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Höhle der Löwen: Millionen-Deal für Dagmar Wöhrl durch Start-up „HappyPo“

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Von: Stella Rüggeberg

Investorin Dagmar Wöhrl steht vor Die Höhle der Löwen Pop-Up Store mit HappyPo Produkt
Dagmar Wöhrl investiert in „HappyPo“ - es hat sich gelohnt (Fotomontage) © picture alliance/dpa | Christian Charisius & picture alliance / Caroline Seidel/dpa | Caroline Seidel & Chrissi @natuerlich.nachhaltig.leben /Instagram (Fotomontage)

Dagmar Wöhrl (66) vertraute auf ihr Bauchgefühl und investierte 2017 in ein Start-up bei „Die Höhle der Löwen“. Die Investition hat sich ausgezahlt und das in einem siebenstelligen Bereich.

Berlin - 2017 kamen Frank Schmischke und Oliver Elsoud aus Berlin in die TV-Sendung „Die Höhle der Löwen“ um ihr Start-up „HappyPo“ vorzustellen (Lesen Sie hier: Die Höhle der Löwen (Vox): Alle Informationen zur Gründershow). Die Gründer machten einen positiven Eindruck und Dagmar Wöhrl (66) die damals ganz neu in der Jury war, war auf Anhieb von der Idee der Jungs begeistert.

Die Idee der Jungs war simpel, aber genial. Bei ihrem Pitch handelte es sich um eine Po-Dusche, die man als Alternative zum herkömmlichen Toilettenpapier nutzen kann. Die meisten Löwen (Lesen Sie hier: Die Höhle der Löwen: Die neue Jury der Vox-Sendung ab dem 22. März 2021) fanden das Produkt nicht ansprechend und schüttelten nur den Kopf, doch Dagmar Wöhrl war bereit 120 000 Euro in die Idee zu investieren und sicherte sich somit 25 Prozent Anteile an dem Unternehmen.

Höhle der Löwen Start-up an die „Razor Group“ verkauft

In einem Interview verriet die 66-jährige Investorin, dass sie Gründer Frank Schmischke letztes Jahr mit einem der besten Partner für die Zukunft zusammenbringen wollte als er seine Anteile wegen anderen beruflichen und privaten Plänen verkaufen wollte.

Das Gründer-Duo, gemeinsam mit Dagmar Wöhrl, verkaufte ihr „Höhle der Löwen“-Start-up an die „Razor Group“. Dieses Unternehmen kauft kleine Shops von Händlern auf und bildet daraus einen E-Commerce-Konzern. Die „Razor Group“ ist vergleichbar mit dem US-Unternehmen „Thrasio“. Der Verkaufspreis von „HappyPo“ lag angeblich im siebenstelligen Bereich.

Dagmar Wöhrl vertraut immer auf ihr Bauchgefühl

Laut Handelsregister schaffte „HappyPo“ es im Jahr 2019 etwa eine halbe Million Euro Umsatz zu generieren und wurde somit ein profitables Geschäft. Das Unternehmen soll im Jahr 2020 Gewinne im Milionenbereicht gemacht haben. Das Produkt ging in einem Facebook Video von Dagmar Wöhrl viral, was das Geschäft antrieb.

Verdauung und Ausscheidungen sich in der Öffentlichkeit ein Tabuthema, dennoch war die 66-jährige Investorin davon überzeugt, dass dieses Produkt in der Öffentlichkeit und vor allem im medizinischen Bereich gut ankommen würde. Dagmar verrät, dass sie bei der Gründershow „Die Höhle der Löwen“ immer auf ihr Bauchgefühl hört und das scheint sich auszuzahlen. Mit „HappyPo“ hat sie definitiv einen Volltreffer gelandet.

Die neue Staffel „Höhle der Löwen“ zeigt Vox ab dem 22. März immer montags um 20.15 Uhr.

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