und empfangen haben, ist in der Welt zu lesen. Auf Anfrage habe dies aber eine Sprecherin der Staatsanwaltschaft am Montagabend nicht bestätigen wollen.

Rebecca war mit einer rosafarbene Plüschjacke bekleidet. Die Polizei Berlin veröffentlichte ein Foto der Jacke.

Update vom 5. März 2019, 8.12 Uhr: Der Schwager (27) der vermissten Rebecca wird am Dienstag einem Haftrichter vorgeführt. Er war am Montagabend in Berlin zum zweiten Mal festgenommen worden.

Die Staatsanwaltschaft Berlin hatte Beschwerde gegen die Freilassung des Schwagers der vermissten Rebecca eingelegt.

Berlin: Erneuter Haftbefehl gegen Schwager von vermisster Rebecca Reusch

Die Meldungen vom 4. März 2019,  20.10 Uhr: Im Fall der vermissten Rebecca hat die Berliner Polizei den verdächtigen Schwager der 15-Jährigen erneut festgenommen. Es gebe einen gültigen Haftbefehl wegen des dringenden Tatverdachts des Totschlags gegen den Beschuldigten, teilte ein Polizeisprecher am Montagabend mit. Auf Grundlage des Haftbefehls nahmen Ermittler der Mordkommission den 27-Jährigen in den frühen Abendstunden in Berlin fest. Er kam zunächst in Polizeigewahrsam. Ein Richter soll den Haftbefehl am Dienstagvormittag verkünden. Die Ermittlungen dauern weiter an.

Die Ermittler werden nun darauf dringen, den Verdächtigen dazu zu bewegen, Angaben zum Verbleib von Rebecca zu machen, wie ein Polizeisprecher am Abend sagte. Welche Hinweise genau den Mann verdächtig machten, sagten die Ermittler aus taktischen Gründen nicht. Ob es eine neue Suchaktion gebe, war nicht bekannt.

Update 4. März 2019, 14.23 Uhr: Wie die deutsche Presseagentur aus Ermittlerkreisen erfahren haben will, will der ermittelnde Staatsanwalt doch noch einen Haftbefehl gegen Rebeccas Schwager Florian R. durchsetzen. Gegen die richterliche Entscheidung vom Freitag, keinen Haftbefehl gegen den Mann zu erlassen, will die Staatsanwaltschaft Beschwerde einlegen.

Worauf sich der Verdacht gegen den Schwager konkret stützt, sagte die Polizei nicht. Sie erklärte nur, es gebe nicht aufzuklärende Widersprüche „zwischen seinen Angaben und den neusten Ermittlungsergebnissen“.

Im Vermisstenfall um die 15-Jährige aus Berlin seien bis Montagvormittag 180 Hinweise bei der Polizei eingegangen, sagte eine Sprecherin. Trotz der zahlreichen Hinweise und intensiver Suche wurde Rebecca bisher weder lebend gefunden noch wurde ihre Leiche entdeckt.

Berlin: Suche nach Rebecca Reusch geht weiter - Vater spricht erstmals über ein wichtiges Detail

Update vom 4. März 2019, 9.42 Uhr: Rebecca ist seit zwei Wochen spurlos verschwunden. Bislang gibt es keinen Durchbruch. Die Polizei ermittelt mit Hochdruck. Die Familie sucht weiter verzweifelt nach der 15-jährigen Rebecca. 

Vater Bernd Reusch hat sich gegenüber RTL geäußert, wie in einem Video auf der Webseite des Senders zu sehen ist. Demnach hat die Polizei den Vater wohl aufgefordert, zurückhaltender mit Details zum Verschwinden seiner Tochter umzugehen.

Eine Sache wäre demnach besonders heikel gewesen, wie Rebeccas Vater im RTL-Video einräumt. „Ja, anfangs mit dieser Decke, mit der Fleece-Decke, das sollte überhaupt nicht erwähnt werden“, sagt Bernd Reusch im RTL-Video. Er habe demnach nicht gewusst, dass er die Decke nicht erwähnen sollte. Über die Farbe der Fleece-Decke habe er jedoch keine Angaben gemacht.

Der Schwager von Rebecca war kurzzeitig ins Visier der Ermittler geraten. Nach einer Festnahme am Freitag wurde der 27-Jährige jedoch wieder auf freiem Fuß gesetzt. "Er leidet wie wir", sagte Bernd Reusch im RTL-Interview.   

Berlinerin Rebecca Reusch vermisst: Neues mysteriöses Detail gibt Rätsel auf 

Update vom 3. März 2019, 20.11 Uhr: Wie der „Berliner Kurier“ berichtet, gibt es ein neues Detail im Fall Rebecca: Fünf Tage nach dem Verschwinden des Mädchens sei in Britz in einer nahegelegenen Kleingartenanlage an der Parchimer Allee ein Toyota ausgebrannt. Ein Passant habe gegen 20.30 Uhr Rauch und Flammen bemerkt, Feuerwehr und Polizei alarmiert. Ungewöhnlich daran sei, dass das Feuer offenbar am Heck ausgebrochen war. Ob es bei dem Feuer einen Zusammenhang mit dem Verschwinden des Mädchens gibt, ist noch unklar.

Update vom 3. März 2019, 12.39 Uhr: Die Suchaktion nach der 15-jährigen Rebecca verlief bis zum Mittag erfolglos. Nach einem Aufruf von Rebeccas großer Schwester Vivien trafen sich am Sonntag Freiwillige, um erneut nach dem Mädchen zu suchen. Wie die Berliner Zeitung berichtet, fuhren die Helfer für die Suche um 9 Uhr nach Alt-Buckow, jedoch ohne Erfolg. 

Laut Informationen der Berliner Morgenpost beteiligten sich an der Suche rund zehn bis fünfzehn Personen. Einige sollen Flugblätter mit einem Foto von Rebecca dabei gehabt haben. 

