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„Ne, um Gottes willen“: Max Weidner schließt im extratipp.com-Interview eigene „Die Alm“-Teilnahme aus

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Von: Jonas Erbas

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Der Schlagersänger Max Weidner, welcher den Titeltrack der ProSieben-Sendung „Die Alm“ singt, vor einer Kuh (Fotomontage)
„Die Alm“ sei eine „absolute Kult-Sendung“, schwärmt Schlagersänger Max Weidner im Interview mit extratipp.com - dort mitmachen möchte er allerdings definitiv nicht (Fotomontage) © Screenshot/Instagram/Max Weidner & ProSieben/Benjamin Kis & Universal Music/Max Weidner

Vor traumhafter Bergkulisse quälen sich die Teilnehmer von „Die Alm“ aktuell durch das beschwerliche Bauernleben von vor 100 Jahren. Für Schlagersänger Max Weidner, der den Titelsong der ProSieben-Sendung singt, wäre das nichts. „Ne, um Gottes willen“, sagt er im extratipp.com-Interview.

Weiden in der Oberpfalz - Damit es bei „Die Alm“ nicht nur optisch, sondern auch musikalisch zünftig zugeht, angelte sich ProSieben für den Titelsong des Reality-Formats einen vielversprechenden Nachwuchs-Star der Schlagerbranche: Max Weidner (26). Der Oberpfälzer, der wegen seiner idyllischen, bayerischen Heimat den Beinamen ‚Der Weidner‘ trägt, sang für die dritte Staffel der Show deren Ur-Titelsong „So ist das Spiel, so ist das Leben“ von 2004 neu ein. Im Interview mit extratipp.com verrät der 26-jährige Volksmusiker unter anderem, wie es zu dieser tollen Chance kam und warum er sich selbst niemals vorstellen könnte, einmal selbst mit anderen Promis in die urige Berghütte zu ziehen.

Der Schlagersänger Max Weidner, der das Titel-Lied zur ProSieben-Sendung „Die Alm“ singt
Mit dem Gute-Laune-Hit „So ist das Spiel, so ist das Leben“ steuert Schlagermusiker Max Weidner den passenden Titeltrack zu „Die Alm“ bei © Universal Music/Max Weidner

Die Alm: Max Weidner singt „So ist das Spiel, so ist das Leben“ - „Absolute Kult-Sendung“

Keine Frage: Max Weidners Herz schlägt hörbar für modernen, stimmungsvollen Schlager-Pop. Sein schneller Durchbruch gibt dem Nachwuchsmusiker und dessen Erfolgsformel recht. Mit seiner ersten Single „Schau ma moi“ stand er am 4. Juli bereits neben Branchengröße Stefan Mross (45) in dessen Kult-Sendung „Immer wieder sonntags“ auf der Bühne. Doch sein Gute-Laune-Hit kam zuvor offenbar schon bei den Machern von „Die Alm“ bestens an: „Über ‚Schau ma moi‘ sind die Produzenten der Sendung auf mich aufmerksam geworden, weil sie einen Künstler mit Verbindung zur ‚Alm‘ und zur guten Laune gesucht haben.“ Angesichts dieser Chance musste der 26-Jährige nicht lange überlegen. „Die Alm“ sei eine „absolute Kult-Sendung“, auf deren Neuauflage er „sehr gespannt“ war.

Über seine sozialen Kanäle, unter anderem Facebook und Instagram, kommentiert Max Weidner zudem das Geschehen in der prominent besetzten Berghütte. „Da gibt‘s immer ein Statement und viel Gaudi, wenn‘s um ‚Die Alm‘ geht“, verspricht er - und das, obwohl der Schlagersänger eigentlich „nicht so viele Formate in dem Bereich“ schaut. „Das ist aber tatsächlich das einzige Format, zu dem ich auch selber einen persönlichen Bezug habe. Ich wohne zwar auf keiner Alm und kenne mit 26 natürlich auch das Leben von vor 100 Jahren nicht, aber ich bin ein totaler Dorf- und Land-Bua und liebe einfach dieses Alm-Feeling.“

Einen Favoriten hatte Max Weidner vor dem „Die Alm“-Auftakt übrigens noch nicht: „Ich wollte erst einmal abwarten, wie ‚real‘ die Leute, die in der Show mitwirken, überhaupt sind. Wer menschelt da am meisten? Wer hat da Ecken und Kanten?“ Sein Motto in dieser Hinsicht ist eng mit seinem musikalischen Schaffen verbunden: „Schau ma moi, dann seng mas scho“, lacht er. Gesehen haben die ProSieben-Zuschauer inzwischen tatsächlich schon einiges, darunter einen handfesten Streit zwischen Mirja du Mont (45) und Siria Campanozzi (21) und den emotionalen, freiwilligen Ausstieg von DSDS-Teilnehmerin Katharina Eisenblut (26).

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Die Alm: Würde Max Weidner mit anderen Promis in die Berghütte ziehen? „Ne, um Gottes willen“

Für Max Weidner wäre eine „Die Alm“-Teilnahme persönlich allerdings undenkbar: „Ne, um Gottes willen! Das wäre nichts für mich.“ Zwar ist der Schlagermusiker „sehr stolz“ darauf, den Titelsong singen zu dürfen, in die Berge geht‘s für ihn allerdings nur ohne Fernsehkameras: „Ich wander auch gerne in meiner Freizeit mal auf eine Alm rauf, mache da eine Brotzeit und trinke ein leckeres Bierchen, aber das reicht dann auch schon wieder.“ Ein „Leben wie vor 100 Jahren“ sei nichts für ihn. Auch die Tatsache, dass dort „viele Charaktere aufeinandertreffen“, hält der Weidener für „nicht so einfach“.

„Die Alm“ dürfte Max Weidner in jedem Fall auch so schon vorangebracht haben. Dem sympathischen Volksmusiker könnte eine große Karriere bevorstehen, immerhin boomt die Schlagerwelt aktuell wie schon lang nicht mehr. „Das Publikum wird immer jünger und ich finde das toll, weil sich sehr viele Altersgruppen vereinen. Die ganze Bandbreite ist da: Von der Oma bis hin zu Enkelin. Ich bin auch der Meinung, dass es kaum eine Musikrichtung gibt, die Jung und Alt so verbindet“, erklärt der „Schau ma moi“-Interpret Auf dem Schulhof habe man ihn wegen seiner Liebe zu diesem Genre früher „belächelt“. Er sei der „Schlagerfuzzi“ gewesen.

„Auch wenn‘s kitschig klingt, ich bin da schon immer in meine eigene Schlagerwelt geflüchtet und habe mir gesagt: ‚Ich mach mein Ding, ich brenne dafür!‘ Meine Familie hat mich da immer sehr unterstützt - die leben auch alle Schlager ohne Ende“, berichtet Max Weidner - und freut sich deshalb umso mehr darüber, dass er nach und nach an Prominenz gewinnt: „Schon langsam fällt der Name öfter.“ Über eine große Karriere zerbreche er sich jetzt allerdings noch nicht den Kopf - der Volksmusiker lässt stattdessen bayerische Gemütlichkeit und Zuversicht walten: „Ich lasse mich einfach überraschen und irgendwie wird das dann schon.“

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