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„Fühlen uns alle veräppelt“: Georg Kofler empört von Gründer-Duo in der Höhle der Löwen

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Von: Stella Rüggeberg

Georg Kofler mit wütendem Blick, Nils Glagau und Ralf Dümmel spielen Blockflöte
Georg Kofler ist empört über die Bewertungen des ersten Gründer-Duos (Fotomontage) © TVNOW/Bernd-Michael Maurer & Vox

Die Höhle der Löwen läuft endlich wieder im TV! Doch schon das erste Gründer-Duo sorgt bei Investor Georg Kofler für Aufregung. Dieser lässt in der Show gewaltig Dampf ab!

Köln - Die zehnte Staffel „Die Höhle der Löwen“ feiert am 6. September ihren Auftakt. Doch gleich beim ersten Pitch scheint die anfänglich gute Stimmung direkt zu kippen (Hier gibt es alle Infos zur Gründer-Show*). Das Gründer-Duo von Classplash sorgt zwar für schöne Klänge im Verhandlungsraum, doch als es um die Bewertung des Unternehmens geht, hört man nur noch schiefe Töne. Extratipp.com* berichtet.

Die App „Flute Master“ soll Kindern dabei helfen spielerisch ein Instrument zu erlernen. Da ist das Interesse bei den Löwen direkt geweckt. Besonders Carsten Maschmeyer (62) ist von Idee angetan. Er hat in jungen Jahren nämlich einige Stunden mit seiner Blockflöte verbracht, wie er in der Höhle offenbart: „Carlos, wenn Sie mein Musiklehrer gewesen wären, ich wäre auch nächsten Montag wiedergekommen“, so der Unternehmer.

Die Höhle der Löwen: Die Investoren stellen ihr musikalisches Talent unter Beweis

Carsten Maschmeyer spielt Blockflöte und Investoren schauen ihm dabei zu
Carsten Maschmeyer zeigt sein Talent auf der Blockflöte in der Höhle der Löwen © TVNOW/Bernd-Michael Maurer

Ausgerüstet mit Ukulele und Blockflöte spielen die Investoren drauflos und scheinen dabei mächtig Spaß zu haben. Doch als der finanzielle Teil an der Reihe ist, sinkt die Stimmung gewaltig in den Keller. Die Gründer fordern 350.000 Euro für 10 Prozent Firmenanteile. Ziemlich hochgegriffen finden Nils Glagau (45) und Ralf Dümmel (54)*. Das Gründer-Duo hatte im vergangenen Jahr nämlich nur 110.000 Euro Umsatz.

Mit einem Ass im Ärmel versuchen die Gründer die Investoren zu begeistern: „Vor Kurzem hat uns niemand Geringeres als der Produzent Roland Emmerich (65) kontaktiert. Denn es wird jetzt gerade in den Bavaria Filmstudios ‚Die Zauberflöte‘ verfilmt. Wir dürfen die dazugehörige App machen und das Bundle, das weltweit dann vertrieben werden soll.“ Dieser Versuch scheitert jedoch kläglich.

Die Höhle der Löwen: Georg Kofler bekommt bei Firmenbewertung schlechte Laune

Georg Kofler (64) scheint das überhaupt nicht aus den Socken zu hauen: „Kommt der überhaupt noch in die Kinos? Weiß ja keiner. Ob ‚Die Zauberflöte‘ so ein Riesen-Erfolg wird, ist ja auch noch nicht abzusehen.“ Auch Mr. Regal Ralf Dümmel zeigt sich wenig beeindruckt: „Nur, weil du in einem Film mal vorkommst, verkaufst du nicht automatisch 100.000. Selbst, wenn der Film noch so erfolgreich wird. Das überschätzt man manchmal.“

Damit nicht genug. Die Gründer müssen sich noch mehr harte Worte anhören, denn Georg Kofler ist mit seiner Kritik noch längst nicht durch: „Ich muss euch sagen: Ich war echt gut gelaunt, als ihr hereingekommen seid. Und jetzt bin ich gar nicht mehr gut gelaunt. Ihr kommt in eine Marktlücke, die gigantisch ist. Aber dann kommt ihr mit dieser Bewertung daher, wo wir uns alle ehrlich gesagt ein bisschen veräppelt fühlen.“

Die Höhle der Löwen: Gründer-Duo geht ohne Deal nach Hause

Die Bewertung scheint Georg Kofler ziemlich auf die Palme zu treiben. Dieser kriegt sich nämlich, nachdem die Gründer den Verhandlungsraum ohne Deal verlassen haben, gar nicht mehr ein: „Es ist eine Frechheit – mit diesen Ergebnissen eine Bewertung von vier Millionen! Da fühle ich mich nicht ernst genommen.“ Ob die nächsten Gründer Georg Kofler vom Hocker hauen können? Das kann man nun immer montags um 20.15 Uhr bei Vox herausfinden. *extratipp.com ist ein Angebot von IPPEN.MEDIA.

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