Die Mutter des verschwundenen Mädchens, Birgit R., soll sich daraufhin bei allen Helfern für ihre Unterstüzung gedankt haben. Gemeinsam mit ihrem Mann und ihrer Tochter Vivien ging sie den Informationen der Berliner Zeitung zufolge am Sonntagmorgen in die Kirche. „Wir stehen voll hinter unserem Schwiegersohn“, soll sie demnach gesagt haben. Jedoch soll die 52-Jährige auch um Verständnis gebeten haben: „Die Polizei hat uns gebeten, nichts mehr zu sagen.“

Video: Rebecca wohl getötet, Schwager soll freikommen

Unterdessen hat die Schwester auf ein wichtiges Detail hingewiesen: Anders als von der Polizei in der Personenbeschreibung angegeben, habe Rebecca zum Zeitpunkt des Verschwindens keine brünetten, sondern blonde Haare und einen Bob-Schnitt gehabt. „Sie hat blonde Haare beziehungsweise dunkelblonde Haare. Kurz. Die Haare waren rosa und sind jetzt blond. Ich hoffe, dass ihr dran seid und irgendwelche Tipps bekommt“, so die Schwester in ihrer Insta-Story.

Update vom 3. März 2019, 10.47 Uhr: Im Fall der verschwundenen Rebecca herrscht aktuell anscheinend Verwirrung rund um ein Spendenkonto, das für die 15-Jährige erstellt worden sein soll. Rebeccas Schwester Vivien R. hat in ihrer Instagram-Stroy einen Link zur Plattform leetchi gepostet und dazu die Frage gestellt: „Kann mir einer von euch dieses Spendenkonto erklären?“ Weiter schreibt sie: „Von meiner Familie stammt es nicht“. 

Auf der Plattform können Menschen privat oder öffentlich Geld für einen bestimmen Zweck sammeln. Folgt man allerdings dem Link, wird angegeben, dass die Adresse nicht existiert. Das Spendenkonto könnte demnach mittlerweile wieder gelöscht worden sein. 

Rebecca aus Berlin noch immer vermisst: Schwester ruft zur großen Suchaktion am Sonntag auf

22.17 Uhr: Obwohl die Polizei noch immer Florian R. als dringend tatverdächtig bezeichnet, sucht Vivien R., Rebeccas ältere Schwester, weiter nach der 15-Jährigen. Wie die 23-Jährige nun über ihren Instagram-Account bekanntgab, wird am Sonntagmorgen erneut nach der Vermissten gesucht. In einem kurzen Statement fordert Vivien Freiwillige auf, sich an der Suche zu beteiligen. 

Rebeccas Schwester Vivien sucht auch weiterhin verzweifelt nach ihrer Schwester. 

21.48 Uhr: Auch einen Tag nachdem Florian R. wieder auf freien Fuß gesetzt wurde, bleibt der Schwager der vermissten Rebecca für die Polizei dringend tatverdächtig. Wie Mona Lorenz von der Berliner Staatsanwaltschaft gegenüber Bild bestätigt: „Es gibt Widersprüche zwischen seinen Angaben und anderen objektiven Erkenntnissen.“ Die Tageszeitung will ebenfalls die letzte an Rebecca geschickte WhatsApp-Nachricht kennen. 

Demnach habe der Schwager des vermissten Mädchens gegen 5.45 Uhr das Wohnhaus am Maurerweg betreten. Um 7.00 Uhr Morgens habe sich die Schwester der Vermissten dann auf den Weg zur Arbeit gemacht. Gegen 8.30 Uhr habe Rebeccas Mutter ihren Schwiegersohn dann gebeten, im Wohnzimmer nach Rebecca zu schauen, erfolglos. Das Mädchen schien zu diesem Zeitpunkt nicht mehr im Haus zu sein. Ihre Mutter sendete ihr um 8.42 Uhr daraufhin offenbar eine Nachricht auf dem Messenger-Dienst: „Hallo meine Süße, ich hoffe, du bist pünktlich zu Schule gekommen. Ich konnte dich gar nicht erreichen.“

Ob die Nachricht auf dem Handy zugestellt wurde, ist nicht bekannt. 

19.06 Uhr: Genau 12 Tage ist Rebecca nun bereits vermisst. Wie die Berliner Zeitung nun berichtet, wird offenbar auch an diesem Samstag mit einem Hubschrauber nach der 15-Jährigen gesucht. Wie die Zeitung ebenfalls erfahren haben will, bekam der noch immer dringend tatverdächtige Schwager Florian R. vom Richter offenbar die Auflage, die Stadt nicht zu verlassen und sich regelmäßig zu melden. Im Gespräch mit der Berliner Zeitung bestätigte ein Polizeisprecher, noch immer von einem Tötungsdelikt auszugehen. Vorwürfe, die Polizei habe den Tatverdächtigen zu spät festgenommen, wiesen die Ermittler zurück. 

Wie das Portal ebenfalls erfahren haben will, sei die Familie der 15-Jährigen über der Freilassung des Schwagers erleichtert. Rebeccas Schwester Jessica erklärte offenbar, von der Unschuld ihres Mannes überzeugt zu sein. 

18.38 Uhr: Von Anfang an trat besonders Schwester Vivien auf der Suche nach ihrer kleinen Schwester in die Öffentlichkeit. Auf ihrem Social-Media-Account veröffentlicht die 23-Jährige regelmäßig Aufrufe und Botschaften. Nachdem Vivien bereits am Freitag versprach: „Wir werden dich lebend finden“, tauchte am späten Samstagnachmittag nun eine weitere Botschaft auf dem Instagram-Account auf. 

