Hauptstadtflughafen

Baubehörde zeigt sich bei BER-Probebetrieb flexibel

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Dichtgedrängt stehen Komparsen beim Probebetrieb auf dem zukünftigen Hauptstadtflughafen Berlin-Brandenburg in Schönefeld an den Abfertigungsschaltern.

Schönefeld/Lübben - Im Zeitplan zur Eröffnung des neuen Hauptstadtflughafens deuten sich Möglichkeiten zur Beschleunigung an. Die zuständige Baubehörde zeigt sich beim notwendigen Probebetrieb flexibel.

Die Flughafengesellschaft kann demnach möglicherweise in fertigen und abgenommenen Teilbereichen des Terminals mit dem Probebetrieb beginnen, bevor das gesamte Abfertigungsgebäude bereit ist.

Das Unternehmen könne dies beantragen, die Behörde werde dann entscheiden, teilte der Landkreis Dahme-Spreewald der Deutschen Presse-Agentur mit. Darüber stimmen sich beide Seiten demnach gerade ab. Für die Schlussphase stellte die Verwaltung jedoch klar: "Für den finalen Probebetrieb müssen alle notwendigen Bestätigungen und Abnahmen vorliegen."

Für den Probebetrieb ORAT (Operational Readiness and Airport Transfer) ist ein halbes Jahr veranschlagt. Er gliedert sich in drei zweimonatige Abschnitte unter den Schlagworten Basis, Integration und die finale Phase, in der das gesamte Gebäude im Verbund getestet wird.

Flughafenchef Karsten Mühlenfeld wollte zuletzt in diesem Mai mit dem Probebetrieb beginnen. Jedoch ist noch offen, wie sich die neuen Technikprobleme mit Türen und Sprinklern auf den Zeitplan auswirken. Der Aufsichtratschef und Regierende Bürgermeister von Berlin, Michael Müller (SPD), hatte von einer weiteren Verzögerung von vier bis sechs Monaten gesprochen. Die zuvor geplante Eröffnung in diesem Jahr ist ausgeschlossen.

Der Probebetrieb vor der geplatzten Eröffnung 2012 hatte darunter gelitten, dass gleichzeitig noch Bauarbeiten liefen. Vizelandrat und Baudezernent Chris Halecker betont deshalb, dass die jeweiligen Abschnitte dieses Mal vorher von Prüfsachverständigen und Behörden abgenommen worden sein müssen. Teile des Terminals sind schon fertig.

dpa

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