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Goodbye Deutschland: Max ist fast komplett blind - doch er fängt und zähmt wilde Kamele

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Von: Philipp Mosthaf

Diese Geschichte von „Goodbye Deutschland“ geht unter die Haut. Auswanderer Max Bergmann ist fast blind, doch der Auswanderer zähmt wilde Kamele.

Perth, Australien - Die Vox-Doku „Goodbye Deutschland“* begleitet Auswanderer auf ihrem Weg in ein neues Leben. Einige von ihnen haben Glück in ihrer Wahlheimat, viele müssen Rückschläge verkraften und kämpfen. Die Geschichte von den Bergmanns geht jedoch unter die Haut: Max Bergmann lebt mit seiner Frau Ronja und die beiden Kindern Maya und Tim auf einer Kamelfarm in der Nähe der australischen Metropole Perth, wie extratipp.com* berichtet.

Goodbye Deutschland: Max Bergmann bei einem seiner Kamele
Max Bergmann kümmert sich selbst um die Kamele auf seiner Farm. Nun will er expandieren. © TVNOW

Familienvater Max betreibt eine Kamelfarm. Das Beachtenswerte dabei: Der Auswanderer hat nur noch eine Sehkraft von zwei bis drei Prozent, ist also beinahe komplett blind. Dennoch kümmert sich Max Bergmann um die Kamele, fängt diese ein und zähmt die wilden Tiere. Frau Ronja kümmert sich um Maya und Tim, die beide in den Kindergarten gehen. Nun steht eine große Veränderung an! (Lesen Sie hier: Goodbye Deutschland (Vox): Bei diesen Auswanderern zerplatzte der Traum - sie leben wieder in Deutschland*)

Goodbye Deutschland (Vox): Die Bergmanns wollen sich vergrößern

Trotz seines extremen Handicaps kommt Max sehr gut zurecht auf dem eigenen Kamelhof. So gut sogar, dass sich die Bergmanns nun vergrößern wollen und auf eine größere Farm ziehen möchten. Stillstand bei der vierköpfigen Familie gibt es nicht. Max kümmert sich nahezu alleine um die Kamelfarm - trotz seiner Blindheit.

Der 34-Jährige hat jedoch übersinnliche Kräfte wie es scheint. So meint Max Bergmann, dass er sogar bei „Wetten, dass..?“ teilnehmen könne. „Ich würde meine Kamele wohl alle am Euter erkennen“, sagt der Familienvater scherzhaft. Der „Goodbye Deutschland“-Teilnehmer kennt seine Kamelfarm in- und auswendig, fährt sogar alleine mit dem Traktor über das große Grundstück - dabei sieht er nur noch am äußeren Rand etwas.

Goodbye Deutschland (Vox): Max Bergmann belehrt seine Kritiker eines Besseren

Auch Max‘ Frau Ronja ist teilweise über die Fähigkeiten ihres Mannes erstaunt. „Manchmal sieht er die Milch auf dem Tisch nicht, aber fährt seinen Traktor zielgenau durch ein Tor“, witzelt die 30-jährige Auswanderin im TV. Nicht nur seine Frau überrascht der Auswanderer immer wieder aufs Neue. Auch seine „Kritiker“ von früher belehrt Max Bergmann eines Besseren.

Schon in der Schulzeit wurde die Behinderung bei Max Bergmann entdeckt. Während des Studiums gab es Professoren, die dem Kamelzüchter einen anderen Weg vorschlagen wollten. „Er sagte dann, ich solle mich mehr auf den ökonomischen Bereich. Pflanzenzucht oder Pflanzenphysiologie sehe ich nicht so gut.“ Heute hat Max Bergmann einen Doktortitel in Pflanzenphysiologie. Der „Goodbye Deutschland“-Teilnehmer hat nie an sich gezweifelt. Sein erfolgreiches und glückliches Leben gibt dem Familienvater recht.

Goodbye Deutschland (Vox): Alle Informationen zur Auswanderer-Doku gibt es auf der Goodbye-Deutschland-Themenseite von extratipp.com

*extratipp.com ist Teil des bundesweiten Ippen-Digital-Redaktionsnetzwerkes.

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