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Hartz und herzlich: „Quasi durch Zufall“ – so wurde Michael zum Baracken-Hausmeister

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Von: Sina Koch

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„Hartz und herzlich“: Michael ist Hausmeister in den Benz-Baracken und unterstützt die Bewohner wo er nur kann. So hat der Mannheimer den Job in der bekannten Siedlung bekommen:

Die Bewohner der Sozialdoku „Hartz und herzlich“ erfreuen sich bei Zuschauern in ganz Deutschland großer Beliebtheit. In der TV-Sendung dreht sich normalerweise alles um die finanziellen Sorgen der Benz-Baracken-Bewohner, den Ämterstress und den nachbarschaftlichen Zusammenhalt. Der selbständige Hausmeister Michael steht den Teilnehmern der RTLZWEI Sendung mit Rat und Tat zur Seite, wie MANNHEIM24 berichtet.

SendungHartz und herzlich
SenderRTLZWEI
DrehortBenz-Baracken, Mannheim

„Hartz und herzlich“ in Mannheim: Michael ist selbständiger Hausmeister

Baracken-Hausmeister Michael zieht es meist dort hin, wo seine Unterstützung dringend benötigt wird. Um Menschen zu helfen, ist ihm auch der Weg in die Benz-Baracken nicht zu weit. Vor etwa 6 Jahren hat sich Michael mit seinem Hausmeisterservice selbstständig gemacht. Mit seinem weißen Mini-Transporter hat Michael bereits die ein oder andere Küche für die „Hartz und herzlich“-Teilnehmer organisiert – und auch schon Zoff mit Elvis deswegen.

In einem Interview mit dem YouTuber „MM One“ gibt der Baracken-Hausmeister preis, wie es dazu kam, dass Michael sich selbstständig gemacht hat: „Ein Freund hat gesagt: Schau dir das mal an, als Hausmeister“. Der Job schien perfekt für ihn, da der Mannheimer von sich behauptet: „Bin mir für keine Arbeit zu schade“.

„Hartz und herzlich“: So ist Michael zum Hausmeister-Job gekommen – „habe mir das angeschaut...“

Oft erledigt Michael im Hintergrund zahlreiche Tätigkeiten und erleichtert somit Eigentümern und auch Mietern den Alltag. Diverse Wartungs- und Reparaturaufgaben sowie Pflege der Außenanlage: Michael hat sich sofort für den Beruf begeistern können. „Ich habe mir das angeschaut und da gefallen daran gefunden“, so Michael im Interview weiter.

Nachdem Michael das Berufsfeld kennengelernt hat, verabschiedete sich sein Freund aus den Hausmeistertätigkeiten. Der Helfer mit Herz habe sich anschließend selbstständig gemacht: „Dann habe ich die Objekte übernommen und so habe ich meinen Ruf als Hausmeister, hier in Mannheim, quasi durch Zufall“, verrät Michael in den sozialen Medien.

„Hartz und herzlich“ in den Benz-Baracken: Michael hat viele Herzensprojekte – auch außerhalb von Mannheim

Seit rund 6 Jahren ist Michael als Hausmeister im Einsatz. Dabei hat der nicht nur in den Benz-Baracken einiges bewirken können. Als die Flutkatastrophe im Juli 2021 ganz Deutschland erschüttert hat, ist der „Hartz und herzlich“-Hausmeister als Helfer in das rund 200 Kilometer entfernte Flutgebiet gereist, um den Menschen vor Ort mit Rat und Tat zur Seite zu stehen.

Ein Herzensprojekt, das ihn noch immer beschäftigt. Michael arbeitet in seinem Traumberuf: „Das macht mir unheimlich viel Spaß und ich habe auch viele nette Menschen dadurch kennengelernt“, so der „Hartz und herzlich“-Teilnehmer weiter.

„Hartz und herzlich“: Michael hat keine Mitarbeiter – und stemmt Arbeit allein

In der TV-Sendung „Hartz und herzlich – Tag für Tag Benz-Baracken“ ist Michael häufiger zu sehen, da die Bewohner gerade bei handwerklichen Aufgaben nicht zögern und den Mannheimer um Hilfe bitten. Bei so vielen Objekten, die es in seinem Job zu verwalten gilt, kann schon einmal Stress aufkommen. Umso überraschender: Michael hat keine weiteren Mitarbeiter, sondern arbeitet allein.

„Ich kriege manchmal ein bisschen Unterstützung, wenn das Treppenhaus geputzt werden muss [...] aber ich habe alles im Griff und meine Kundschaft ist sehr zufrieden“, sagt Michael. Jetzt möchte Hartz und herzlich“-Teilnehmer Michael Flüchtlinge aus der Ukraine in Mannheim willkommen heißen und mit Freizeitaktivitäten dafür sorgen, dass sie sich in der Quadratestadt wohlfühlen. (sik)

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