„Still in a nightmare. Hope I´ll wake up soon“ - „Immer noch in einem Albtraum. Hoffe ich wache bald auf“ lässt Vivien die fast 20.000 Abonnenten des Kanals wissen. Nachdem die Generalstaatsanwaltschaft am Freitag bekanntgab, dass Rebecca höchstwahrscheinlich einem Tötungsdelikt zum Opfer fiel, gab es bislang keine weiteren Stellungnahmen. 

15.43 Uhr: Die 15-jährige Rebecca aus Berlin ist seit insgesamt 12 Tagen vermisst. Obwohl der Schwager des Mädchens am gestrigen Freitag auf freien Fuß gesetzt wurde, steht der 27-Jährige für die Polizei wohl noch immer unter Tatverdacht. Dies berichtet die Berliner Morgenpost. Die Zeitung will ebenfalls aus dem Umfeld der Ermittler erfahren haben, dass das Freilassen des dringend Tatverdächtigen für die Ermittler „frustrierend“ sei. 

Die geheime Quelle soll demnach verraten haben, dass bei der Hausdurchsuchung im Haus der Schwester und ihres Mannes offenbar Spuren gefunden wurden, die auf ein Verbrechen schließen lassen. Die Staatsanwaltschaft hielt den Mann der ältesten Schwester offenbar des Totschlags schuldig, wie die Berliner Morgenpost berichtet. Der Haftrichter sah hingegen keinen dringenden Tatverdacht und setzte den Hotel-Koch am Freitag wieder auf freien Fuß. 

Update vom 2. März, 13.10 Uhr: Weiter fehlt jede Spur von Rebecca. Doch die Familie gibt die Hoffnung nicht auf. In einem rührenden Instagram-Post schreibt die große Schwester Vivien: „Becci ich liebe dich vom ganzen Herzen. Du fehlst uns so... Wir werden dich lebend finden.“ Allerdings geht die Polizei leider längst von einem Tötungsdelikt aus. Die Beamten bemessen die Chance, dass die 15 Jährige noch lebend gefunden wird, auf ein Minimum. 

Update vom 2. März, 6.30 Uhr: Noch immer fehlt von der 15 Jahre alten Rebecca Reusch aus Berlin jede Spur. Die Polizei geht daher vom Schlimmsten aus: „Da es nach wie vor keinerlei Lebenszeichen von der Vermissten gibt, ist inzwischen davon auszugehen, dass Rebecca Opfer eines Tötungsdeliktes wurde. Sie konnte bislang nicht aufgefunden werden“, so die düsteren Befürchtungen der Polizei.

Unterdessen hat ein Profiler in der Bild erklärt, was das größte Problem am Fall Rebecca sei: der mögliche Tatort ist nämlich weiterhin unbekannt. „Angenommen, Rebecca ist nicht mehr am Leben: Dann liegt die Lösung des Falls zunächst natürlich in der Spurensicherung an dem Ort, wo sie zuletzt definitiv gewesen ist“, erklärt Axel Petermann der Bild. „Und falls sie tatsächlich nicht mehr am Leben sein sollte, dann ist die Bewertung der Umstände, wie sie ums Leben kam, entscheidend.“

geht es nach dem Experten, so habe die Polizei bisher ungewöhnlich gehandelt: „Die vorläufige Festnahme kam spät, die Durchsuchung kam spät – am Tag nach der Festnahme. Stunden, bevor man vor dem Haftrichter den dringenden Tatverdacht erhärten will. Das ist unüblich und schon auch überraschend“, so der Experte.

Rebecca Reusch aus Berlin vermisst: Schwager äußerte sich bereits vor Tagen

22.15 Uhr: Noch immer ist das Schicksal der 15-jährigen Rebecca ungeklärt. Der Schwager der vermissten Schülerin wurde nach rund einem Tag auf der Polizeiwache wieder auf freien Fuß gelassen. Wie die Bild in ihrer Samstagsausgabe berichtet, äußerte sich der 27-Jährige bereits am vergangenen Montag gegenüber Reportern. Demnach soll der Schwager der vermissten Rebecca gesagt haben: „Ich habe mit dem Verschwinden nichts zu tun!“ 

Und auch Rebeccas Mutter stellte sich schützend hinter ihren Schwiegersohn. Im Gespräch mit Focus Online erklärte Brigitte Reusch am Freitagmorgen: „Ich glaube nicht, dass mein Schwiegersohn damit zu tun hat.“ 

17.41 Uhr: Wie die Generalstaatsanwaltschaft Berlin nun bekanntgab, ist der seit Donnerstag dringend Tatverdächtige wieder auf freiem Fuß. Demnach wurde der Schwager der vermissten Rebecca am Freitag einem Ermittlungsrichter vorgeführt. „Dieser konnte den dringenden Tatverdacht nicht feststellen und ordnete die Freilassung an“, so die Polizei auf ihrer offiziellen Twitter-Seite. 

In dem offiziellen Statement bestätigen die Polizei und die Generalstaatsanwaltschaft erstmals, dass es sich bei dem gestern festgenommenen Tatverdächtigen um den Schwager des Mädchens handelt. Die Festnahme am Donnerstag erfolgte, da es zwischen seinen Angaben und den neuesten Ermittlungsergebnissen Widersprüche gab. Die Polizei bestätigte ebenfalls, dass von der 15-Jährigen noch immer jede Spur fehlt und demnach ausdrücklich keine leblose Person aufgefunden wurde. Sie geht weiterhin davon aus, dass Rebecca Opfer eines Tötungsdeliktes wurde. Sie konnte bislang nicht aufgefunden werden. Die Ermittlungen werden weitergeführt. 

Vermisste Rebecca aus Berlin: Hausdurchsuchung ist abgeschlossen

17.05 Uhr: Offenbar scheint die Hausdurchsuchung am Haus der Schwester abgeschlossen. Als der Einsatz am Wohnhaus am Nachmittag beendet ist, tragen die Mitarbeiter große braune Tüten in ihren Transporter. Der Inhalt: unklar. Es sei völlig offen, wann Ergebnisse des Einsatzes vorliegen, sagte eine Polizeisprecherin.

