1. extratipp.com
  2. TV

Love Island 2021: RTL2-Verträge – so tief sind die Gagen für Kandidaten

Erstellt: Aktualisiert:

Kommentare

„Love Island“ ist kein Ponyhof. Die harten Knebelverträge von RTL2 geben den Kandidaten auf Teneriffa viele Regeln und wenig Geld.

Teneriffa - Das Leben in der „Love Island“ -Villa auf der kanarischen Sonneninsel Teneriffa ist kein Ponyhof. Wer bislang der Meinung war, die Kandidaten der beliebten Kuppelshow könnten sich auf in ihrer Flirtoase alles erlauben, der irrt. Die Verträge der diesjährigen Islander waren knallhart! Auch wenn Bianca, Livia, Adriano und Konsorten drei Wochen lang nichts anbrennen ließen und auf Teneriffa geflirtet, geknutscht und gefummelt haben, was das Zeug hält, mussten sie eine ganze Reihe von Verboten und Regeln seitens der RTL2-Produktion beachten.

Fernsehsendung:Love Island - Heiße Flirts und wahre Liebe
Jahr(e):seit 2017
Produktionsunternehmen:ITV Studios Germany
Sender:RTL ZWEI
Episoden:88+ (+3 Specials) in 4 Staffeln
Besetzung:Jana Ina, Stephanie Schmitz, Julian Diebold, Simon Beeck, Cathy Hummels

Love Island 2021 (RTL2): Wer sich verlieben will, muss unterschreiben - knallharte Verträge für Kandidaten

Wer sich verlieben will, muss einen knallharten Vertrag unterschreiben. So lautete wohl das Motto der fünften Staffel „Love Island - Heiße Flirts und wahre Liebe“ bei RTL2. Wollten die Islander also tatsächlich die große Liebe finden und das satte Preisgeld in Höhe von 50.000 Euro abstauben, so mussten sie die Regeln einhalten, die in den RTL2-Knebel-Verträgen festgehalten worden sind.

Nach Bild-Informationen beinhalten diese Verträge der „Love Island“-Kandidaten die eine oder andere kuriose Klausel. Eine Vorschrift, die eigentlich selbstverständlich sein sollte, aber trotzdem explizit in den Verträgen der Islander festgehalten ist: Bei Mobbing, aggressivem und gewaltsamen Verhalten, abwertender Sprache, jeglichem Gebrauch von rassistischen und homophoben Ausdrücken und dem Konsum von illegalen Drogen drohte den heißen Single-Kandidaten eine Abmahnung oder der sofortige Rauswurf aus der RTL2-Villa auf Teneriffa.

Eine weitere Regel, die die Kandidaten einhalten mussten: Wer in der „Love Island“-Villa sein Mikro vergisst, der zahlt. Der Islander, der also sein Mikro ablegt, muss pro Verstoß ganze fünf Euro seiner Gage abdrücken. Und auch die Nutzung der Love-Handys konnte den Islandern mehr schaden als nutzen. Fröhlich konnten sich die Kandidaten untereinander Nachrichten schicken - allerdings unter einer Bedingung: Die Nachrichten wurden vorab von der Produktion gelesen, geprüft und eventuell gar nicht verschickt.

Love Island 2021 (RTL2): Knebel-Verträge - so beutet der Sender die Islander aus

Ebenso durfte außerhalb der regulären Mahlzeiten nicht in der „Love Island“-Villa gegessen werden, damit die Islander keinen tierischen Besuch bekommen. Lediglich in der Kochnische oder draußen durfte genascht werden. Apropos Essen: Die heißen RTL2-Singles bekamen nur zwei Mal am Tag Essen. Die Zeiten eines prallgefüllten Kühlschranks sind also vorbei.

Wer an „Love Island“ denkt, hat meist ein Bild von gestählten Muckis, Sixpacks und heißen Bootys vor sich. Allerdings betont RTL2, dass es sich bei der Kuppel-Show um kein Fitness-Format handle. Auch wenn die Islander immer Tag und Nacht die Eisen zu stemmen scheinen, behält es sich der Sender vor, die Geräte zu beschlagnahmen. Generell solle der TV-Sender mehr Spannung bei „Love Island“ erzeugen, fordern Fans, wie echo24.de* berichtet.

Im Hintergrund ist der „Love Island“-Startcast zu sehen, überdeckt von einem Verbots-Zeichen. Recht ist das Logo der RTL2-Show. (nordbuzz.de-Montage)
Knallharte Klauseln stehen in den RTL2-Knebel-Verträgen der „Love Island“-Kandidaten. (nordbuzz.de-Montage) © RTL ZWEI & Robert Schlesinger/picture alliance/dpa

In den RTL2-Knebel-Verträgen wurde ebenso schriftlich festgehalten, dass die Kandidaten angehalten sind, „geschützten Geschlechtsverkehr“ zu praktizieren, also die Kondome verwenden sollen, die extra dafür im Bad platziert werden.

Love Island 2021 (RTL2): Gagen-Geheimnis gelüftet - so viel verdienen die Islander

Was für den Trash-Fan vor dem heimischen Bildschirm nach Party, Spaß und heißen Flirts aussieht, ist ein vertraglich festgeschriebenes Vergnügen für die liebeshungrigen Islander. Besonders in Sachen Gagen ist der Rahmen klar abgesteckt. Doch wie viel Geld bekommen die Single-Kandidaten wirklich für ihre Teilnahme an der RTL2-Show? Deutlich weniger als gedacht. Jeder Islander bekommt für seine „Love Island“-Teilnahme eine Grundvergütung von 1.000 Euro. Für jede begonnene Woche lassen sich noch 250 Euro zusätzlich verdienen, bis zum großen Knall während der Paarungszeremonie mit RTL2-Ikone Jana Ina Zarrella.

Heißt also, dass die Islander mit ihrer Teilnahme an der RTL2-Kuppelshow maximal 1750 Euro einheimsen können. Jetzt kommt das große Aber. Denn die flirtwilligen Kandidaten müssen 30 Prozent ihrer Nettoeinnahmen sämtlicher Erlöse in den ersten 12 Monaten nach der Erstausstrahlung von „Love Island“ an RTL2 abtreten. Dazu zählen die Vermarktung des eigenen Namens, Social Media- und TV-Auftritte. Krass, krasser, Love Island! * nordbuzz.de und echo24.de sind Angebote von IPPEN.MEDIA.

Auch interessant

Kommentare