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Wer wird Millionär: Kandidat darf zweites Mal spielen - und fällt wieder auf 1.000 Euro zurück

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Von: Lisa Klugmayer

Niklas Bayer-Eynck bei „Wer wird Millionär“ gegenüber von Günther Jauch. RTL gab‘ ihm eine zweite Chance
wer-wird-millionaer-zweite-chance-niklas-bayer-eynck-rtl.jpg © TVNOW/Wer wird Millionär

Niklas Bayer-Eynck durfte sein „Wer wird Millionär“-Glück noch einmal versuchen. Doch auch dieses Mal musste sich der TV-Kandidat mit den kleinen Scheinen zufriedengeben.

Köln - Es gab‘ schon viele Skandale und schräge Kandidaten bei „Wer wird Millionär“ - beispielsweise die Kandidatin, die schon an der ersten Frage scheiterte (extratipp.com berichtete). Der jüngste Eklat rund um die RTL-Gameshow ging tagelang durch sämtliche Medien: TV-Kandidat Niklas Bayer-Eynck fiel von 125.000 Euro auf die 1.000 zurück, obwohl der 31-Jährige die richtige Antwort einloggte. Nun hat er es ein zweites Mal versucht - und macht den selben Fehler.

Wer wird Millionär: RTL unterläuft Fehler - Kandidat darf zweites Mal spielen

Was war passiert: Damals war Bayer-Eynck die Frage „Wer ist im bekannten Volkslied ‚Die Vogelhochzeit‘ der Bräutigam?“ zum Verhängnis geworden. Zur Auswahl standen Amsel, Drossel, Fink, oder Star. Der „Wer wird Millionär“-Kandidat (Von Nullnummern bis hin zu Millionen-Gewinnern bei Günther Jauch) vertraute seinem Publikumsjoker und entschied sich für die Amsel - die richtige Antwort wäre laut RTL-Redaktion aber die Drossel gewesen. Doch Bayer-Eynck hatte Glück im Unglück, denn in einer älteren Version namens „Der Stiglitz“ wurde tatsächlich die Amsel als Bräutigam besungen.

Im Nachhinein stand RTL zu seinem Fehler, entschuldigte sich und gab dem TV-Kandidaten eine zweite Chance. Gestern (05.02.2021) saß Bayer-Eynck nun zum zweiten Mal auf dem Stuhl gegenüber von „Wer wird Millionär“-Moderator Günther Jauch (64, Der berühmte Quizmaster im Überblick). Doch auch diesmal endet der Abend des 31-Jährigen nicht mit dem großen Gewinn.

Wer wird Millionär-Kandidat Niklas Bayer-Eynck: Zweite Chance - selbe Fehler

Bevor die Jagd auf die Millionen losgeht, scherzte TV-Moderator Günther Jauch: „Eigentlich müssten Sie den Tausender jetzt wieder zurückgeben. Darauf verzichten wir selbstverständlich.“ Doch Niklas Bayer-Eynck ist nicht auf den Mund gefallen und kontert: „Eigentlich müsste ich bei 125 000 starten.“

Niklas Bayer-Eynck bei „Wer wird Millionär“ gegenüber von Günther Jauch
Zweite Chance für „Wer wird Millionär“-Kandidat Niklas Bayer-Eynck © TVNOW/Wer wird Millionär

Bis zur 16.000 Euro Frage lief für den „Wer wird Millionär“-Pechvogel auch alles wie geschmiert. Dann wollte RTL wissen: „Wer überschritt im Frühjahr 2020 zum ersten Mal die Marke von 100 000 Mitgliedern?“ Bayern München, Bündnis 90/Die Grünen, der Deutsche Alpenverein oder die IG Metall?

Eine knifflige Frage. Auch der TV-Kandidat wusste die Antwort nicht aus dem Stegreif und wollte lieber das ganze Publikum fragen. 50 Prozent tippten auf den Deutschen Alpenverein, was auch Bayer-Eyncks Vermutung gewesen war. Auf Jauchs (Das sind die erfolgreichsten TV-Moderatoren Deutschlands) Frage, ob Bündnis 90/Die Grünen mehr oder weniger Mitglieder hätten, meinte er noch: „Ich glaube, die haben weniger.“ Sicher loggte er den Deutschen Alpenverein ein.

Niklas Bayer-Eynck bei „Wer wird Millionär“ loggt nach Publikumsjoker die falsche Antwort ein
Niklas Bayer-Eynck ist sich sicher und vertraut dem TV-Publikum © TVNOW/Wer wird Millionär

Wer jetzt eine böse Vorahnung hat, liegt leider genau richtig. „Es sind Bündnis 90/Die Grünen“, löste Günther Jauch die Frage auf. Wieder wurde der Publikumsjoker ihm zum Verhängnis und wieder stürzte der TV-Pechvogel auf 1.000 Euro ab. Jauch verabschiedete ihn mitleidig: „Dann gratulieren wir zum nächsten Tausender. Mühsam ernährt sich das Eichhörnchen.“

Von seiner zweiten Chance bei „Wer wird Millionär?“ hatte sich Niklas Bayer-Eynck ganz sicher mehr erhofft, doch seinen Humor hat er nicht verloren. „Vielleicht bis zum nächsten Mal“, scherzte zum Abschied.

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