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Goodbye Deutschland: Tanja Kleine arbeitete 100 Stunden die Woche - mit verheerenden Folgen

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Von: Philipp Mosthaf

„Goodbye Deutschland“-Auswanderin Tanja Kleine träumt von ihrem eigenen Hotel in Schweden. Aktuell arbeitet die Hotelmanagerin 100 Stunde in der Woche - mit verheerenden Folgen.

Greven, Münsterland - Es sind die letzten Tage für Tanja Kleine und ihre Patchwork-Familie in Deutschland. Goodbye Deutschland“ begleitet die 41-Jährige, ihren Verlobten Peter sowie Sohn Logan (9) bei ihrer Auswanderung nach Schweden. Aktuell leben die dreiköpfige Familie und der Familienhund noch in Greven im Münsterland. Doch der Traum vom eigenen Hotel zieht Tanja Kleine nach Skandinavien.

Die Hotelanlage in Schweden von Auswanderin Tanja Kleine
In der schwedischen Stadt Höör hat „Goodbye Deutschland“-Auswanderin Tanja Kleine eine Hotelanlage gepachtet. © TVNOW

„Mein Traum ist, in Schweden ein Hotel zu eröffnen mit Häuschen am See und damit Erfolg zu haben“, so Hotelmanagerin Tanja Kleine. Mit ihrer Familie verbrachte die 41-Jährige drei Jahre in Schweden. Sie fühlt sich im skandinavischen Land angekommen. Im Süden von Schweden haben die „Goodbye Deutschland“-Teilnehmer eine Hotelanlage gepachtet. Hier soll der große Traum Wirklichkeit werden (Goodbye Deutschland (Vox): Bei diesen Auswanderern zerplatzte der Traum - sie leben wieder in Deutschland).

Goodbye Deutschland: Tanja Kleine eröffnet Hotel in Schweden

In der Stadt Höör leben 8.000 Einwohner. Dort haben sich Tanja Kleine und ihr Verlobter Peter ein Hotel aus den 60er-Jahren gepachtet. Die Anlage besteht aus 56 Hotelzimmern, neun Ferienhütten, ein Komplex für Wanderer sowie einem Café. 60.000 Quadratmeter umfasst das Areal, doch vieles ist renovierungsbedürftig.

Das hielt Tanja Kleine und Peter jedoch nicht davon ab, in die Hotelanlage zu investieren. Die Auswanderin möchte, dass Sohn Logan das Hotel irgendwann einmal übernimmt. Doch die Träume können bald der Realität weichen. In fünf Wochen muss Tanja Kleine ihre ersten Gäste begrüßen, sonst gerät das Projekt in finanzielle Schwierigkeiten.

Goodbye Deutschland: Tanja Kleine arbeitete 100 Stunden die Woche

„Das ist ein Mammutprojekt“, ist sich Tanja Kleine sicher. Zu viel muss in der Hotelanlage gemacht werden, die in den letzten fünf Jahren als Flüchtlingsheim genutzt wurde. Doch im Vergleich zu den vergangenen zwei Jahren wird sich der Arbeitsaufwand dennoch verringern. Die „Goodbye Deutschland“-Teilnehmerin leitete ein Hotel in Greven. Teilweise arbeitete sie bis zu 420 Stunden im Monat - quasi rund um die Uhr.

Die vielen Arbeitsstunden gingen an die Substanz - mit verheerenden Folgen für alle. „Ich war unausstehlich. Dass Peter noch mit mir zusammen ist, da ziehe ich meinen Hut. Ich hatte Herzprobleme, bekam zwischendurch keine Luft mehr.“ Neben gesundheitlichen Problemen kamen Schuldgefühle dazu, da Tanja Kleine für ihren einzigen Sohn keine Zeit mehr hatte. Dies soll sich in Schweden nun ändern, wenn die „Goodbye Deutschland“-Auswanderin ihren Traum leben möchte.

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