Was die Ermittler bisher gegen den Beschuldigten in der Hand haben und ob es eine Spur zu der 15-Jährigen selbst gibt, sagt die Polizei nicht. Möglicherweise spielt ein Kleidungsstück eine Rolle, das Beamte nach Medienberichten am Mittwoch etwa anderthalb Kilometer entfernt vom Haus der Schwester fanden.

Der dringend Tatverdächtige muss spätestens 23.59 Uhr freigelassen werden, außer die Aktion führte zu handfesten Beweisen. Dann könnte der Beschuldigte vor einen Haftrichter geführt und anschließend in Untersuchungshaft kommen. 

16.23 Uhr: Seit elf Tagen fehlt von Rebecca aus Berlin jede Spur. Während zunächst davon ausgegangen wurde, dass die 15-Jährige auf dem Weg zur Schule einem Verbrechen zum Opfer fiel, gerät seit der Festnahme des Schwagers der Morgen des Verschwindens in den Fokus der Ermittlungen. Focus Online will nun erfahren haben, wie die Mordermittler die letzten entscheidenden Stunden, vor dem Verschwinden der Schülerin, rekonstruieren.  

Demnach sei Florian R, Ehemann von Rebeccas Schwester Jessica und Vater zweier Kinder, gegen 5.45 Uhr von einer Firmenfeier nach Hause gekommen. Gegen 7.00 Uhr am Morgen verließ Jessica dann das Haus, ohne nach Rebecca zu schauen. Knapp fünfzehn Minuten später soll die ältere Schwester der Vermissten dann bei ihrem Mann angerufen haben, mit der Bitte, Rebecca für die Schule zu wecken. 

Noch immer untersuchen Kriminaltechniker das Haus und den Garten der Schwester von Rebecca. 

Wie Florian R. offenbar selbst erklärte, sei die 15-Jährige zu diesem Zeitpunkt jedoch nicht mehr im Wohnzimmer gewesen. Knapp eine Stunde später, gegen 8.30 Uhr schrieb Brigitte Reusch, die Mutter der beiden Frauen, ihrer Tochter offenbar eine Whatsapp-Nachricht. Obwohl die Nachricht zu diesem Zeitpunkt auf Rebeccas Handy zugestellt wurde, las die 15-Jährige die Nachricht offenbar nicht mehr. 

Wie die Polizei durch Auswertungen beweisen konnte, loggte sich Rebeccas Handy am Tag des Verschwindens zwischen sechs und acht Uhr im WLAN-Netz des Hauses ein. 

Rebecca Reusch in Berlin vermisst: Polizei sucht weiter nach Spuren

15.42 Uhr: Noch immer sucht die Polizei im Haus der Schwester der vermissten Rebecca nach Spuren. Wie ein Polizeisprecher nun bekanntgab sei das Ziel der Durchsuchung nicht nur, um mögliche Spuren zu sichern. 

Ziel sei es, dem am Donnerstag Festgenommenen eine Tat nachzuweisen. Ob es eine Spur zu der 15-Jährigen gibt, ist unterdessen weiter unklar. Der Verdächtige war am Freitagmittag weiter in Polizeigewahrsam.

Berlin: Schwager von Rebecca (15) festgenommen - Wettlauf gegen die Zeit

13.23 Uhr: Kriminaltechniker untersuchen gerade das Haus der Schwester von Rebecca in Berlin-Britz. Dort hatte sich die 15-Jährige vor ihrem Verschwinden am 18. Februar aufgehalten. Mehrere Mitarbeiter in weißen Schutzanzügen sind im Einsatz und suchen nach Spuren, wie eine Polizeisprecherin gegenüber der Deutschen Presseagentur sagte.

Kriminaltechniker untersuchen Garage und Garten.

11.55 Uhr: Nach der Festnahme eines Verdächtigen im Fall der verschwundenen Rebecca dauern die Ermittlungen an. Das gelte auch für die Vernehmung dieser Person, sagte eine Polizeisprecherin am Freitag. 

Die Polizei in Berlin könne Verdächtige nach einer Festnahme bis zum Ende des Folgetages festhalten, in diesem Fall also bis zum heutigen Freitagabend, hieß es. Die Zeit läuft also davon, will die Polizei noch einen Hinweis auf Rebeccas Aufenthaltsort aus dem Mann herausbekommen. Sehen die Ermittler einen dringenden Tatverdacht, müsste ein Haftrichter entscheiden, ob die Person in Untersuchungshaft kommt. Bei Vernehmungen prüfen Beamte normalerweise, ob ein Verdächtiger widersprüchliche Angaben macht oder sich zu Sachverhalten äußert, die nur der Täter wissen kann. Deshalb legt die Polizei generell zum Beispiel bei Tötungsdelikten auch Wert darauf, dass zunächst keine Details der Tat über die Medien bekannt werden.

Wer festgenommen wurde, wollten die Behörden bislang nicht sagen. 

Update vom 1. März 2019, 6.53 Uhr: Weiterhin ist die verschwundene Rebecca nicht gefunden worden. Wie die Bild berichtet, schweigt der festgenommene Schwager der Vermissten, Florian R., zu den ihm gemachten Vorwürfen. Was genau die Ermittler gegen ihn in der Hand haben, ist bisher unklar.

Am Vortag soll die Polizei bei Suchmaßnahmen nach Rebecca ein T-Shirt gefunden haben, das womöglich der 15-Jährigen gehört.

Rebeccas Schwager unter Verdacht - Schwiegervater nahm ihn Anfang der Woche noch in Schutz

20.46  Uhr: Neue Fakten im Fall Rebecca: Laut Informationen der Bild äußert sich der Schwager der Vermissten nicht - er schweigt im Verhör. Rebeccas Vater Bernd R. (55) hatte Anfang der Woche gesagt, er würde seine „Hand für ihn ins Feuer legen.“

17.03 Uhr: Zwar wurden von den Ermittlern noch keine näheren Details zur verdächtigen Person preisgegeben, allerdings scheint die Identität dennoch durchgesickert zu sein. 

