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Konkurrenz für den Bergdoktor: Neue Arztserie „Dr. Hoffmann“ in der ARD

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Dr. Hoffmann (Kai Wiesinger, l.) hegt den Verdacht, dass der Tod seines Patienten Jurek kein Zufall ist, in einer Szene aus „Dr. Hoffmann - Die russische Spende“
Dr. Hoffmann (Kai Wiesinger, l.) hegt den Verdacht, dass der Tod seines Patienten Jurek kein Zufall ist, in einer Szene aus „Dr. Hoffmann - Die russische Spende“ © Hans-Joachim Pfeiffer/dpa/rbb/ARD/picture alliance

„Dr. Hoffmann“ oder „Der Bergdoktor“? Das Erste bringt eine konkurrierende Arztserie zum ZDF-Format heraus.

Mainz - Seit gestern Abend (17. Februar) hat Dr. Gruber aus der ZDF-Serie „Der Bergdoktor“ Konkurrenz beim öffentlich-rechtlichen Schwesternsender. Mit „Dr. Hoffmann“ startet nämlich parallel zum Quotengaranten im Zweiten eine neue Arztserie bei der ARD. Ob der neue Arzt dem alteingesessenen Fernsehveteranen die Show stehlen wird? Hauptdarsteller Kai Wiesinger (55) nimmt es gelassen. Er freut sich vor allen Dingen, dass er endlich mal einen Arzt spielen darf.

Eigentlich hätte Wiesinger, der 1992 mit Sönke Wortmanns Komödie „Kleine Haie“ seinen Durchbruch schaffte, nämlich gerne Medizin studiert. Letztendlich zog es ihn jedoch auf die Bühne und er absolvierte eine Schauspielausbildung in München. Nach einigen Jahren am Theater kam er dann zum Film. Im Interview mit dem Radiosender Hit Radio FFH erzählt der gebürtige Hannoveraner über seine neue Rolle: „Ich habe mich tierisch gefreut, weil ich ja so gerne Arzt geworden wäre.“

Bei „Dr. Hoffmann“ handelt es sich nicht um eine typische Arztserie - Krimi-Fans freuen sich

Obwohl der Titel „Dr. Hoffmann“ den Anschein macht, es handele sich um ein typische Arzt-Drama à la „Der Bergdoktor“, hat die neue Serie der ARD doch auch eine andere Facette. Vielmehr dreht es sich in der Sendung um kriminelle Machenschaften, die der titelgebende Protagonist mithilfe seiner Freundin aufzudecken versucht. Nicht nur für Medizin-, sondern auch für Krimi-Fans könnte das neue TV-Format also etwas sein.

Als Grundlage für die Verfilmung diente dem Team um Regisseur Max Zähle (44) die Romanvorlage von Christoph Spielberg. Der ist selbst Kardiologe und war lange Zeit als Arzt in Berlin tätig - er kennt sich also aus. Bisher verfasste er sieben Bände der Buchreihe, die ARD hat also noch so einige Geschichten, die es zu erzählen gibt. Wer die Premiere am Donnerstagabend im Ersten verpasst hat, kann die erste Ausgabe von „Dr. Hoffmann“ selbstverständlich noch in der Mediathek einsehen.

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