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Goodbye Deutschland: Uschis Kamelfarm kurz vor dem Ruin - müssen die Tiere jetzt zum Schlachter?

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Von: Alica Plate

Bereits seit über 20 Jahren lebt „Goodbye Deutschland“-Star Ursula Musch, besser bekannt als „Kamel Uschi“ in Dubai. Doch nun scheint ihr Auswanderer-Traum vor dem Aus zu stehen. Müssen ihre geliebten Kamele deshalb zum Schlachter?

Dubia - Mitten in der Wüste Dubais lebt Ursula ihr absoluten Traum-Leben: Gemeinsam mit etlichen Kamelen und abseits von großen Städten hat sich die „Goodbye Deutschland“-Auswanderin selbstständig gemacht. Mit Kamel-Ausritten und Veranstaltungen bietet sie seit über 20 Jahren Urlaubern und Einheimischen ein einzigartiges Erlebnis.

Kamel-Uschi steht mit Kindern neben einem sitzenden Kamel in der Wüste.
„Goodbye Deutschland“-Auswanderin Uschi Musch bietet ihr erstes Event nach einem harten Lockdown an. Doch das verläuft nicht wie erwartet. © Screenshot/TV Now

Das kommt gut an, selbst Superstars wie Rapper 50 Cent waren schon bei ihr zu Besuch. Doch dann kommt der Schlag: Die Corona-Pandemie wüstet wie ein fieser Sturm über die ganze Welt und Uschis Existenz steht plötzlich auf der Kippe.

Goodbye Deutschland: Überlebt Uschis Kameldarm die Corona-Pandemie?

Am vierten April setzt die Corona-Krise auch Dubai zu. Einreisestopp, Kontaktbeschränkungen bis hin zu einem der härtsten Lockdown der Welt. Auch Uschis gefragten Events sind betroffen. Über Monatelang muss der „Goodbye Deutschland“-Star (Alle Sendezeiten im Überblick) ihren Betrieb einstellen. Wichtige Einnahmen fallen weg und die TV-Auswanderin steht vor den Ruinen. Dann ein kurzer Hoffnungsschimmer - der Lockdown gehört der Vergangenheit an und Läden dürfen wieder öffnen. Doch das Veranstaltungs-Verbot bleibt ganz zum Entsetzen von Uschi erhalten. Dennoch möchte sie sich nicht geschlagen geben.

Goodbye Deutschland: Uschi möchte nicht aufgeben

„Ich bin ein Kämpfer - wir hatten hier schon mal eine Krise. Kamel-Uschi gibt in ihrem Leben nie auf“, stellt sie anschließend gegenüber Vox klar. Doch dann macht auch noch ihr Nachbar einen Strich durch die Rechnung: Durfte sie ihre Kamele sonst in der Wüste grasen lassen, verbietet ihr einflussreicher Nachbar dies plötzlich. „Es sind bestimmt um die 2000 Euro, die ich monatlich für die Farm brauche“, so die Auswanderin. Geld das Uschi nicht hat. Doch ihre Tiere deshalb zu verkaufen, kommt für die taffe Dame nicht infrage. „Durch Covid ist der ganze Kamel-Markt in den Keller gefallen. Was ich vorher für ein Kamel bekommen habe, erhalte ich nun für drei - das mache ich nicht.“ Einzig allein beim Schlachter würde Uschi noch genügend Geld für ihre Kamele bekommen, doch genau das möchte sie bis zum Ende hin verhindern.

Täglich kämpft Uschi deshalb ums nackte Überleben - ein Ende der Krise ist noch immer nicht in Sicht. Dennoch hofft der „Goodbye Deutschland“-Star wenigstens im Dezember 2020 ihr Geschäft weiterzuführen. Sollte diese Erwartung jedoch nicht eintreffen, bleibt ihr nichts anderes übrig, als ihren Auswanderer-Traum aufzugeben und nach 20 Jahren zurück nach Deutschland zu kehren. „Ich bin Deutsche, ich habe einen deutschen Pass, dann muss ich wieder zurück“, so Uschi. Was dann mit ihren Kamelen passiert, das möchte sie sich noch nicht ausmalen.

Wie es weitergeht erfahren wir schon nächste Woche bei „Goodbye Deutschland“ auf Vox.

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