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Marschpat-Gründer erklären Grund für „Höhle der Löwen“-Aus im Interview mit Extratipp

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Von: Stella Rüggeberg

Fotomontage: Marschpat Gründer:innen in der Höhle der Löwen vor Poster
Marschpat Gründer:innen erklären Grund für „Höhle der Löwen“-Aus im Interview mit Extratipp (Fotomontage) © Marschpat/Carina Eigner & TVNOW / Frank W. Hempel

Im Interview mit Extratipp.com erklären Marschpat Gründer:innen Carina und Patrick warum es in der „Höhle der Löwen“ nicht zu einem Deal kam.

Leobersdorf, Österreich - Am 17. Mai sorgten die Gründer:innen von Marschpat in der „Höhle der Löwen“ für viele Fragezeichen bei den Löw:innen. Marschpat ermöglicht es, Blasmusikern ihre Noten digital auf einem E-Reader dabei zu haben. Doch statt einem Deal gab es viel Kritik und einige Tränen. Im Interview mit Extratipp erklären Gründer:innen Carina Eigner und Patrick Rupprecht wie sie mit dieser Kritik umgegangen sind und wie es jetzt nach ihrem TV-Auftritt für sie weitergeht.

Die Gründer:innen hofften auf Unterstützung im Marketing und Vertrieb. Dabei haben sie es besonders auf Investorin Judith Williams (49) abgesehen. Auch, wenn die Löwin hauptsächlich in Beauty-Produkte investiert und Marschkapellen nicht unbedingt in ihr Beuteschema passen. Carina verrät uns den Grund: „Wir haben es schon ein bisschen auf Judith Williams abgesehen, weil sie eben Opernsängerin war und wir gewusst haben, sie wird die Problematik verstehen von den Papiernoten“.

Doch am Ende scheiterte der Versuch von Marschpat und sie gingen ohne Deal nach Hause. Dabei flossen viele Tränen, denn die Kritik der Löw:innen hat gesessen. Die Gründer:innen zeigen sich dennoch verständnisvoll: „Es sind zu wenig Fragen zum Produkt gekommen. Deswegen konnten wir zu einem das Produkt gar nicht richtig rüberbringen. Wir konnten die Kritik aber absolut verstehen“.

Höhle der Löwen: Marschpat-Auftritt wurde „blöd geschnitten“

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Was die Zuschauer:innen nicht mitbekommen, die Gründer:innen stehen teilweise über eine Stunde in der Höhle der Löwen und beantworten Fragen zum Produkt und Geschäftsmodell. Davon sehen die Zuschauer:innen zu Hause maximal 15-20 Minuten. Es muss also viel Material geschnitten werden, was für Marschpat eher unvorteilhaft war. Im interview erklärt Carina: „Die anderen Kritikpunkte zum Geschäftsmodell, muss man sagen, da haben wir schon teilweise gefunden, dass das ein bisschen blöd geschnitten worden ist, unverständlich. Beim Businessplan ist mit komplett falschen Zahlen von ihnen gerechnet worden. Natürlich hat das nicht gestimmt.“

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Höhle der Löwen: Gründer:innen müssen harte Kritik einstecken

Carsten Maschmeyer (62) kritisierte nicht nur den Businessplan der Gründer:innen, sondern auch das Team selbst. Damit hatte Carina sehr zu kämpfen und brach im TV in Tränen aus: „Was ich ganz schlimm gefunden habe, als Kritikpunkt ist, dass die unser Team kritisiert haben und das so dargestellt haben, als hätte ich jetzt geweint, weil ich die ganze Arbeit da drinnen gemacht habe. Das war nicht der Fall“.

Da ihre Rolle im Team der Vertrieb und das Marketing ist, und die meisten Fragen der Löw:innen sich um den Vertrieb drehten, musste Carina dementsprechend mehr reden, als ihre Mitgründer Markus und Patrick. Carina stellt klar: „Ohne Patrick würde es das Produkt nicht geben und Markus ist ein super Programmierer“. Mitgründer Patrick erklärt, dass viele seiner und Mitgründer Markus Wenzels Antworten nicht gezeigt wurden und oft durch ihr Kopfnicken ersetzt wurde: „Das hat das Drama natürlich noch ein bisschen verstärkt“.

Bei den Blasmusikern kommt das Produkt jedoch ganz anders an und sie zeigen ein sehr großes Interesse am Produkt. Marschpat ist also ein weiterer Beweis dafür, dass es auch ohne Deal in der „Höhle der Löwen“ steil bergauf gehen kann, denn nach ihrem Auftritt machten sie einen Mega-Deal mit Musikhaus Thomann und statten jetzt zahlreiche Marschkapellen mit „Marschpat“ aus.

Auch spannend: „Höhle der Löwen“-Aufreger: Dieser dramatische Pitch bringt Fans in Rage* wie tz* berichtet.

*tz und extratipp.com sind Angebote von IPPEN.MEDIA

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