Denn nach Bild-Informationen handelt es sich offenbar beim Festgenommenen um den Schwager des Mädchens. Der Mann der ältesten Schwester Jessica hatte bisher beteuert, die Vermisste am Morgen des Verschwindens nicht mehr gesehen zu haben. Rebecca hatte nämlich das Wochenende im Haus des Paares verbracht und dort auch übernachtet. 

Die 15-jährige Rebecca ist auf dem Schulweg verschwunden und wird seither vermisst.

Fall Rebecca: Berliner Beamte nehmen Mann fest

14.00 Uhr: Festnahme im Fall Rebecca! Die Beamten haben eine Person verhaftet. „Im Fall der vermissten 15-jährigen Rebecca Reusch haben die umfangreichen Ermittlungen der 3. Mordkommission den Verdacht einer Straftat erhärtet. In diesem Zusammenhang wurde heute eine Person festgenommen“, teilte die Polizei mit. 

Nähere Informationen wollten die Ermittler zur verdächtigen Person allerdings erstmal nicht preisgeben: „Die Vernehmung und die Ermittlungen dauern an.“ 

Berlinerin Rebecca Reusch (15) vermisst: Schwester mit dringendem Appell

Update 28. Februar, 11.03 Uhr: Lange Zeit war von fehlenden Hinweisen die Rede. Für eine Großstadt wie Berlin ist das natürlich merkwürdig. Doch offenbar scheint die Zahl der gegebenen Tipps größer als bisher angenommen. Die Bild berichtet, dass bislang 117 Hinweise bei der Polizei eingegangen seien. Inwieweit die Tipps hilfreich seien, wollen die Ermittler jedoch nicht bekannt geben.

Die Familie des Mädchens versucht derweil alles Menschenmögliche, um Rebecca endlich zu finden. Ein Appell an alle Schrebergärtner soll den Durchbruch bringen. Auf Instagram schreibt die Schwester der 15-Jährigen: „An alle Laubenbesitzer oder Leute, die eine Laube haben: Bitte seht dort nach, ob dort irgendwelche Bewegungen sind oder euch etwas komisch vorkommt.“   

Mittlerweile fehlt seit zehn Tagen jede Spur von Rebecca. 

Berlinerin Rebecca seit zehn Tagen vermisst: Profiler äußert Sorge

Update 28. Februar, 07.18 Uhr: Im Gespräch mit der Bild hatte Axel Petermann, jahrelanger Leiter und Profiler bei der Kripo Bremen, gesagt, dass die meisten Vermissten innerhalb von zehn Tagen wieder auftauchen. Wenn dies nicht der Fall sei oder es sich um Kinder handele, übernehme das LKA die weiteren Maßnahmen. Heute ist der zehnte Tag von Rebeccas Verschwinden. Dies bereitet dem Profiler Sorgen: „Es ist ein ungewöhnlicher Fall. Rebecca ist seit fast zehn Tagen weg – das ist eine lange Zeit.“

Bisher seien alle rund 20.000 Kinder, die zwischen 2000 und 2018 in Berlin als vermisst gemeldet wurden, wieder aufgetaucht, mit nur einer einzigen Ausnahme. So verschwand die damals zwölfjährige Sandra Wißmann im November 2000 spurlos, nachdem sie sich auf den Weg gemacht hatte, ein Geburtstagsgeschenk für ihre Mutter zu besorgen. Der Fall ist bis heute ungeklärt. 

Rebeccas Familie, ihre Freunde und viele Menschen, die am Schicksal der 15-Jährigen Anteil nehmen, hoffen nun, dass Rebecca nicht das gleiche Schicksal teilt und ihr Verbleib bald geklärt wird.

Rebecca (15) vermisst: Berliner Polizei macht Fund in Altkleider-Container

19.10 Uhr: Rebeccas Spur verliert sich in einem Wohngebiet. Nun hat die Polizei bei der Öffnung eines angrenzenden Altkleider-Containers ein Kleidungsstück sichergestellt. Ob das Gewand allerdings tatsächlich von Rebecca stammt, ist bisher noch nicht bestätigt. Die Polizei hält sich aus ermittlungstaktischen Gründen bedeckt.   

15.32 Uhr: Einen Tag nach der durch Schwester Vivien selbst organisierten Suchaktion, meldete sich die 23-Jährige über Instagram zu Wort. „Die Suche wird weitergehen, wir werden Becci finden“, verkündet die Berlinerin. Ein Punkt ist Vivien dabei vor allem wichtig: „Bitte, bitte, lasst diese Hetzjagd auf meinen Schwager.“ Vivien ist sicher: „Mein Schwager ist ein herzensguter Mensch, er leidet mit uns und sieht wie meine Schwester und ich leide. Ich würde für ihn die Hand ins Feuer legen.“

Rebecca Reusch in Berlin vermisst: Das sagt ein Ex-Polizist 

15.11 Uhr: Im Gespräch mit der Bild äußerte sich nun Axel Petermann, der Ex-Polizist arbeitete knapp 40 Jahre lang bei der Kripo Bremen, unter anderem als Profiler. Für Petermann ist besonders der Tag des Verschwindens mysteriös: „Die Umstände des Verschwindens sind merkwürdig. Warum geht sie so früh los? Wieso nimmt sie diese Decke mit? Das macht keinen Sinn, wenn man zum Beispiel eine ,Auszeit‘ plant.“ Ein weiteres Indiz, welches gegen eine freiwillige Auszeit der Schülerin spricht, sei sowohl die Tatsache, dass Rebecca keine Hygieneartikel mit sich geführt habe und ebenfalls keine Freundin in ihre Pläne eingeweiht habe. 

