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GZSZ (RTL): TV-Sender mit gravierender Änderung, die alles auf den Kopf stellt

  • Matthias Hoffmann
    vonMatthias Hoffmann
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GZSZ-Sensation: RTL überrascht nun mit einer heftigen Änderung, die wirklich alles auf den Kopf stellt.

  • GZSZ läuft seit 1992 bei RTL
  • Bis heute hat die Seifenoper sehr gute Einschaltquoten
  • Jetzt stellt RTL mit einer Änderung alles auf den Kopf

Berlin - Das kann man getrost eine Sensation für GZSZ*-Fans nennen: Die Sendergruppe zeigt künftig samstags wieder die Folgen von "Gute Zeiten, schlechte Zeiten", wie extratipp.com* berichtet.

GZSZ läuft immer um 19.40 Uhr

Lang ist's her: GZSZ-Traumpaar John und Paul, ehe sie mit Tim Böcking nach Kanada ging.

GZSZ läuft bereits seit dem Jahr 1992 bei RTL. Produziert wird die Seifenoper von der UFA Serial Drama, eine Tochtergesellschaft der legendären UFA mit Sitz in Potsdam-Babelsberg. Die UFA wurde mitten im Ersten Weltkrieg gegründet und zählt bis heute zu den ältesten Filmfirmen Europas. Mittlerweile gehört die UFA zum Medienkonzern Bertelsmann - wie auch die RTL Group. Seit der Ausstrahlung der ersten Folge am 11. Mai 1992 läuft GZSZ* bei RTL montags bis freitags um 19.40 Uhr.

Name

"Gute Zeiten, schlechte Zeiten"

Abkürzung

GZSZ

Erstausstrahlung

11. Mai 1992

Episoden

7100+

Ausstrahlung

montags bis freitags um 19.40 Uhr

Produktion

UFA Serial Drama

Erst kürzlich lief im Fernsehen die 7000. Folge der Daily Soap. Wie der Branchendienst quotenmeter.de berichtet, waren die Quoten der GZSZ-Ausgabe in Spielfilmlänge ausgesprochen gut. 17,9 Prozent der Zuschauer schalteten ein, als es für Katrin Flemming und Co. nach Fuerteventura ging. In Zahlen ausgedrückt, waren das 3,61 Millionen Zuschauer, davon 1,65 Millionen der sogenannten werberelevanten Zielgruppe. Darunter verstehen Experten die 14- bis 49-Jährigen. 

GZSZ: Klare Kante bei gesellschaftlichen Themen

GZSZ-Urgestein Jo Gerner nahm bei GZSZ klar Stellung zu rechten Umtrieben in Deutschland.

Die Macher von GZSZ produzieren stets sieben Wochen im Voraus. Heißt: Folgen, die jetzt gedreht werden, sehen Fans von "Gute Zeiten, schlechte Zeiten" dann erst Ende Juli. Dennoch schaffen es die Produzenten, in der Seifenoper stets gesellschaftliche Entwicklungen einzuordnen. So wurde beispielsweise die Flüchtlingsthematik aufgegriffen und über Wochen das schwere Schicksal eines Ankömmlings geschildert. Auch zum Wiederaufleben rechter Kräfte in Deutschland gab es klare Kante. GZSZ-Urgestein Jo Gerner sagte in einer Folge: "Er ist ein Faschist und damit eine Gefahr für unsere freiheitlich-demokratische Grundordnung. Von denen gibt es zurzeit leider viel zu viele. Dagegen müssen wir alle zusammen stehen."

Die TV*-Serie war über all die Jahre außerdem ein Riesensprungbrett für Schauspieler und andere Künstler. Zu nennen sind etwa Jeanette Biedermann (40), Yvonne Catterfeld (40) und Oliver Petszokat (41). Zahlreiche Promis nutzten "Gute Zeiten, schlechte Zeiten", um ihre Bekanntheit beim mehrheitlich jungen Publikum zu steigern. Der berühmteste GZSZ-Gast ist sicherlich Alt-Kanzler Gerhard Schröder (76), der 1998 im Kolle-Kiez auf Wahlkampftour ging.

GZSZ: RTL mit sensationeller Änderung

Eine Gruppe Neonazis hatte Shirin und John bei GZSZ bedroht.

Jetzt gab RTL* eine Sensation für GZSZ-Fans bekannt, die alles auf den Kopf stellt: Die Sendergruppe zeigt künftig wieder samstags die Wiederholungen der vorhergegangenen Woche. Das war bei RTL jahrelang der Fall, hatte aber offenbar nicht den gewünschten Quotenerfolg gebracht. Und so laufen die Konserven künftig bei der Sendertochter  RTLplus. Los geht es am 13. Juni, wie der Branchendienst dwdl.de berichtet. "Gute Zeiten, schlechte Zeiten" läuft dann immer samstagmorgens ab kurz nach 8 Uhr.

Lesen Sie mehr zum beliebten Thema "Gute Zeiten, schlechte Zeiten" bei extratipp.com*:  Im Netz sind Bilder von Wolfgang Bahros (Jo Gerner) Sohn David aufgetaucht - er sieht komplett anders aus als sein Vater.

Nachdem vier GZSZ-Stars die Serie verlassen, kehrt eine Schauspielerin zurück ans Set. Vor allem der Zuschauerliebling und GZSZ-Urgestein Tuner kann sein Glück kaum fassen.

*extratipp.com ist Teil des bundesweiten Ippen Digital Redaktionsnetzwerks

Rubriklistenbild: © RTL/TVNOW, Nestor Bachmann/dpa (Fotomontage)

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