Mega-Erfolg

Höhle der Löwen (Vox): Haushaltsprodukt „Rostschreck" - über 30 Millionen Euro Handelsumsatz

Ralf Dümmel ist bereits seit Jahren Teil des Investorenteams von „Die Höhle der Löwen“ - und feiert nun den immensen Erfolg einer seiner Investitionen.

Köln - Seit 2014 schon ist das Vox-Format „Die Höhle der Löwen“ ein Teil der deutschen TV-Landschaft (Alle Infos zu der Sendung). Menschen, die eine grandiose Geschäftsidee, jedoch nicht das nötige Kleingeld haben, bekommen in der Sendung die Chance mögliche Investoren zu finden. Die da wären unter anderem Carsten Maschmeyer (61), Dagmar Wöhrl (66), Georg Kofler (63) und Nils Glagau (44).

Doch auch Ralf Dümmel (53) zählt zum „Löwenrudel“ - der erfolgreiche Geschäftsmann hatte vor drei Jahren in ein besonderes Produkt investiert, welches nun einen Mega-Erfolg feiert.

"Höhle der Löwen"-Investor Ralf Dümmel

„Die Höhle der Löwen“: Diese Investition hat sich gelohnt

Als Oliver Rokitta 2017 zu „Die Höhle der Löwen“ ging, hätte er nicht ahnen können, was für ein Erfolg seine Erfindung werden würde. In der beliebten Gründershow werden schließlich viele Produkte vorgestellt - aber nur wenige zu Verkaufsschlagern. Doch Rokittas Investition - der sogenannte „Rostschreck“ (ein Edelstahlreiniger, der Besteck in der Spülmaschine bearbeitet) - sollte sich zum populären Start-Up mausern.

Und auch heute - drei Jahre später - expandiert der „Rostschreck“ weiter und weiter. Das gab Oliver Rokitta vor Kurzem im Gespräch mit promiflash.de zu: „Aus dem ersten Muster von Rokitta‘s ‚Rostschreck‘ wurde die Rokitta‘s GmbH. Der Schreibtisch im Schlafzimmer ist in ein schönes Büro gewandert, der kleine Kellerraum, der mal das Warenlager war, wurde gegen ein großes Lager getauscht und auch sonst ist alles größer geworden.“

In Zahlen bedeutet das: „Der Rostschreck wurde bis dato fünf Millionen Mal verkauft, mit einem Handelsumsatz von über 30 Millionen Euro“ - eine Summe, die sich sehen lassen kann. Und auch die Zusammenarbeit mit Ralf Dümmel floriert: „Es ist stets eine gute Zusammenarbeit mit Ralf und seinem Team“, erklärt Oliver Rokitta. Und fügt hinzu: „Sind wir mal realistisch - wer von den Löwen, wenn nicht Ralf, hätte den ‚Rostschreck‘ soweit nach vorne bringen können?“

„Die Höhle der Löwen“: Auch diese Produkte aus der Sendung feierten Mega-Erfolge

Doch nicht nur der „Rostschreck“, auch andere Produkte aus „Die Höhle der Löwen“ feierten in den vergangenen Jahren immense Erfolge. Darunter:

  • „Little Lunch“: Noch während der Sendung im September 2015 bestellten Tausende von Zuschauern über den Webshop von „Little Lunch“ die kleinen Biosuppen aus dem Glas. Mittlerweile hat das Unternehmen, in das die Löwen Judith Williams und Frank Thelen investierten, schon zehn verschiedene Suppen, zwei Eintöpfe, aber auch Smoothies und Gemüsebrühen im Angebot und wird sogar in den Filialen von Edeka, Rewe, Rossmann, Real und Kaufland angeboten.
  • „Abfluss-Fee“: 400.000 Stück der „Abfluss-Fee“ wurden bereits in den ersten sechs Tagen verkauft. Der Abfluss-Stopfen wurde gemeinsam mit dem „Rostschreck“ zum wohl erfolgreichsten „Die Höhle der Löwen“-Produkt jemals. „Es gab sogar Leute, die mich zu Hause aufgesucht haben, weil die ‚Abfluss-Fee‘ im Geschäft ausverkauft war und sie unbedingt eine haben wollten“, erinnert sich Erfinder Karl-Heinz Bilz.
  • „Math24“: Dass man als Start-up auch richtig erfolgreich sein kann, obwohl die Löwen nicht an einen glauben, konnten die Brüder Maxim und Raphael Nitsche mit ihrer Lern-App „Mathe24“ beweisen. Kurz nach dem Auftritt bei „Die Höhle der Löwen" wurde nämlich der US-Lernanbieter Chegg auf das Produkt der beiden Nitsche-Brüder 2017 aufmerksam - und kaufte es für die stolze Summe von 12,5 Millionen Euro.

Wer die Deals der Investoren und Erfinder hautnah miterleben möchte, sollte jeden Montag ab 20:15 Uhr bei Vox einschalten (Alle Sendetermine).

Rubriklistenbild: © Jens Kalaene & Christian Charisius/dpa/picture alliance & Screenshot Instagram

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