„Außerdem ist es merkwürdig, dass sie in der Großstadt Berlin von niemandem gesehen wurde und es kaum Hinweise gibt. Warum meldet sich kein Busfahrer? Andere Schüler, die zu dieser Zeit unterwegs waren?“, erklärt Petermann. Geht es nach dem Ex-Polizisten, könnte der Schlüssel des Rätsels in einem Vorfall am Vorabend liegen: „Interessant wäre zu erfahren, wie der Abend zuvor verlaufen ist. Der Morgen ihres Verschwindens bleibt in jedem Fall mysteriös.“

Ein zufälliges Verbrechen schließt Axel Petermann aus: „Man kann nie ausschließen, dass auf dem Schulweg etwas passiert. Nur: Warum ist sie dann so früh aus dem Haus gegangen?“ Und auch ein Selbstmord oder eine heimliche Liebe kommen für den Ex-Polizisten nicht infrage. „Dann hätte sie doch trotzdem das Haus nicht in aller Frühe verlassen müssen. Und warum nimmt sie dafür eine Fleece-Decke mit? Und nicht einen kleinen Koffer, um eine Weile unterzutauchen?“, analysiert Petermann. 

Rebecca (15) vermisst: Berliner Polizei sucht aktuell mit Hubschrauber

12.45 Uhr: Wie die Bild berichtet, läuft aktuell eine Suchaktion der Berliner Polizei. Am Britzer Garten stieg demnach ein Hubschrauber der Bundespolizei auf, auch am Buckower Damm stehen mehrere Mannschaftswagen. Dort soll mit einer Hubschrauber-Kamera nach dem Mädchen gesucht werden. Einige Polizisten durchkämmen zu Fuß die Siedlung. 

12.31 Uhr: Seit insgesamt neun Tagen ist Rebecca aus Berlin bereits vermisst, ihre Mutter sprach nun in einem emotionalen Interview mit „Focus Online“ über die Suche nach der 15-Jährigen. „Wir haben Angst, wir fühlen uns hilflos. Rebecca ist mein Nesthäkchen. Wir versuchen alles Mögliche aber wir sind darauf angewiesen, was die Polizei uns hinwirft.“ Obwohl sich die Mutter der Vermissten mittlerweile durch die Polizei gut betreut fühlt, erhebt sie in dem Interview schwere Vorwürfe. 

„Wir haben am Montag gleich angefangen, Flyer zu verteilen. Und es hat schon lange gedauert, bis da etwas passiert ist“, erklärt Brigitte R. und verdeutlicht: „Sie haben mir gesagt, dass sie nur 24 Stunden lang den letzten Standort eines Handys orten können. Da frage ich mich schon, warum sie erst nach vier Tagen so richtig angefangen haben zu ermitteln. Da ist es doch vorbei.“ 

Nachdem eine Freundin erst vor wenigen Tagen von einem komischen Verhalten der 15-Jährigen berichtete, beschwichtigt nun Brigitte R.: „Die jungen Leute sind ja ständig am Handy und in sozialen Medien unterwegs. Und wenn da mal jemand ein paar Stunden nicht antwortet, ist es gleich komisch.“ Und auch eine heimliche Liebe ihrer Tochter schließt die Mutter aus. 

Die Familie der vermissten Rebecca gibt die Hoffnung nicht auf und bittet alle Laubenbesitzer, in ihren Gärten nachzusehen. „Ich kann mir vorstellen, dass sie irgendwo festgehalten wird, zum Beispiel in einem Schrebergarten. Deshalb bitten wir die Besitzer, doch mal in ihren Lauben zu schauen. Ich hoffe einfach, dass derjenige, der sie festhält, die Geduld verliert und sie freilässt.“ 

Update vom 27. Februar 2019: Noch immer gibt es keine Spur von der 15-jährigen Rebecca aus Berlin. Ihre Familie, Freunde und auch viele Unbekannte trafen sich am Dienstagnachmittag am U-Bahnhof Rudow. Knapp 70 Freiwillige fanden sich, um nach dem vermissten Mädchen zu suchen. Wie die Bild berichtet, diente die Aktion aber nicht nur dazu Rebecca zu finden. Vielmehr soll es „wohl auch ein Zeichen des guten Willens sein“, berichtet Peter Seifert. Der 46-Jährige beteiligte sich ebenfalls an der Suchaktion und erklärt: „Es ist, wie eine Nadel im Heuhaufen zu suchen.“ 

Wie eine Freundin gegenüber der Berliner Zeitung bestätigt, habe Rebecca keinen Freund gehabt. „Einen Freund hat sie nicht, obwohl sie öfter auf der Straße angesprochen wird. Sie ist ein etwas schüchternes, lustiges, aber auch fröhliches Mädchen.“ Ihre Schwester Vivien, die sich mit ihrem kleinen Kind an der Suchaktion beteiligte, ist sich sicher: „Sie muss am Morgen jemanden getroffen haben.“

Vermisste Rebecca aus Berlin: Das waren die News vom Dienstag, 26. Februar

20.14 Uhr: Die Polizei soll mittlerweile Zugriff auf den WhatsApp-Account der 15-jährigen verschwundenen Rebecca haben. Wie die Bild berichtet, soll die Familie eine neue Sim-Karte bestellt und diese der Polizei überlassen haben. Wenn die Nummer der Vermissten nun kontaktiert wird, steht in ihrem Status: „Dieser Anschluss wurde von der Polizei übernommen.“ 

Noch gibt es keine Informationen darüber, inwiefern die Polizei Einsicht in die Chats hat. Solange das Handy des Mädchens ausgeschaltet ist, kann es nicht geortet werden. Telefoniert habe sie den Informationen der Bild zufolge am Tag ihres Verschwindens nicht mehr. Ihr Mutter habe sie zwar noch um 7.15 Uhr angerufen, da soll das Handy aber bereits ausgeschaltet gewesen sein.

