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Goodbye Deutschland: Kurz vor dem Ruin - Matthias lebt im Stauraum seiner Bar

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Von: Philipp Mosthaf

In Thailand bleiben die Touristen aus. Für „Goodbye Deutschland“-Auswanderer Matthias wird die Luft immer dünner. Der Koch lebt mittlerweile im Hinterzimmer seiner Bar auf Ko Samui.

Ko Samui, Thailand - Matthias Bück (39) träumte immer vom Auswandererleben in Thailand. 2008 wanderte der gelernte Koch nach Asien aus, um auf Ko Samui eine Bar zu eröffnen. Der Traum wurde Realität. Goodbye Deutschland“ besuchte den Auswanderer nun in seiner Wahlheimat. Der 39-Jährige ist am Boden, tiefer kann er nicht mehr fallen. Der Grund: die Corona-Krise! (Goodbye Deutschland (Vox): Bei diesen Auswanderern zerplatzte der Traum - sie leben wieder in Deutschland)

Goodbye Deutschland: Matthias Bück aus Thailand.
Auswanderer Matthias Bück lebt seit 2008 auf der thailändischen Insel Ko Samui © TVNOW

Ko Samui zählt zu den bekanntesten Inseln Thailands. Pro Jahr sind teilweise 30.000 Touristen gleichzeitig auf Ko Samui. Leckeres Essen, traumhafte Strände und ein Partyleben, wie es sich jeder Tourist wünscht. Doch aufgrund der Corona-Pandemie bleiben die Touristen fern. Matthias Bück steht mit seiner Bar kurz vor dem Ruin - eine Besserung ist nicht in Sicht.

Goodbye Deutschland: Matthias Bück „kann viel weiter nach unten sinken“

Seit 2008 lebt Matthias Bück auf Ko Samui. Der gelernte Koch hatte mit seiner Bar „Bamboo“ großen Erfolg. Die deutschen Gerichte wie Bratwurst und Schnitzel waren bei den Touristen aus aller Welt gefragt. In seinem neuen Leben in Thailand musste der „Goodbye Deutschland“-Teilnehmer einige Rückschläge verkraften: Räumungsklage, Scheidung, Überschwemmungen, doch nichts warf den 39-Jährigen aus der Bahn.

Goodbye Deutschland: Der Stauraum von Matthias Bücks Bar.
Das ist das neue Reich von Matthias Bück. Der „Goodbye Deutschland“-Teilnehmer lebt nun im Stauraum seiner Bar. © TVNOW

Die Corona-Pandemie mit ihren Folgen stellt Matthias allerdings vor bislang unbekannten Herausforderungen. Der Auswanderer kann keine Gäste mehr begrüßen, die Einnahmen bleiben aus. Nach all den Rückschlägen dachte Matthias Bück, „dass es eigentlich nur noch bergauf gehen kann. Nun kam das Virus und ich glaube, dass ich nicht viel weiter nach unten sinken kann“.

Goodbye Deutschland: Matthias Bück lebt im Hinterzimmer seiner Bar

Trotz Pandemie will der „Goodbye Deutschland“-Teilnehmer auf Ko Samui bleiben. Der Auswanderer fühlt sich wohl in Thailand. Seine Bar hat noch dreimal pro Woche geöffnet, dies ist allerdings mehr eine Beschäftigungsmaßnahme, Gäste gibt es schon lange keine mehr. An einem guten Tag kommen drei bis vier Gäste, meist sind es deutsche Auswanderer, die wie Matthias auf Ko Samui leben.

„Ich musste meine Fixkosten herunterschrauben. Ich habe mein Auto verkauft, alles was noch da war, vom TV bis zur Playstation. Auch mein Bungalow habe ich verkauft und lebe mittlerweile im Stauraum vom Restaurant“, berichtet der „Goodbye Deutschland“-Auswanderer. „Ich muss zugeben, dass ich mich schon auch schäme für dieses Zimmer“, so der Auswanderer ehrlich. Doch Matthias denkt nicht ans Aufgeben. „Wenn Du hier leben möchtest - und das will ich - dann muss man auch einmal so etwas eingehen.“

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