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Wer wird Millionär (RTL): Börsenhändler gibt sich als Frauenversteher - das Netz zerreißt ihn dafür

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Von: Philipp Mosthaf

„Wer wird Millionär“-Kandidat Dr. Peter Reich ist nicht nur ein Börsenhändler, er sieht sich auch als Frauenversteher. In der TV-Show verzockte er sich daher gleich doppelt. 

Köln - Dr. Peter Reich (53) ist Börsenhändler, das Zocken mit großen Summen ist seine tägliche Arbeit. So war er am Freitagabend (22. Januar) beim Zocker-Special von „Wer wird Millionär?“ genau richtig. Doch der Kandidat verzockte sich bei seinem Auftritt gleich doppelt. Zum einen schied er bei einer relativ einfachen Frage aus, zum anderen machte er sich beim RTL-Publikum sehr unbeliebt (Lesen Sie hier: Wer wird Millionär (RTL): Diese Kandidaten von Günther Jauch scheiterten an der ersten Frage).

Dr. Peter Reich scheiterte bei „Wir wird Millionär“ an der 16.000-Euro-Frage.
Dr. Peter Reich scheiterte bei „Wir wird Millionär“ an der 16.000-Euro-Frage. © TVNOW

TV-Moderator Günther Jauch (64) nahm den Auftritt von Dr. Peter Reich bei „Wer wird Millionär“ mit Humor und kommentierte dessen Aussagen wie immer sehr süffisant. Vom Netz wurde der Kandidat allerdings zerrissen. Denn Reich gab sich als Frauenversteher aus. „Die Fähigkeit, die Ihnen zugeschrieben wird, hatte in 21 Jahren ‚Wer wird Millionär?‘ noch keiner“, so Günther Jauch. Der Kandidat gibt an, den Code der Frauen geknackt zu haben („Wer wird Millionär?“ (RTL): Von Nullnummern bis hin zu Millionen-Gewinnern bei Günther Jauch).

Wer wird Millionär: Kandidat gibt sich als Frauenversteher aus

Von dieser Selbsteinschätzung war Günther Jauch (Wer wird Millionär (RTL): Es gibt nur zwei Menschen, die Günther Jauch im Fernsehen duzt) nahezu beeindruckt und wollte ein paar Tipps von Dr. Peter Reich. Der Diplom-Kaufmann legte dann auch gleich los und nannte praktische Beispiele auf Jauchs Frage, was muss decodieren müsse, wenn Frauen Handtaschen einkaufen gingen. Reichs Schlussfolgerung: „Den Spieß umdrehen. Für sich selbst einkaufen, selbst shoppen gehen und die Frauen zur Beratung dazu nehmen, weil dann bin ich ja Teil der Herde. Stoppen kann man das nicht, das ist unmöglich. Sie können das Beste daraus machen. Wie beim Judo: Die Kraft des Gegners in die eigene Richtung ziehen.“

Bei diesen Sätzen schaute Günther Jauch ins Publikum. Während die Herren der Schöpfung reserviert schauten, machte er bei den Frauen bei „Wer wird Millionär?“ eine gewisse Belustigung aus. „Einfach nur Kopfschütteln“, rief eine Dame von den Rängen. Die Quittung bekam der Kandidat dann auch im Netz, das ihn förmlich zerriss.

Wer wird Millionär: Publikum zerreißt Frauenversteher

„Günther hätte ihn gerettet, hätte er davor nicht solch einen Stuss geredet“, lautete ein Kommentar auf Twitter. „Da hat sich der Frauenversteher aber ordentlich verzockt“, so eine Userin. „Gut für ihn, dass er den Publikumsjoker vor seiner Frauenanalyse genommen hat“, kommentiert ein anderer User.

So verzockte es sich Dr. Peter Reich nicht nur beim RTL-Publikum, für den Börsenhändler war bei der 16.000-Euro-Frage Schluss. Bei der Frage „Im Text welchen Songs wird ein Zeitraum von rund 100 Jahren umrissen? A: Griechischer Wein, B: Tage wie diese, C: 99 Luftballons, D: Haus am See“ lag er falsch. Der Börsianer war sich noch sicher, dass Nenas 99 Luftballons ausscheidet. Günther Jauch half dem Frauenversteher nicht aus der Klemme, Reich ging mit 1.000 Euro nach Hause. Mitgefühl für ihn? Fehlanzeige. Oder um es mit den Worten einer Twitter-Userin zu kommentieren: „Er versteht doch Frauen, warum hat er Nena nicht verstanden?“

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