Seit Tagen wird die 15-jährige Rebecca aus Berlin vermisst - sie hatte zu dem Zeitpunkt (dunkel-)blonde Haare.

13.54 Uhr: Rebecca aus Berlin wird seit acht Tagen vermisst, noch immer gibt es keine Spur von der 15-Jährigen. Im Gespräch mit dem „Berliner Kurier“ äußerte der Vater der Vermissten nun einen erschreckenden Verdacht. 

Der 45-Jährige erklärt, dass seine Tochter die Nacht bei ihrer älteren Schwester und deren Mann verbracht habe. Obwohl Rebecca an dem Tag erst ab 9.50 Uhr Unterricht gehabt hätte, sei das Mädchen bereits um 7.15 Uhr nicht mehr in der Wohnung gewesen. Rebeccas Schwager habe um diese Uhrzeit in das Zimmer der 15-Jährigen geschaut und sie dort nicht mehr angetroffen. 

„Das ist ungewöhnlich, denn sie steht eigentlich nicht so gerne früh auf“, erklärt Bernd R. in dem Interview. Demnach habe sie auch ihre Wechselwäsche und ihre Zahnbürste in der Wohnung zurückgelassen, lediglich ihren roten Rucksack scheint Rebecca mitgenommen zu haben. Ebenfalls seltsam: die 15-Jährige scheint eine Decke aus dem Wohnzimmer mitgenommen zu haben. „Wir vermuten, dass sie jemanden treffen wollte“, sagt ihr Vater. Der 45-Jährige geht sogar noch weiter und äußert den erschreckenden Verdacht, dass seine Tochter gegen ihren Willen festgehalten werde. 

Den Mann der älteren Tochter verdächtigt Bernd R. jedoch nicht. Der 27-Jährige sei gegen sechs Uhr morgens von einer Firmenfeier nach Hause gekommen und bereits zweimal ergebnislos „durch die Mangel genommen worden.“ Wie die Welt berichtet, habe die Polizei Daten des WLAN-Routers in der Wohnung ausgewertet. Rebecca habe kurz vor dem Ausschalten ihres Handys mindestens eine Nachricht versendet. Zwischen 6 und 8 Uhr war ihr Handy früh mit dem Gerät verbunden.

Der Vater der 15-Jährigen wendet sich nun an alle Berliner und bittet in leerstehenden Gebäuden, Kellern und Kleingartenanlagen nachzusehen. 

Update vom 26. Februar 2019, 09.22 Uhr: Noch immer wird fieberhaft nach der 15-jährigen Rebecca aus Berlin gesucht, das Mädchen verschwand vor genau acht Tagen spurlos. Die Familie und ihre Freunde suchen vor allem über soziale Netzwerke, veröffentlichen neue Suchaufrufe nach dem jungen Mädchen. Unter dem Hashtag „FindBecci“ sind beinahe täglich neue Aufrufe ihrer Schwester zu lesen. Gemeinsam mit Freunden will Schwester Vivien am heutigen Dienstagnachmittag nach Rebecca suchen. „Wer helfen will: Morgen, 16 Uhr am U-BHF Rudow. Becci wir geben nicht auf!! Bitte helft uns!!“, ist dort auf Instagram zu lesen. 

Wie die Bild berichtet, sei der Kontakt zu dem Mädchen am vergangenen Montag vor acht Tagen zwischen 6 und 8 Uhr morgens abgebrochen. Demnach habe sich das Handy der 15-Jährigen in dieser Zeit zum letzten Mal im WLAN-Router der älteren Schwester eingeloggt, ein Anruf der Mutter gegen 7.15 Uhr wurde jedoch nicht mehr zugestellt. Ihr Handy ist seit diesem Morgen ausgestellt. Laut Schwester Vivien habe sie sich dann auf den Weg zur Schule gemacht: „Rebecca ist Montagmorgen definitiv zur Bushaltestelle gelaufen, wo der Bus zu ihrer Schule fährt!“. Wie sich im Nachhinein herausstellte, habe Rebecca dabei nicht nur ihre Schulsachen eingepackt, sondern ebenfalls eine warme Fleecedecke aus dem Wohnzimmer mitgenommen. 

Insgesamt 41 Hinweise sind offenbar bisher bei der Polizei eingegangen, eine Spur von Rebecca fehlt jedoch noch immer. 

Rebecca (15) aus Berlin: Das sagen ihre Freundinnen

20.39 Uhr: Die Bild (Plus-Inhalt) hat mit mehreren Freundinnen von Rebecca gesprochen. „Rebecca ist keine Person, die einfach so abhauen würde. Sie war am Sonntag, den 17. Februar nur etwas komisch. Sie war an dem Tag lange nicht auf den sozialen Netzwerken unterwegs, wo sie sonst sehr aktiv ist, deshalb hatte ich sie gefragt, wo sie ist. Sie meinte dann später, sie sei bei ihrer Schwester“, wird eine zitiert. Eine andere sagt, sie sehe „keinen richtigen Grund, dass sie abhauen würde. Rebecca ist nicht so eine Person.“

12.27 Uhr: Die Polizei in Berlin hat bei der Suche nach der vermissten Rebecca mittlerweile mehr als ein Dutzend Hinweise von Zeugen erhalten, wie n-tv berichtet. Derzeit sei aber keine heiße Spur dabei. „Es werden Schulkameraden und die Familienangehörigen befragt", sagte Polizeisprecherin Kerstin Ziesmer dem Sender. Auch Spürhunde seine bereits im Einsatz, hätten allerdings bislang zu keinem Fahndungserfolg geführt.

