Nepalesischer Ex-Soldat

85-Jähriger stirbt bei Rekordversuch am Mount Everest

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Der Mount Everest.

Nepal - Der 85-jährige Nepalese Min Bahadur Sherchan ist bei dem Versuch, als ältester Mensch den Mount Everest zu besteigen, gestorben. 

Beim Versuch, den Rekord als ältester Bezwinger des Mount Everest zurückzuerobern ist ein 85-Jähriger am höchsten Berg der Welt gestorben. Der nepalesische Ex-Soldat Min Bahadur Sherchan starb am Samstag im Basislager des Mount Everest, wie ein Beamter des nepalesischen Tourismusministeriums berichtete.

Sherchan hatte im Jahr 2008 im Alter von 76 Jahren den Rekord als ältester Mensch auf dem Mount Everest aufgestellt. Fünf Jahre später brach der damals 80 Jahre Japaner Yuichiro Miura seinen. Vor seinem neuerlichen Anlauf zum Gipfelsturm hatte Sherchan AFP im Februar gesagt, ihm gehe es nicht darum, Miura zu übertrumpfen, sondern seinen eigenen Rekord zu brechen.

Derzeit halten sich hunderte Bergsteiger am Fuße des Mount Everest auf, um sich an die Höhenluft zu gewöhnen. Während des kurzen jährlichen Zeitfensters zum Bezwingen des Berges - üblicherweise sind die Wetterbedingungen Mitte Mai am günstigsten - wollen fast 750 Menschen den Aufstieg wagen. In diesem Jahr ist es besonders voll am Mount Everest, weil danach die verlängerten Aufstiegsgenehmigungen für diejenigen Bergsteiger auslaufen, die ihren Gipfelsturm nach einem verheerenden Erdbeben 2015 aufgeben mussten.

Erst vor einer Woche war der Extrem-Bergsteiger Ueli Steck am Mount Everest ums Leben gekommen. Dem erfahrenen Schweizer war dabei offenbar eine vermeintlich leichte Route zum Verhängnis geworden.

AFP

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