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„Hier ist der Hund begraben“: Konny Reimann vermisst das Hamburger Nachtleben

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Von: Jonas Erbas

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Auswanderer Konny Reimann („Die Reimanns“) neben der Großen Freiheit an der Hamburger Reeperbahn (Fotomontage)
Vor über anderthalb Jahrzehnten hat Konny Reimann seiner Hamburger Heimat den Rücken gekehrt und Deutschland in Richtung USA verlassen – doch das Nachtleben der Hansestadt vermisst er bis heute (Fotomontage) © Screenshot/Instagram/Kabel eins & Axel Heimken/dpa/picture alliance

Auf der hawaiianischen Insel Oʻahu haben Konny und Manuela Reimann eine neue Heimat gefunden. Seit 2004 leben die ehemaligen „Goodbye Deutschland“-Stars in den USA. Hier und da packt den 66-jährigen Auswanderer allerdings doch das Heimweh: So vermisst er etwa das Hamburger Nachtleben.

Oʻahu - Eigentlich können sich Konny Reimann (66) und seine Frau Manuela (53) nicht beklagen: Seit Ende 2015 leben die ehemaligen „Goodbye Deutschland“-Teilnehmer im Paradies, genauer gesagt auf Oʻahu, einer der acht Hauptinseln des hawaiianischen Archipels. Bereits 2004 verließen sie ihr Heimatland, um sich im US-Bundesstaat Texas eine neue Existenz aufzubauen.

Doch wer den Großteil seines Lebens in der Bundesrepublik verbracht hat, vermisst einige dort selbstverständliche Annehmlichkeiten wohl erst dann, wenn sie im Alltag plötzlich nicht mehr präsent sind. Dass es auf Hawaii wesentlich gemächlicher zugeht als in Konnys Heimatstadt Hamburg, musste auch der 66-Jährige feststellen – und vermisst das rege Treiben hier und da auch mal. Extratipp.com* von IPPEN.MEDIA berichtet.

Die Reimanns: Konny Reimann verrät, was ihm in neuer Heimat fehlt – „Vermissen die Kneipen und Bars“

Obwohl die Insel Oʻahu wesentlich größer als Hamburg ist, leben dort rund 800.000 Einwohner weniger als in der Hansestadt. Von den rund eine Million Einwohnern des 50. US-Bundesstaats wohnt der Großteil in und um die Hauptstadt Honolulu. Die Reimanns hingegen haben sich im beschaulichen Pūpūkea (rund 5000 Einwohner), rund 70 Kilometer von der Metropole entfernt, niedergelassen.

Dass dort nicht unbedingt der Bär steppt, bedauert hier und da auch Konny Reimann, der das mangelnde Kulturangebot mit einer anderen tierischen Redensart auf den Punkt brachte: „Hier ist ja der Hund begraben“, bemängelte der Auswanderer in einem Interview mit Kabel eins, wo die Familie mit „Willkommen bei den Reimanns“ eine neue TV-Heimat gefunden hat. Er vermisse „die Kneipen und die Bars, wo man dann abends mal hingehen kann“, so der 66-Jährige. „Hier ist ja gar nicht“, zeigte er sich unzufrieden.

Doch die Reimanns vermissen auch andere Dinge, die sie aus Deutschland kennen: Manuela Reimann kritisierte etwa, dass man auf den US-amerikanischen Highways nicht so schnell wie auf deutschen Autobahnen fahren dürfe. Auch die „Pünktlichkeit und Zuverlässigkeit der Menschen“ fehle ihm, offenbarte ihr Ehemann Konny. *extratipp.com ist ein Angebot von IPPEN.MEDIA

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