Abenteuer mit Happy End

Ausgebüxt: Wasserbüffel „Obi“ führt Polizisten an der Nase herum

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Polizei fängt Wasserbüffel wieder ein

Wasserbüffel Obi hatte einen ereignisreichen Sonntag: Auf der Bundesstraße spazieren, Angler erschrecken - das Abenteuer des Tier wäre aber beinahe böse geendet. 

Rund sieben Stunden lang hat ein Wasserbüffel in Zwenkau bei Leipzig die Polizei in Atem gehalten. Kurz vor dem drohenden Todesschuss konnte das rund 800 Kilogramm schwere Tier namens Obi am Sonntagnachmittag doch noch eingefangen werden, wie ein Sprecher des Polizeireviers Borna berichtete. 

Der etwa drei bis vier Jahre alte Bulle war am frühen Morgen aus seiner Koppel ausgebrochen und spazierte auf der Bundesstraße 186 entlang, die zeitweise gesperrt wurde. Wie der Wasserbüffel die mit stromführendem Draht umspannte Weide verlassen konnte, sollte geprüft werden.

Fünf Polizisten auf der Fährte des Wasserbüffels

Fünf Beamte, Obis Besitzerin und mehrere Helfer verfolgten Obi. „Er schlug sich seitwärts in die Büsche in Richtung Zwenkauer See und versteckte sich im Wald“, sagte der Polizeisprecher. Eine Gefahr für Menschen habe nicht bestanden. An einem See trieb das Tier aber einige Angler ins Wasser, die mit dem Handy Notrufe absetzten.

Kurz darauf konnten die Verfolger den Wasserbüffel ein erstes Mal in ein provisorisches Gatter treiben. Allerdings brach Obi kurz darauf wieder aus. Stundenlang verharrte das Tier anschließend im Wald, ihm drohte der Todesschuss. Bevor der Jäger anlegte, probierten die Beamten und Helfer noch ein letztes Mal, ihn in das Notgehege zu bekommen - mit Erfolg.

Ende gut, alles gut: Am Ende lotste die Polizei Obi in ein provisorisches Gehege

In Österreich begab sich die Polizei jüngst sogar mit einem Hubschrauber auf die Jagd nach einem ausgebüxten Stier.

dpa

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