Lesen Sie auch: Traurige Gewissheit: Vermisster Mann tot in Weiher gefunden. Darüber berichtet Merkur.de*

Rebecca (15) aus Berlin: Zuvor kaufte sie noch Fotorahmen

10.56 Uhr: Dass Rebecca von zu Hause ausgerissen sei, schloss ihr Vater in einem Interview mit der „Bild“-Zeitung erneut aus. Sie habe zwar Streit mit Mitschülern gehabt und daraufhin einen Großteil ihrer Instagram-Fotos gelöscht. Aber sie sei ansonsten ein glückliches Mädchen. „Sie rief immer an, wenn sie nur mal eine halbe Stunde später nach Hause kam, am Samstag vor ihrem Verschwinden kaufte sie noch Fotorahmen für ihre Fotoecke im Keller“, so Bernd Reusch. 

Update vom 25. Februar 2019, 7.30 Uhr: Für Rebeccas Familie ist die Ungewissheit eine Qual. Im Gespräch mit RTL erklärte die Mutter des Mädchens nun, dass sie nicht davon ausgehe, dass Rebecca weggelaufen sein könnte. „Das würde sie uns niemals antun."

Berlin: Vater der vermissten Rebecca erinnert sich an merkwürdiges Detail

Update 21.10 Uhr: In der Berliner Zeitung hat sich Rebeccas Vater zum Fall geäußert. „Wir sind uns sicher, dass sie nicht weggelaufen ist“, sagte Bernd Reusch. Seine Tochter sei zuverlässig und melde sich jedes Mal telefonisch, wenn sie sich verspäte. Zudem betonte der Vater, dass Rebecca am Montag - also dem Tag ihres Verschwindens - nach der Schule ihr Zimmer mit Fotos neu gestalten wollte. Darauf hätte sie sich sehr gefreut, so der Vater gegenüber der Berliner Zeitung.

Einen festen Freund hat Rebecca laut ihren Eltern und ihren zwei Schwestern nicht. Allerdings habe sie am Montag ungewöhnlicherweise eine Decke mit zur Schule genommen. „Wir vermuten, dass sie sich mit jemandem treffen wollte“, erklärte ihr Vater. Er offenbarte zudem, gehört zu haben, dass Rebecca in der Schule Streit gehabt habe. Da es Hinweise auf Mobbing gab, habe die Polizei Mitschüler befragt.

Laut der Berliner Morgenpost kamen bei der Suche nach dem Mädchen auch Spürhunde zum Einsatz. Die Suche nach dem Mädchen werde mit großem Aufwand betrieben. Angehörige, Lehrer, Nachbarn und Freunde seien befragt worden. Auch der Weg der 15-Jährigen von der Wohnung zur Schule, zu Bekannten und Treffpunkten sei rekonstruiert worden.

Berlin: Polizei erhält 17 Hinweise - Rebecca bleibt vermisst

Update 18.15 Uhr: Bis zum Abend sollen 17 Hinweise zum Verschwinden der 15-jährigen Rebecca eingegangen sein. Das melden die Berliner Zeitung sowie die Morgenpost. Diese hätten jedoch keinerlei Aufschluss über den Aufenthaltsort erbracht.

Update 15.45 Uhr: Von der vermissten Schülerin Rebecca fehlt weiter jede Spur. Bislang konnte die Berliner Polizei noch keinen neuen Stand zur 15-Jährigen melden.

Erstmeldung zum Vermisstenfall Rebeccas aus Berlin vom 24. Februar, 9 Uhr

Berlin - Seit Montag, dem 18. Februar, wird die 15-jährige Rebecca Reusch vermisst. Im Zusammenhang mit der Suche hat die Polizei Fotos der Jugendlichen veröffentlicht und mittlerweile sogar die Mordkommission eingeschalten.

Rebecca (15) wird in Berlin vermisst

Die Polizei Berlin schreibt: Nach wie vor gibt es keine Hinweise für den gegenwärtigen Aufenthaltsort der vermissten 15-jährigen Rebecca Reusch. Da nicht mehr ausgeschlossen werden kann, dass das Mädchen einer Straftat zum Opfer gefallen ist, hat am gestrigen Tag die 3. Mordkommission des Landeskriminalamtes die Ermittlungen übernommen.

Rebecca Reusch hielt sich am 18. Februar 2019 bei Familienangehörigen im Maurerweg in Berlin-Britz auf und hätte um 9.50 Uhr in ihrer Schule in der Fritz-Erler-Allee ihren Unterricht beginnen müssen. Dort kam sie jedoch nicht an.

Die 3. Mordkommission fragt daher: Wer hat Rebecca Reusch am Morgen des 18. Februar 2019 im Bereich zwischen Maurerweg und Fritz-Erler Allee gesehen? Wer hat sie nach dem 18. Februar 2019 noch gesehen oder Kontakt zu ihr gehabt.

Berlin: Polizei veröffentlicht Personenbeschreibung von Rebecca 

  • 15 - 18 Jahre (sie ist 15 Jahre alt, könnte aber auch für 18 gehalten werden)
  • 170 - 180 cm groß 
  • schlanke Gestalt 
  • braunes, schulterlanges Haar

Sie war wie folgt gekleidet:

  • rosafarbene Plüschjacke 
  • weißer Kapuzenpullover mit Aufschrift “RAP MONSTER” 
  • blaue Jeans mit zerrissenen Knien 
  • schwarz/weiße Sportschuhe der Marke „VANS“ 
  • große beige-rosafarbene Handtasche roter Rucksack

Seit dem 18. Februar in Berlin vermisst

Mit der Veröffentlichung eines Fotos erhofft sich die Polizei Berlin Hinweise aus der Bevölkerung. Seit den Morgenstunden des 18.02.2019 wird die 15-jährige Rebecca Reusch aus Berlin-Britz vermisst. Sie hielt sich zuletzt bei Familienangehörigen im Bereich Britz/Alt-Buckow auf und kam an diesem Tag nicht in ihrer Schule in der Fritz-Erler-Allee an.

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