Terror in Saudi-Arabien

Anschlag auf Gläubige in Mekka vereitelt

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Die Große Moschee in Mekka. Terroristen sollen hier Anschläge auf Gläubige geplant haben. Foto: Saudi Press Agency/Archiv

Ihr Ziel war das zentrale Heiligtum des Islam: Terroristen wollten offenbar in Mekka ein Blutbad anrichten. Zum Ende des Ramadan haben sich dort Millionen Gläubige versammelt.

Riad (dpa) - Nach einem vereitelten Anschlag auf die Große Moschee in Mekka haben saudi-arabische Sicherheitskräfte fünf Verdächtige festgenommen. Das berichtete der Sender Al-Arabija unter Berufung auf das saudi-arabische Innenministerium.

Ziel des von drei Terrorgruppen geplanten Anschlags seien Gläubige an der Moschee gewesen. Ein Selbstmordattentäter, der sich in einem Gebäude versteckt habe, habe das Feuer auf die Sicherheitskräfte eröffnet und sich in die Luft gesprengt.

Bei dem Einsatz seien elf Menschen verletzt worden, darunter fünf Sicherheitskräfte leicht.

Zum Ende des muslimischen Fastenmonats Ramadan haben sich Millionen Muslime in Mekka, dem zentralen Wallfahrtsort, versammelt.

Der Iran hat den vereitelten Anschlag scharf verurteilt. "Dieser Anschlag hat erneut bewiesen, dass diese barbarischen Terroristen weder geografische Grenzen noch Nationalität und Religion kennen", sagte Außenamtssprecher Bahram Ghassemi am Samstag.

Daher fordere Teheran alle Staaten in der Region erneut auf, ihre Differenzen beiseite zu legen, um zusammen dieses "teuflische Phänomen" zu bekämpfen. Der Iran sei jederzeit für solch eine Zusammenarbeit bereit, erklärte der Sprecher. Der Iran und Saudi-Arabien haben seit letztem Jahr keine diplomatischen Beziehungen mehr und bezeichnen sich gegenseitig als Erzfeinde.

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