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„Goodbye Deutschland“: Olaf und Marie Heidtke bitten um Spende von ihren Fans

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Von: Stella Rüggeberg

Fotomontage: „Goodbye Deutschland“-Auswanderer Olaf Heidtke und Zebra in Dürre
„Goodbye Deutschland“-Auswanderer macht sich Sorgen um seine Zebras (Fotomontage) © Screenshot/Pure Nature Lodge YouTube & xartushx Panthermedia27955306

Mit ihrem Umzug nach Südafrika verwirklicht Familie Heidtke sich einen Lebenstraum. Doch so rosig scheint es für sie nicht mehr zu sein denn auf Instagram erreicht die Fans ein tragischer Hilferuf.

Paterson, Südafrika - Vor fünf Jahren zogen Olaf und Marie Heidtke, gemeinsam mit ihren Kindern, nach Südafrika. Das Produktionsteam von „Goodbye Deutschland“ begleitet die Familie bis heute noch aktiv auf ihrer Reise (Hier gibt‘s alle Infos zur Show). Doch die Corona-Krise bringt viele Familien und frisch Ausgewanderte an ihre Grenzen, wie die TV-Show zeigt.

Seit dem 26. März 2020 sind die Grenzen Südafrikas eng. Für Familie Heidtke bedeutet dies, dass kein Tourist das Land betreten kann. Ihre „Pure Nature Lodge“ ist somit seit 11 Monaten geschlossen. Olaf und Marie nutzen ihre Website und ihren Instagram-Account um einen Hilferuf an ihre Fans zu richten: „Es wird davon ausgegangen, dass weniger als 20 % der ‚Bed and Breakfasts‘, Gästehäuser und Lodges bis Oktober 2020 überleben werden“ (Lesen Sie hier: Bei diesen Auswanderern zerplatzte der Traum - sie leben wieder in Deutschland).

Goodbye Deutschland: Extreme Dürre macht Olaf zu schaffen

Doch das Touristenproblem ist nicht ihre größte Sorge. Seit sechs Jahren herrscht in Südafrika extreme Dürre, was den Auswanderern zu schaffen macht. Viele Tiere, insbesondere Zebras, finden durch diese Dürre, nicht ausreichend Nahrung. Olaf erklärt die Situation in einem YouTube-Video: „Wir wurden und werden seit Monaten bzw. seit Jahren doppelt gestraft. Klar, der Virus grassiert seit etwas über einem Jahr, aber seit 2015 herrscht eine Trockenheit in unserer Region Eastern Cape.“

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Durch zwei Bohrlöcher kann die Familie Heidtke ihre Gäste mit genügend Wasser versorgen, doch aus rein logistischen Gründen ist es ihnen nicht möglich damit ihr 200 Hektar großes Land zu bewässern. Somit müssen Olaf und Marie auf andere Mittel zurückzugreifen und ihre Tiere mit Grasmix oder Heu füttern. Doch auch das bringt neue Probleme mit sich erklärt Olaf: „da der Preis durch Angebot und Nachfrage geregelt wird, sind die Futterkosten extrem gestiegen. Da in unserer Region ein Anbau von Futter viel zu kostenintensiv ist, kommt das Futter teilweise 1200 km entfernt zu uns. Dadurch steigen selbstverständlich die Preise“.

Goodbye Deutschland: Olaf und Marie bitten um Spende

Ein Teufelskreis: Familie Heidtke macht sich große Sorgen um ihre Tiere, denn diese sollen schon bis zum Eingangstor ihrer Lodge vorgedrungen sein, um nach Nahrung zu betteln. Den Zaun zum Garten lässt die Familie absichtlich offen in der Hoffnung, dass die Zebras im Garten der Lodge ein wenig Nahrung finden: „Einen Rasenmäher haben wir schon seit Monaten nicht mehr benötigt. Wir wissen nicht mehr weiter“, offenbart Olaf in seinem Video.

Zum Ende des Instagram-Videos bittet der Auswanderer um Unterstützung seiner Fans und erhofft sich eine kleine Spende um die Nahrung für seine Tiere finanzieren zu können: „Wir benötigen dringend Unterstützung“. Bleibt also zu hoffen, dass Familie Heidtke die Corona-Krise und Dürre mit den gesammelten Spenden überbrücken kann.

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